Nun ist es schon wieder zwei Wochen her, dass ich mit meiner Malgruppe eine konstruktive und spannende Zeit in Goslar verbracht habe.

Arbeitsatmosphäre im Kursraum, Foto (c) Cordula Kelikowski

Arbeitsatmosphäre im Kursraum, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kursort war wieder das Bildungshaus Zeppelin –  wie immer bestens auf uns vorbereitet und mit idealen Bedingungen für uns – von der Unterkunft und Verpflegung bis hin zum großzügigen Atelierraum und schön gestalteten Innenhöfen für kleine Pausen oder einen Grillabend.

Fachsimpeln unter Gleichgesinnten, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Fachsimpeln unter Gleichgesinnten, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Bereits am ersten Kurstag entstanden die ersten kleineren Arbeiten – zum Warmmalen sozusagen.  Die Bandbreite war groß: Aquarelle, Acrylbilder, Zeichnungen. Hier besteht Freiheit in der Wahl der Technik, auch wenn das übergreifende Thema weiterhin die Acrylmalerei blieb und weiterhin bleiben wird. Oft ist es die Kombination aus verschiedenen Techniken, die neue Impulse gibt und überraschende Ergebnisse bringt.

"Rügen" von Martina, Foto (c) Cordula Kerlikowski

„Rügen“ von Martina, Foto (c) Cordula Kerlikowski

"Apfelblüten" von Achim, Foto (c) Cordula Kerlikowski

„Apfelblüten“ von Achim, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Karin beim Vorbereiten eines Malgrundes, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Karin beim Vorbereiten eines Malgrundes, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Zusätzlich zur  Unterstützung der TeilnehmerInnen bei ihren individuellen Plänen biete ich jedes Jahr ein spezielles Thema an, zu dem sich die interessierten HobbykünstlerInnen ausprobieren und ihre Fertigkeiten vervollkommnen können: Gläser und Flaschen, Collagen oder – in diesem Jahr: SCHUHE! Es war interessant, wie sich der/die Einzelne dem Thema näherte. Spannend zu sehen, was entstand:

"Pantoletten" von Achim, Foto (c) C.Kerlikowski

„Pantoletten“ von Achim, Foto (c) C.Kerlikowski

Kinderschuhe von 1967, Foto (c) C.Kerlikowski

Kinderschuhe von 1967, Foto (c) C.Kerlikowski

Interssantes Modell war ein Paar Kinderschuhe aus dem Jahr 1967, das Karin mitbrachte. Sie zeichnete sie und arbeitete danach ein kleines Acrylbild:

Karin: "KInderschuhe"

Karin: „Kinderschuhe“

Karin: "Kinderschuhe"

Karin: „Kinderschuhe“

Christa näherte sich dem Thema über eine andere Herangehensweise – sie legte ihr Bild flächig an und gab dem ganzen einen bewußt garfisch-geordneten Charakter, wobei jedes einzelne Bildelement wiederum intensiv ausgearbeitet wurde:

Christa: "Hüte und Schuhe"

Christa: „Hüte und Schuhe“

Auch Schuhe, die schon ein Leben gelebt haben, wurden bildlich dargestellt: Antje verarbeitete die ausgetretenen Sportschuhe ihres Sohnes zu einem interessanten Aquarell:

"Alte Schuhe" von Antje

„Alte Schuhe“ von Antje

Antje: "Nach dem Konzert"

Antje: „Nach dem Konzert“

Perspektivisch und malerisch großartig umgesetzt hat Antje hier Tanzschuhe, Weingläser und eine Andeutung von Raum – aus der sich der Betrachter seine eigene Geschichte spinnen kann.

Martina, Foto(c) Cordula Kerlikowski

Martina, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Arbeitsergebnisse, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Arbeitsergebnisse, Foto (c) C. Kerlikowski

Die Arbeiten von Sibylle

Die Arbeiten von Sibylle

…Einzelbeispiele, die für eine   ganze Menge weiterer Arbeiten stehen.

Ich freue mich jedes Jahr über die Fortschritte, denn viele der TeilnehmerInnen kommen schon seit Jahren immer wieder.

Neben der intensiven künstlerischen Arbeit bleibt natürlich immer noch genug Zeit, in den Mittagspausen, am Abend oder am freien Mittwoch Nachmittag die herrliche Altstadt zu erkunden, einen Einkaufsbummel, z.B. bei den Kunsthandwerkern des Großen Heiligen Kreuzes, zu machen oder einfach nur auf dem Marktplatz einen „Riesenwindbeutel“ zu schlemmen.

Nach Absprache mit den KursteilnehmerInnen besichtigen wir oft Sehenswürdigkeiten der Stadt oder der näheren Umgebung oder erfahren in Führungen oder Vorträgen Wissenswertes aus der Stadtgeschichte.

In diesem Jahr fuhren wir nach Hahnenklee – einen Kur- und Wintersportort, der u.a. durch seine nordische Stabkirche bekannt ist:

Goslar-Hahnenklee: Nordische Stabkirche

Goslar-Hahnenklee: Nordische Stabkirche

Im nächsten Jahr werden wir wieder das Stadtarchiv besuchen. Hier haben wir vor einigen Jahren in einem spannenden Vortrag viel über die Geschichte von Urkunden, Schriftstücken oder Gerichtsakten erfahren – u.a. sahen wir eine Originalurkunde mit der Signatur des Kaisers Barbarossa, 900 Jahre alt! Das wollen wir auffrischen!

Der nächste Kurs in Goslar findet als verlängerter Wochenendkurs im September statt:

12.-15.September 2013 – MALWOCHENENDE in Goslar
„Acrylmalerei und angrenzende Techniken“

Für 2014 stehen folgende Termine bereits fest (Themen folgen):

28.04.-04.05.2014  Malwoche

04.09.-07.09.2014 verlängertes Malwochenende

Vielleicht sehen wir uns?

Weitere Informationen und Anmeldungen über:

Mail: Cordula.Kerlikowski@gmx.de

oder:

Telefonisch: +49 163 6048 793

Am letzten Wochenende war ich in Brüssel. Viel fragten mich vorher, warum denn ausgerechnet Brüssel, was es denn dort zu sehen gäbe außer dem berühmten Manneken mit der schwachen Blase, Pralinen und der EU (und genau in dieser Reihenfolge)…

Nun ja, eine ganze Menge: um die 500 Art-Nouveau Häuser, eine traumhafte Grand Place mit einem riesigen Rathaus, Gildehäusern, kleine Gassen, schöne Parks, Kultur und Kunst, entspannte Menschen, ein Sprachengewirr aus Flämisch/Niederländisch, Französich und Englisch, das in der Konversation irgendwie fantastisch funktioniert…. Im Museum der schönen Künste findet sich eine große Auswahl an Werken, u.a. von Rubens, Brueghel, Cranach, Bosch… Das Comic-Museum ist ebenfalls sehenswert, nicht nur wegen des wunderschönen Jugendstil-Baus.

Auch kulinarisch hat die Stadt einiges zu bieten: erstklassige Küche, auch in kleines Restaurants, eine große Vielfalt an Lokalen, Kneipen, Cafes… und natürlich die berühmten belgischen Pommes, Muscheln mit hausgemachter Mayo, und unendlich viele Biersorten…

Ich muss meine Eindrücke erst sortieren, aber hier einige erste Impressionen:

Skizzenbuch und Zettelsammlung - Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Skizzenbuch und Zettelsammlung – Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Brüssel - Grand Place, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Brüssel – Grand Place, Foto m(c) von Cordula Kerlikowski

Brüssel - Grand Place, Zunfthäuser, Foto m(c) von Cordula Kerlikowski

Brüssel – Grand Place, Zunfthäuser, Foto m(c) von Cordula Kerlikowski

Grand-Place, Detail in der Nähe des Rathauses, Foto m(c) von Cordula Kerlikowski

Grand-Place, Detail in der Nähe des Rathauses, Foto m(c) von Cordula Kerlikowski

Grand-Place, Detail am "Weißen Schwan", Foto m(c) von Cordula Kerlikowski

Grand-Place, Detail am „Weißen Schwan“, Foto m(c) von Cordula Kerlikowski

Am "Kunstberg" - Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Am „Kunstberg“ – Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Auf dem Kunstberg und der näheren Umgeung finden sich interessante Museen mit umfangreichen Sammlungen: Magritte-Museum, Museum der schönen Künste, Musikinstrumente-Museum…

Musikinstrumentemuseum am Kunstberg, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Musikinstrumentemuseum am Kunstberg, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Kunstinstallation am Zentralbahnhof, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Kunstinstallation am Zentralbahnhof, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Und zu guter Letzt der, auf den wohl alle Leser schon gewartet haben:

"Manneken Pis" in der Altstadt, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

„Manneken Pis“ in der Altstadt, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Alles in allem eine überwältigende Stadt, die für jeden etwas bietet. Sehr oft habe ich schlichtweg vergessen zu fotografieren und eher das Flair auf mich wirken lassen… Ein Grund, um wieder zu kommen. Es gibt noch so viel zu sehen!

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