„Schwarz und Weiß“ – oder: manchmal tut reduzieren gut…

17. Mai 2012

Ich wechsle gern zwischen den Techniken und der Farbigkeit in meinen Arbeiten: habe ich großformatig und sehr farbintensiv gemalt, folgen darauf oft einige kleinere Blätter mit reduzierter Farbpalette. Manchmal eben auch nur schwarz-weiß:

"Schnecke", Tusche auf Zeichenkarton, ca. 10 x 12 cm auf A3 (c) by Cordula Kerlikowski

„Schnecke“, Tusche auf Zeichenkarton, ca. 10 x 12 cm auf A3 (c) by Cordula Kerlikowski

"Schlange", Tusche auf Zeichenkarton, ca. 10 x 12 cm auf A3 (c) by Cordula Kerlikowski

„Schlange“, Tusche auf Zeichenkarton, ca. 10 x 12 cm auf A3 (c) by Cordula Kerlikowski

"Schildkröte" (c) Cordula Kerlikowski - Zeichentusche auf Karton, ca. 10 x 12 cm auf Karton

„Schildkröte“ (c) Cordula Kerlikowski – Zeichentusche auf Karton, ca. 10 x 12 cm auf Karton

In der Beschränkung auf ein kleines Format und auf schwarze Tusche ergeben sich besondere Möglichkeiten, aber auch Einschränkungen bei Motivwahl und Detailliertheit der Zeichnung. Das sind Herausforderung und Spaßfaktor zugleich. Durch das Abtauchen in die Strukturen des Hintergrundes und die ornamentale Gestaltung der Tiermotive kann ich gut entspannen und während des Zeichnens entstehen im Kopf schon die Grundstrukturen für das nächste Bild. So geht die Arbeit gut voran. Die gezeigten Zeichnungen entstanden an nur einem Tag.

Diese Form der Zeichnung eignet sich gut für kleinere Entwürfe, als Einzelbild oder zur Serienarbeit. Besonders edel wirken die Ergebnisse, gut vermittelt, auf dem großen A3-Format. Das schafft Platz rund um das Motiv und gibt der Zeichnung den notwendigen Blickfang.

P.S.: Zu dieser Serie gehört auch noch ein Salamander. Alle Tiere beginnen mit dem Anfangsbuchstaben „S“ – auch eine Möglichkeit der Motivauswahl…

Advertisements

4 Antworten to “„Schwarz und Weiß“ – oder: manchmal tut reduzieren gut…”

  1. Reinhard Says:

    Deine breite Palette an Darstellungsformen (und deren exzellente Beherrschung!) bringt mich immer wieder in’s Staunen. Und sehr anregend und inspirierend sind auch deine Beschreibungen zur Arbeit. Die schematisierende Darstellung, besonders der Tiere, erinnert stark an indianische und Aborigenes-Werke.
    (Den Salamander hätte ich auch furchtbar gerne gesehen. Überhaupt: Nicht mehr lange, und mein Staunen wird in eine andachtsvolle Ergriffenheit umschlagen.)
    Liebe Grüsse
    Reinhard


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: