Dresden – oder Kurztrip in die Welt der schönen Künste…

5. Januar 2014

Kurztrip zur Gemäldegalerie "Alte Meister" in Dresden, Foto/Collage (c) Cordula Kerlikowski

Kurztrip zur Gemäldegalerie „Alte Meister“ in Dresden, Foto/Collage (c) Cordula Kerlikowski

Gestern bin ich nach Dresden gefahren. Schon lange hatte ich mir vorgenommen,  unser „Elbflorenz“ zu besuchen. Beruflich bin ich ja mindestens zweimal im Jahr dort – jedoch fehlte bisher nach einem 10-Stunden-Arbeitstag die nötige Energie, in Dresden zu übernachten und am Folgetag ins Stadtzentrum zu fahren. Dann heißt es meist „schnell nach Hause!!“.

Ziel war die Gemäldegalerie „Alte Meister“, die mich schon als Kind und Jugendliche begeistert hatte. Hier sind die große Meisterwerke zu sehen, die uns allen meist gut aus der Schule, aber auch aus Werbung oder Dokumentationen bekant sind. Hier seien nur einige aufgezählt:

Rafael – Sixtinische Madonna
Rubens – Der Raub des Ganymed, Bathseba im Bade u.v.a.
Rembrandt – Portrait der Saskia va Uylenburgh,  u.v.a.
Liotard – Das Schokoladenmädchen
Vermeer – Brieflesendes Mädchen, Bei derKupplerin
Canaletto – Dresden, vom rechten Elbufer gesehen
Pintuicchio – Bildnis eines Knaben
Dürer – Dresdner Altar, Bildnis Bernhard von Reesen
Cranach, van Eyck, Holbein, Hals, Poussin, Claude Lorrain, Murillo, Canaletto, Tiepolo, Raeburn, Graff,….

Das reinste Who-is-who der Kunstgeschichte. Hervorragend präsentoert und auch mit einem Audio-Guide entspannt zu erkunden.

Als Kind hatte mich von allem am meisten ein kleines Bild von Rubens angesprochen – „Die Alte mit dem Kohlebecken“. Ein wunderschönes Bild, das Liebe und Wärme ausstrahlt, ein Spiel mit Licht und Schatten in vollendeter Form.  Auch gestern hatte es für mich noch die gleiche Wirkung.

Viele andere Arbeiten kannte ich noch vom Kunstunterricht in der Schule.

Auch künstlerisch ist so ein Museumsbesuch für mich immer wieder ein Erlebnis: den Großen auf die Finger zu schauen, nachzuspüren, wie sie gearbeitet haben und sich die Tricks, Kniffe und Effekte abzuschauen, mit denen sie gearbeitet haben. Was für eine Entdeckungsreise!

Abschließend lohnt sich der Besuch des Museumsshops. Die Vielfalt der angebotenen Bücher, Karten und Kunstdrucke ist überwältigend. Ich hätte sicher gnadenlos meine Budgets überzogen, wenn ich nicht gaaanz streng mit mir gewesen wäre. Aber eine Postkarte von der „Alten..“ und zwei Magnete für meinen Kühlschrank mussten doch mit. Und ein Buch über den Feuersturm in Dresden:

„Als Dresden im Feuersturm versank“
Matthias Gretzschel
ISBN 978-3831901753

Wer selbst mal schauen will – ein Trip nach Dresden lohnt sich immer. Man sollte sich Zeit nehmen. U.U. haben viele Leute die gleiche Idee, die Gemäldegalerie zu besuchen. Also gedulig sein oder ein Online-Ticket kaufen.

Weitere Infos:
http://www.skd.museum/de/startseite/index.html

Als ich die Galerie verließ, war es schon dunkel und recht spät – jedoch noch zeitig genug, um einen kleinen Rundgang durch die Altstadt zu machen. Hier einige Impressionen:

Dresden, 4.1.2014, Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, 4.1.2014, Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail "Fürstenzug", Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail „Fürstenzug“, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail "Fürstenzug", Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail „Fürstenzug“, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail "Fürstenzug", Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail „Fürstenzug“, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail "Fürstenzug", Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail „Fürstenzug“, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Augustusbrücke, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Augustusbrücke, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Weihnachtsmarkt, Dresden, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Weihnachtsmarkt, Dresden, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden 4.1.2014, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden 4.1.2014, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Frauenkirche, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Frauenkirche, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Pianist auf dem Neumarkt, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Pianist auf dem Neumarkt, Foto (c) Cordula Kerlikowski

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4 Antworten to “Dresden – oder Kurztrip in die Welt der schönen Künste…”

  1. Charlotte Says:

    Hach, so schön! In Dresden war ich das letzte Mal vor knapp vier Jahren; wie die Zeit vergeht. Schöne Impressionen, macht direkt Lust, da mal wieder hinzufahren!
    Liebe Grüsse
    Charlotte


    • Ja, Dresden ist zu jeder Jahreszeit eine Reise Wert. Auch die Umgebung ist toll. Man kan Rad fahren, wandern, eine Auto-Rundreise machen… Für mich sind das keine 2 Stunden Fahrt mit dem Auto, aber DD hat auch einen kleineren Flughafen.

  2. carolapeters Says:

    Da möchte ich auch mal wieder hin!
    Ich war das letzte Mal in Dresden…??? Auf jeden Fall war Dixieland Festival und wir waren in Meißen (Manufaktur) und auf Schloß Pillnitz und hatten jede Menge Spaß. Auf jeden Fall ist Desden eine Reise wert!
    LG, Carola


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