Es ist schon ziemlich herbstlich draußen und wenn die Sonne sich versteckt, wird es schon kalt. Bei einem Spaziergang mit Tochter und Enkelkind habe ich einige Herbstfrüchte gesammelt: Hagebutten, Sanddorn, Eicheln…

Eigentlich wollte ich auch diese mit botanischer Genauigkeit abbilden, aber nach 3 Wochen intensiver Studien mussten einfach mal mehr Farbe und eine freiere Malweise her!

Ich spürte beim Entwickeln dieser Arbeit, dass es mir zunehmend schwerer fällt, mit Rot umzugehen… Typisch für mich, denn in den kühlen Jahreszeiten benutze ich tatsächlich, mehr oder weniger unbewußt, ganz andere Farben als im späten Frühling oder im Sommer.

So habe ich mich ziemlich mühen müssen, den Hagebutten die ihnen eigene Farbigkeit zu geben und auch die Blätter, die schon herbstlich-bunte Flecken aufwiesen, sorgfältig zu malen. Dass es trotzdem noch gelungen ist, freut mich… Sicher werde ich bis zum Winter noch einige botanische Studien malen, doch mit den roten Früchten wird es wohl vorbei sein bis zum nächsten Jahr…

"Hagebuttenzweig" - 24,5 x 24,5cm, Aquarell auf Bütten, (c) Cordula Kerlikowski

„Hagebuttenzweig“ – 24,5 x 24,5cm, Aquarell auf Bütten, (c) Cordula Kerlikowski

Am Samstag, den 18.8.2012 fand die Eröffnung meiner kleinen Ausstellung bei ArmenatKeramik

„Miniaturen – Grafik und Mischtechnik im kleinen Format“

statt. Die Räumlichkeiten und die schönen Gebrauchskeramiken von Eveline Armenat, bildeten einen spannungsvollen Bogen zwischen Malerei/Grafik und der schlichten, klaren Formensprache der Arbeiten von Eveline:

Malerei und Gebrauchskeramik .. Foto (c9 Cordula Kerlikowski

Malerei und Gebrauchskeramik .. Foto (c) Cordula Kerlikowski

Malerei und Gebrauchskeramik .. Foto (c9 Cordula Kerlikowski

Malerei und Gebrauchskeramik .. Foto (c9 Cordula Kerlikowski

Zwei Ginkgo-Miniaturen, (c) Cordula Kerlikowski

Zwei Ginkgo-Miniaturen, grün-türkis (c) Cordula Kerlikowski

Kleinformatige  Arbeiten  mit vorwiegend pflanzlichen/ floralen Motiven, aber auch abstraktes sind bis Mitte November hier zu sehen…

Hier noch einige weitere Impressionen:

Ausstellung in den Räumen von ArmenatKeramik,  (c) Cordula Kerlikowski

Ausstellung in den Räumen von ArmenatKeramik, (c) Cordula Kerlikowski

Ausstellung in den Räumen von ArmenatKeramik,  (c) Cordula Kerlikowski

Ausstellung in den Räumen von ArmenatKeramik, (c) Cordula Kerlikowski

erste Gäste - man kennt sich.... Foto (c) Cordula Kerlikowski

erste Gäste – man kennt sich…. Foto (c) Cordula Kerlikowski

Unglücklicherweiese bin ich nicht dazu gekommen kontinuierlich weiter zu fotografieren – aber die anregenden Gespräche waren mir dann doch wichtiger. Eveline hatte für reichlich Kuchen, Suppe und Getränke gesorgt, so dass die Unterhaltungen auch  an der Kaffeetafel weiter geführt wurden:

Kunstgespräche bei Kaffee und Kuchen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kunstgespräche bei Kaffee und Kuchen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

oder so:

Kunstgespräche bei Kaffee und Kuchen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kunstgespräche bei Kaffee und Kuchen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Ein liebevoll zusammengestelltes geschenk von Antje, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Ein liebevoll zusammengestelltes Geschenk von Antje, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Schlußendlich noch zwei Bilder von der Ausstellungsvorbereitung – fertig gerahmt und zum Einpacken bereit:

Fertig zum Hängen.... Foto (c) Cordula Kerlikowski

Fertig zum Hängen…. Foto (c) Cordula Kerlikowski

transportgeschützt durch Folie: drei Arbeiten aus der Serie "Paradiesgarten", (c) Cordula Kerlikowski

transportgeschützt durch Folie: drei Arbeiten aus der Serie „Paradiesgarten“, (c) Cordula Kerlikowski

Bis Mitte November sind die Arbeiten hier zu sehen:

ArmenatKeramik
Witzlebenstraße 39
10457 Berlin

Tel:  030-25 04 06 31
Mobil: 0176- 48 29 48 31

Bitte anrufen, um die genauen Öffnungszeiten zu erfragen…

Morgen beginnt meine Ausstellung

„Miniaturen – Grafik und Mischtechnik im kleinen Format“

bei

ArmenatKeramik/Eveline Armenat
Witzlebenstraße 39
14057 Berlin

Dafür habe ich in den letzten Tagen gesichtet, nach passenden Rahmen gesucht und eingerahmt.

Ich mag es, viel Platz zwischen dem Bildformat und der Rahmengröße zu haben – breite Passepartouts oder schlichte Rahmen in Alu oder Weiß, die sich dem Werk unterordnen und den Betrachter möglichst wenig vom Eigentlichen ablenken.

Hier ein paar Eindrücke von dem, was ab u.a. morgen zu sehen sein wird und jetzt darauf wartet eingepackt zu werden:

Für die Ausstellung bei Eveline Armenat, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Für die Ausstellung bei Eveline Armenat, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Für die Ausstellung bei Eveline Armenat, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Für die Ausstellung bei Eveline Armenat, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Für die Ausstellung bei Eveline Armenat, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Für die Ausstellung bei Eveline Armenat, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Eveline Armenat vor ihren Räumen, Foto mit freundl. Genehmigung von Eveline Armenat

Eveline Armenat vor ihren Räumen, Foto mit freundl. Genehmigung von Eveline Armenat

In den nächsten Tagen gibt es dann Fotos von der Ausstellungseröffnung…

Für die Ausstellung bei Eveline Armenat (ich berichtete am letzten Donnerstag) arbeite ich weiter an einigen Miniaturen. Heute verwendete ich ein außergewöhnliches Format, das mir durch früher einmal gekaufte Bütten-Passepartouts vorgegeben war. Bambus bietet sich aufgrund seiner Längsausrichtung natürlich besonders an – und so sollte es dann auch sein:

Allen drei Variationen ist die Ausführung auf Aquarellpapier gemeinsam – jedoch habe ich in allen drei Fällen nach dem Auflegen des Bütten-Passepartouts über dieses weiter gezeichnet. Im Foto ist das vielleicht nur bedingt zu erkennen, im Original ist die Wirkung stärker…

Variante 1 – klassisches Grün:

"Bambus I" - 6 x 17cm/20 x 30cm Aquarell/Mischtechnik

„Bambus I“ – 6 x 17 cm/20 x 30 cm Aquarell/Mischtechnik

Dieses Blatt wirkt harmonisch –  so wie die meisten von uns Bambus kennen und erwarten. Die Vielfalt dieser Pflanze ist jedoch viel größer und wenn ich auch farblich vielleicht etwas stärkere Kontraste eingesetzt habe, so stimmt die Farbigkeit der folgenden Arbeiten doch in etwa:

Variante 2 – Blautöne:

"Bambus II" - 6 x 17cm/20 x 30cm Aquarell/Mischtechnik (c) Cordula Kerlikowski

„Bambus II“ – 6 x 17cm/20 x 30cm Aquarell/Mischtechnik

Ja, es gibt „blauen“ Bambus – grau-türkisfarben in etwa: Bambusa Chungii zum Beispiel…

Und hier ein Bambus, in dem Grün und Violett vorkommen – Neosino Calamus als ein Vertreter dieses Farbspiels…:

Variante 3 – Grün-Violett:

"Bambus III" - 6 x 17 cm/ 20 x 30 cm Aquarell/Mischtechnik, (c) Cordula Kerlikowski

„Bambus III“ – 6 x 17 cm/ 20 x 30 cm Aquarell/Mischtechnik

Obwohl Zeichen- und Malstil identisch sind und auch das Motiv das Gleiche bleibt, wirken die drei Arbeiten ziemlich unterschiedlich.

Die Rahmung wird eine Herausforderung. Zum einen möchte ich den schönen Büttenrand des Passepartouts erhalten, zum anderen gibt es für dieses Format mit Sicherheit keinen Standardrahmen….

Bis zum 31.7. habe ich Zeit mein Atelier leer zu bekommen und die Hitze der letzten Tage hat das Packen schwer bzw. unmöglich gemacht. Fenster zur Südseite über die gesamte Raumbreite sind schön, aber im Sommer kontraproduktiv – bis zu 36°C! Einger der Gründe, warum ich diese Räumlichkeiten verlasse.

Jedenfalls wird mein Zeitrahmen immer enger und um nicht komplett in Panik zu verfallen, nehme ich mir jetzt  eine Woche Auszeit, um mich genau darum zu kümmern.

Ab nächsten Donnerstag bin ich wieder mit neuen Themen präsent. Ich werde „Blogtage“ einrichten – so dass es immer montags und donnerstags neues zu lesen gibt.

Bis dahin meinen Leserinnen und Lesern eine tolle Sommerzeit, ein entspanntes Wochenende und

Viele Grüße!

(c) Cordula Kerlikowski

Heute habe ich Papiere sortiert und dabei noch einige Blätter mit locker aquarellierten Flächen gefunden. Nach Tagen mit konzentrierten Zeichnungen zur bordeaux-grünen Serie entschloss ich mich spontan, aus einem „Klecksblatt“ eine Illustration zu entwickeln:

"Das Tal der Wunschbäume" - 15 x 21cm, Mischtechnick auf Lana-Aquarellpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

„Das Tal der Wunschbäume“ – 15 x 21cm, Mischtechnik auf Lana-Aquarellpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

Farben aus der Traumwelt, Zweige, Blätter und Bäume, bunte Blüten und ein kleines Fabelwesen, das sich durch den Wald hangelt, bilden eine kleine Welt der Wünsche und Träume.

Wie die Blüten und Zweige sind manche Wünsche großartig, schön, edel, erstrebenswert, belebend – andere dagegen sind verwachsen, gebogen, haben sich im Laufe ihrer Entwicklung den Weg durch das Dickicht ins Licht erst bahnen müssen und dabei Eleganz verloren. Andere fliegen wie kleine Luftblasen davon…

In diesem Bild kann der Blick wandern, sich entführen lassen in eine andere Welt… Viel Spaß dabei!!

Es ist Dienstag – der Tag, an dem ich meine beiden kleinen Malgruppen im Atelier habe. Zudem bin ich am Packen und Räumen, denn die Räumlichkeiten in der Behringstraße stehen  mir nicht mehr lange zur Verfügung. Das Ganze habe ich durch die Entscheidung beschleunigt, bereits Ende Juli auszuziehen.

Deshalb war ich schon früh im Atelier, um weiter Material zu sichten, Bilder zu ordnen, Kisten zu packen. Bei der Gelegenheit habe ich auch gleich alte Arbeiten bzw. Demonstrationsstücke auf Keilrahmen abgezogen und neu bespannt. So kann ich nach dem Umzug ohne Verzögerung weiter arbeiten:

Werkzeug zum Aufziehen von Leinwand auf Keilrahmen, Foto (c) Corfdula Kerlikowski

Werkzeug zum Aufziehen von Leinwand auf Keilrahmen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Das geht recht einfach. Früher scheute ich diesen Aufwand, inzwischen habe ich genug Routine schnell und unkompliziert neue Malgründe herzustellen. Zum einen ist das viel günstiger, zum anderen kann ich so Formate schaffen, die es nicht im Handel zu kaufen gibt. Außerdem muss ich ab und zu mit Werkzeug hantieren – das Schrauben, Tackern, Schneiden und Ausrichten mag ich einfach…

Insgesamt habe ich heute wohl an die 20 Rahmen umgespannt – meist kleinere Formate, und diese erst einmal zusammengestellt um sie später zusammen einzupacken.

einige nreu bespannte Keilrahmen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

einige neu bespannte Keilrahmen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Hier sind einige der Formate zu sehen, quadratisch und im Langformat…

Später werde ich die Rahmen, die noch nicht fest genug erscheinen, auf der Rückseite mit einem Wassersprüher oder einem breiten Pinsel anfeuchten. Dann spannt sich der Stoff wie ein Trommelfell und die Keilrahmen sind fertig zum Malen.

einige nreu bespannte Keilrahmen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Das Lager wächst…  Foto (c) Cordula Kerlikowski

Sicherlich ist das erst einmal Aufwand, aber es geht wirklich ziemlich schnell und ich schleppe keine „Altlasten“ mit, die dann wieder in der Ecke verschwinden. Bilder, die mir wichtiger sind, spanne ich ggf. ebenfalls ab und rolle sie über einen großen Pappzylinder, drumherum kommt zum Schutz vor Verstauben eine Folie. Bei Bedarf kann ich sie wieder auf einen Keilrahmen aufbringen. So kann man auch Platz sparen.

Die Mittagspause habe ich genutzt, um schon einige Radierungen für meine Ausstellung bei Armenat-Keramik im August zu rahmen. Ich mag es, mir für diese Sichtung und Rahmung Zeit zu nehmen und die Auswahl langsam wachsen zu lassen. Hier also die ersten Bilder:

Vier Radierungen, im Rahmen je 20 x 20 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

Vier Radierungen, im Rahmen je 20 x 20 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

Ich habe die Radierungen mit Bütten-Passepartouts versehen – das gefällt mir gut, zumal durch den unregelmäßigen Büttenrand jede Rahmung individuell ausfällt.

Am Nachmittag geht es mit Aquarellmalerei mit zwei langjährigen Malschülerinnnen weiter. Was genau heute enstehen wird, entscheiden wir meist ganz spontan – es ist Sommer, auch wenn es draußen zur Zeit nicht so ausschaut. Aber ein kleines Stilleben wäre doch schön… Kirschen ?????

Und zum Ausklang des Tages freue ich mich auf ein Treffen mit Neno Artmann, mein XING- und Facebook-Kontakt und Künstlerkollege. Er ist gerade in Berlin und wir werden sicher viele Themen zum Austausch haben…

Heute habe ich Süßkirschen geschenkt bekommen. Sie sahen so einladend aus, nicht nur, was das Vernaschen betrifft. So habe ich vor das Vergnügen die Arbeit gestellt und eine Farbstiftzeichnung angefertigt.

Hier mein heutiger Arbeitsplatz:

Mein Arbeitsplatz, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Mein Arbeitsplatz, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Natürlich brauche ich nicht alle Farbstifte, aber da ich die verschiedenen Töne erst beim Zeichnen spontan auswähle, ist es mir lieber, mein Stiftevorrat ist in der Nähe. Hier benutze ich Aquarellstifte: zum einen sehr weiche von Lyra „Rembrandt“ (für die Flächen), zum anderen harte von Caran d’ache (für Konturen).

Und das sind meine Models:

Süßkirschen - meine heutigen Motive, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Süßkirschen – meine heutigen Motive, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Ich benutze ein getöntes Pastellpapier, so wirkt die Zeichnung wärmer und ich spare mir die Gestaltung eines Hintergrundes.

Und nun geht es los:

"Süße Kirschen" - Detail, (c) by Cordula Kerlikowski

„Süße Kirschen“ – Detail, (c) by Cordula Kerlikowski

Hier sieht man die einzelnen Arbeitsgänge. Schicht auf Schicht lege ich die Farben übereinander.

Und das ist das Ergebnis:

"Süße Kirschen" - Farbstiftzeichnung auf Bugra Pastellpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

„Süße Kirschen“ – Farbstiftzeichnung auf Bugra Pastellpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

Für heute beende ich die Zeichnung, da zum Abend das Licht schlechter wird. Morgen überprüfe ich alles noch einmal genauer und überarbeite ggf. noch einige Unregelmäßigkeiten.

Bevor heute meine Malschülerin ins Atelier kam, habe ich noch ein wenig um- und aufgeräumt – und es kamen eine Schätze zum Vorschein, die ich schon fast vergessen hatte: ein weiteres, kleines Buch über Hieronymus Bosch, der meine Neuerwerbung gut ergänzt, und die Veneto-Rolle, auf der ich auf der Paperworld in Frankfurt vor ein paar Jahren die vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten des Papiers gezeigt hatte:

Veneto-Rolle, 8 x 40cm, Aquarellpapier, beidseitig verwendbar, Foto (c) by Cordula Kerlikowski

Veneto-Rolle, 8 x 40cm, Aquarellpapier, beidseitig verwendbar, Foto (c) by Cordula Kerlikowski

Eine Seite ist matt, die andere rauh, so dass das Papier vielfältig verwendbar ist: Tusche, Gouache, Acrylmalerei, Aquarell, Zeichnung…. Hier der Anfang der Rolle. Aber wie man sieht, ist noch viel Platz…

… und noch eine kleine s/w-Zeichnung von der Rolle:

"Tintenwald", Tusche auf Veneto-Aquarellpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

„Tintenwald“, Tusche auf Veneto-Aquarellpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

Erkenntnis des Tages: mal wieder die Bestände sichten… Übrigens: Veneto gibt es auch als Block in verschiedenen Größen.

Heute waren weitgereiste Gäste einen weiteren Tag bei der Hahnemühle FinArt GmbH. Gestern besichtigten sie die Blockproduktion in Einbeck, heute waren sie in Dassel-Relliehausen zu Besuch, um sich über die verschiedenen Produkte des Hauses zu informieren.

Die Geschäftskunden aus Sankt Petersburg interessierten dabei vor allem die Verwendungsmöglichkeiten der traditionellen Künstlerpapiere und der Unterschied zwischen Akademie- und Bütten-Papieren. Diese Aufgabe habe ich gerne übernommen:

Besuch aus Sankt Petersburg in Dassel, (c) Foto: Hahnemühle

Besuch aus Sankt Petersburg in Dassel, (c) Foto: Hahnemühle

Ich zeigte die Bandbreite der grafischen Anwendungsmöglichkeiten (Bleistift, Farbstift, Pastell, Tusche und Zeichenfeder) sowie die Wirkung von Aquarell- und Gouache-Farben auf verschiedenen Papierqualitäten. Dazu nutzte ich sowohl bereist fertig gestellte Bilder als auch kleine Demonstrationen einzelner Schritte. Ein weiteres Thema war der Vergleich zwischen Hahnemühle-Papieren und den Lana-Papieren, die ebenfalls zum vielfältigen Angebot des Hauses gehören.

Die Besucher hatten Spaß daran, selbst einiges auszuprobieren:

Unsere Gäste aus Sankt Petersburg beim Ausprobieren der Papiere, Foto (c) Hahnemühle

Unsere Gäste aus Sankt Petersburg beim Ausprobieren der Papiere, Foto (c) Hahnemühle

Sie fragten sehr interessiert nach Details und nach meinen eigenen Erfahrungen mit einzelnen Papieren. Da macht es wirklich Spaß zu zeigen, was möglich ist:

Produktdemonstration und erläuterungen an einem fertigen Aquarell, Foto (c) von Hahnemühle

Produktdemonstration und Erläuterungen an einem fertigen Aquarell, Foto (c) von Hahnemühle

Mein kreatives Chaos auf dem Arbeitsplatz... Foto (c) Hahnemühle

Mein kreatives Chaos auf dem Arbeitsplatz… Foto (c) Hahnemühle

Wir können somit auf einen konstruktiven und fruchtbaren Austausch zurückblicken und ich hoffe, dass der heutige Tag die Gäste von der Qualität der Papiere überzeugen konnte. Wir haben uns versprochen, darüber im Gespräch zu bleiben. Ich freue mich darauf!

Meinen Beitrag über die Produktion der Künstlerpapiere finden Sie hier:

https://cordulakerlikowski.wordpress.com/2012/03/01/die-hahnemuhle-oder-die-hohe-schule-traditioneller-papierherstellung/

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