„Zierquitten“ – oder: Handwerk kann nicht schaden…

7. Mai 2012

Zeichnen ist Handwerk – keine Frage. Und es erfordert regelmäßiges Arbeiten. Erst dadurch kann sich die nötige Feinmotorik ausbilden und das Auge geschult werden. Das ist jedoch kein Grund frustriert zu sein oder es nicht wenigstens zu versuchen.

Sicherlich ist folgende Arbeit erst nach viel Übung möglich. Ich habe für diesen Zweig etliche Stunden gebraucht, aber das Ergebnis lohnt die Mühe:

"Zierquitten" - 12 x 25 cm, Bleistiftzeichnung auf Zeichenkarton, (c) by Cordula Kerlikowski

„Zierquitten“ – 12 x 25 cm, Bleistiftzeichnung auf Zeichenkarton, (c) by Cordula Kerlikowski

Größtes Problem für Anfänger ist die eigene Überforderung am Motiv. Suchen Sie keine zu komplizierten Objekte, schauen Sie genau hin! Zeichnen Sie nur das, was Sie wirklich sehen! Fürs erste verwenden Sie weiche Bleistifte (2B und 4B), einen Knetradierer und einen guten Zeichenkarton mit glatter  Oberfläche. Suchen Sie ein einfaches Motiv: einen Ast, Laubblätter, einfache Muscheln, einen kleinen Stein mit schöner Maserung oder eine einfache Blüte und versuchen Sie es! Mittels Radierer können Sie Fehler schnell korrigieren, regelmäßige Pausen verhindern Ermüdungserscheinungen. Achten Sie auf die korrekte Darstellung der Tonwerte (Graustufen). Schraffieren Sie zu Beginn die hellen Bereiche zu dunkel, wird die gesamte Zeichnung zu düster. Arbeiten Sie schrittweise und betrachten Sie Ihre Arbeit immer wieder mit Abstand.

Steigern Sie nach und nach den Schwierigkeitsgrad und Sie werden sehen, es ist möglich! Und diese handwerklichen Fähigkeiten werden Sie für alle anderen Darstellungsarten gut gebrauchen können: als Vorzeichnung, zur Überprüfung der Perspektive, zum Setzen von graphischen Akzenten u.v.m.

Versuchen Sie es!

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