„Schwanenkönig“ – oder: zwischen Tchaikovsky und Apocalyptica…

4. September 2012

Wer mich kennt, weiß, dass ich so ziemlich alles an Musik höre, was möglich ist – von Klassik bis Thrash Metal… Und so kann es schon vorkommen, dass in meinem CD-Player und iPod alles mögliche durcheinander läuft…

Heute hatte ich, als ich eine Übung für meine Malschüler vorbereitete, ein kleines Blatt mit Aquarellfarben grundiert. Die entstandene Struktur erinnerte mich stark an den Körper eines Schwans: geschwungener Hals, Flügelform, die Blautöne sowieso… Während des Maltreffens unterhielten wir uns natürlich über die gestalterischen Möglichkeiten dieser Vorgabe und irgendwie schwirrte mir „Schwanensee“ von Peter Tschaikowsky dazu durch den Kopf.

Zu Hause angekommen, ging ich an die Ausarbeitung des Themas. Dass ich im Rahmen meiner Serie von Illustrationen mit Tusche arbeiten wollte, war schnell klar und ich bereitete meinen Arbeitsplatz entsprechend vor. Beinahe automatisch drückte ich die Play-Taste meines CD-Players – völlig vergessen, dass dort noch „Amplified“ von Apocalyptica lag. Das ist nun so ziemlich das Gegenteil von „Schwanensee“ – ausgenommen die Celli, die in beiden Werken zum Einsatz kommen…

Das hat mich dann doch etwas aus der Klassik herausgerissen, jedoch zu einem anderen interessanten „Schwanenwerk“ gebracht, das dem einen oder anderen bekannt sein dürfte, hören Sie selbst:

Karat – „Schwanenkönig“

(leider habe ich keine Aufnahme mit dem inzwischen verstorbenen Sänger Herbert Dreilich gefunden. Hier singt sein Sohn…)

Und genau dieser Schwanenkönig glitt dann wie von selbst aus meiner Zeichenfeder:

"Schwanenkönig" - 25 x 25cm, Mischtechnik auf Aquarellpapier, (c) Cordula Kerlikowski

„Schwanenkönig“ – 25 x 25 cm, Mischtechnik auf Aquarellpapier, (c) Cordula Kerlikowski

So kann Musik inspirieren – und der „Schwanenlieder“ gibt es mehrere, interessanterweise sind es Cello-Stücke.  Neben Tschaikovsky – Sterbender Schwan (Ballett Schwanensee) zum Beispiel Saint-Saens – Der Schwan (Karneval der Tiere)…

Wer kennt weitere???

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4 Antworten to “„Schwanenkönig“ – oder: zwischen Tchaikovsky und Apocalyptica…”

  1. einfachtilda Says:

    Ein wunderschönes Bild!!

  2. isis Says:

    Gefällt mir auch sehr, man spürt irgendwie die Musik …finde ich.


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