Es ist immer wieder interessant, wie sich aus einer Bildidee neue Ansätze entwickeln können:

"Lollipop" - Acrylmalerei auf Karton, 7,5 x 8,5 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

"Lollipop" - Acrylmalerei auf Karton, 7,5 x 8,5 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

Hier wurden Acrylfarben weich ineinander vermalt und danach auf dem getrockneten Untergrund wenige akzentuierende Linien und Kreise aufgebracht. Dabei gehen Preußischblau und Weiß eine kontrastreiche Allianz ein… Was sehen wir? Eine abstrahierte Blume, ein Schild, gar nichts…? Mir kam spontan ein Lollipop in den Sinn – und so nannte ich diese Miniatur dann auch.

Nachfolgend griff ich dieses Motiv für eine Aquatinta, kombiniert mit einer Strichätzung, wieder auf. Ich experimentierte mit verschiedenen Ätzstufen und Papieren, so dass jeder Druck seinen eigenen Charakter bekam. So wirkt das Motiv auf Kupferdruckbütten detailreicher und strukturierter:

"Lollipop" - Aquatinta auf Kupferdruckkarton, 5,5 x 10 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

"Lollipop" - Aquatinta auf Kupferdruckkarton, 5,5 x 10 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

Der Druck auf einem strukturierten Aquarellpapier hingegen erscheint glatter, reduzierter, auf Tonwerte und Linien beschränkt:

"Lollipop" - Aquatinta auf Aquarellkarton, 5,5 x 10 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

"Lollipop" - Aquatinta auf Aquarellkarton, 5,5 x 10 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

Zudem lassen die Farben Preußischblau und Rötel weitere Spielräume in der Wirkung deutlich werden. Im Irisdruck wird das Ganze noch plastischer und wirkt dann beinahe wie ein altes Kirchenfenster… Zu dieser Form des Tiefdrucks aber an anderer Stelle mehr…

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Es ist immer wieder erstaunlich, was so für Ideen herausstolpern, wenn es neue Anregungen und Inspirationen gibt. So haben wir während unseres Besuchs bei der Hahnemühle auch über bewährte und vielseitige Papiere gesprochen – unter anderem über die „Bamboo“– Blöcke, die es als Zeichenblock und als Mixed Media Papier zu kaufen gibt.

Dabei kam mir der Gedanke, es doch einmal mit einer Serie zu versuchen, bei der das Thema „Bambus“ weiter auf die Spitze getrieben wird:

„Bamboo with Bamboo on Bamboo“

Also: Bambus als Motiv – gezeichnet mit einer Bambusfeder auf Bamboo-Papier!

Begonnen habe ich heute mit einer Ätzradierung, da ich ohnehin austesten wollte, ob sich das Mixed Media Papier auch nass verarbeiten lässt.

Hier erste Ergebnisse:

"Bamboo_with_bamboo_on_bamboo" - Material, (c) by Cordula Kerlikowski

"Bamboo with Bamboo on Bamboo" - Material, (c) by Cordula Kerlikowski

Dabei ging es mir heute noch nicht um perfekte Arbeiten. Ich wollte zunächst probieren, ob das überhaupt funktioniert. Und das tut es! Sowohl der Druck mit eingeweichtem Papier, das Trocknen auf der Heizung und das anschließende Zeichnen mit Tusche und Feder sowie das nachkolorieren mit Aquarellfarbe waren problemlos möglich. Meine Bambusfeder hatte ich an einem Ende etwas spitzer geschnitzt, um für dieses Motiv dünnere Linien zu erhalten:

"Bamboo_with_bamboo_on_bamboo" - Probedruck, (c) by Cordula Kerlikowski

"Bamboo with Bamboo on Bamboo" - Probedruck, (c) by Cordula Kerlikowski

"Bamboo with Bamboo on Bamboo" - Probedruck, (c) by Cordula Kerlikowski

"Bamboo with Bamboo on Bamboo" - Probedruck, (c) by Cordula Kerlikowski

"Bamboo with Bamboo on Bamboo" - Probedruck, (c) by Cordula Kerlikowski

"Bamboo with Bamboo on Bamboo" - Probedruck, (c) by Cordula Kerlikowski

Das sind erste Versuche, die noch nicht botanisch korrekt, technisch korrekt und handwerklich optimal sind, aber sie zeigen in die richtige Richtung. Die Feinarbeit folgt in weiteren Schritten und wird nicht nur auf die Radierung beschränkt bleiben.

Sicher gehört es auch dazu, den Botanischen Garten zu besuchen, vor Ort zu skizzieren und Fotos herauszusuchen…

Über die Fortschritte berichte ich …

Wie ich bereits in meinen vorangegangenen Blogs beschrieben habe, befasse ich mich zurzeit intensiv mit Drucktechniken – das begann mit Kaltnadelradierungen, setzte sich mit Aquatinta fort und nun geht es um neue Versuche im Mehrplattendruck.

Meine erster und bisher einziger Dreiplattendruck liegt einige Zeit zurück – genauer 2006. Ich war damals einerseits begeistert von den grafischen Möglichkeiten, andererseits fand ich schnell heraus, dass das eine Technik mit Tücken ist, die viel Konzentration, Durchhaltevermögen und abstraktes Denken erfordert.

Und so sah der Druck aus:

"Kater auf Brautschau" - von Cordula Kerlikowski

"Kater auf Brautschau" - von Cordula Kerlikowski, Dreiplattendruck, 10 x 12,5 cm

Ich arbeitete noch zwei andere Varianten aus: mit blauem Himmel und mit gelbem Himmel – alles etwas sureal, aber so sollte es sein. So konnte ich am besten ausprobieren, wie die verschieden gefärbten Platten miteinander korrespondieren.

Im Groben ist die Technik wie folgt zu verstehen: es werden drei Platten geätzt (siehe Ätzradierung), wobei die erste die Strichätzung enthält und diese durch einen Umdruck auf die beiden anderen Platten übertragen wird. Alle drei Platten erhalten nun unterschiedliche Aufträge auf Asphaltlack, so dass auf  jeder Platte andere Flächen geätzt werden. Wo die gleiche Fläche auf mehreren Platten geätzt wird, entstehen später Farbmischungen. Das sollte genügen – man muss es wahrscheinlich SEHEN um zu verstehen…

Für den Druck wird nun in jede Platte eine andere Farbe eingerieben. Der erste Druck beginnt meist mit der hellsten Farbe, dann folgt der mittlere Tonwert, danach der dunkelste, der meist auch die Konturen der Strichätzung beinhaltet. Wichtig ist es dabei, die nachfolgenden Platten genau in die Prägung des Druckpapiers vom ersten Druck zu plazieren, sonst gibt es unerwünschte Farbverschiebungen und Doppelränder.

Das Ergebnis sieht man dann eben erst nach dem dritten Druckvorgang. Kompliziert, oder?

Aber nun nicht so abschreckend, um es nicht mit dem Abstand der Jahre noch einmal zu versuchen. Ich wählte dafür einen Zweiplattendruck. Auch der erfordert schon einiges an Ausdauer. Der Ablauf ist der selbe wie oben beschrieben, nur eben auf zwei Platten beschränkt. Spannend sind dann die ersten Probedrucke:

o.T. - Zweiplattendruck von Cordula Kerlikowski, 10 x 10 cm

o.T. - Zweiplattendruck von Cordula Kerlikowski, 10 x 10 cm

Hier sind die Linien und Farbwerte ganz gut zu erkennen, jedoch „verschwindet“ der sanfte Bogen unten rechts fast völlig. Die Farbmischung Paynesgrau-Siena überzeugt mich nicht – das Bild wirkt kalt.

Also ein neuer Versuch, diesmal mit Kadmiumgelb und Krappkarmin:

o.T. - Zweiplattendruck von Cordula Kerlikowski, 10 x 10 cm

o.T. - Zweiplattendruck von Cordula Kerlikowski, 10 x 10 cm

Das gefällt mir schon besser, der eben angesprochene Bogen ist deutlicher und der Kontrast zwischen gelben und rötlichen Flächen ebenfalls. Nur im unteren Drittel ist der Druck mir zu rosa. Deshalb verwende ich nun statt des Krappkarmin ein deckendes Kardinalrot:

o.T. - Zweiplattendruck von Cordula Kerlikowski, 10 x 10 cm

o.T. - Zweiplattendruck von Cordula Kerlikowski, 10 x 10 cm

Jetzt wirkt das ganze wärmer, intensiver. In einem weiteren Versuch variiere ich den Farbauftrag der zweiten Platte etwas:

o.T. Zweiplattendruck von Cordula Kerlikowski, 10 x 10 cm

o.T. Zweiplattendruck von Cordula Kerlikowski, 10 x 10 cm

Die Entscheidung ist nun zunächst zugunsten warmer Farben gefallen, jedoch versuche ich noch einen weiteren Druck in Gelb und Siena:

o.T. - Zweiplattendruck von Cordula Kerlikowski, 10 x 10 cm

o.T. - Zweiplattendruck von Cordula Kerlikowski, 10 x 10 cm

Diese Kombination gefällt mir sehr gut. Die Tonwerte sind stimmig und der Goldton in den Bereichen, wo sich beide Farben überlappen gibt dem Motive Wärme und Leichtigkeit. Das liegt auch daran, dass Siena eine nur teildeckende Farbe ist und sich deshalb wie eine gefärbte, durchsichtige Folie über den Gelbton legt.

An diesen Probedrucken ist gut zu erkennen, dass man mit dem Mehrplattendruck intensivere Farbgebungen als bei der Aquatina bzw. der Kaltnadelradierung erzielen kann. Der Aufwand lohnt sich also…

Wie immer werde ich mir übers Wochenende Zeit lassen, bevor ich entscheide, ob ich zufrieden bin und mit dem numerierten Druck beginne… vielleicht bearbeite ich ja doch noch eine dritte Platte, z.B. um das große geschwungene Band in seiner Wirkung zu verändern.

Und wer sich den Arbeitsablauf einmal live anschauen will oder es selbst probieren möchte, ist jederzeit willkommen!

Wie ich in meinem Blog vom 27.12.11 bereits beschrieben habe, befasse ich mich gerade intensiv mit der Ätzradierung und Aquatinta. Die Kombination von Strichätzung und Aquatinta ergibt vielfältige Möglichkeiten der grafischen Gestaltung. Damit experimentiere ich zurzeit.

Im Zuge der Arbeit entstehen oft Probedrucke, also Blätter, auf denen Farbgebung, grafische Klarheit oder verschiedene Ausmischungen geprüft werden können.

Für die vorliegende Druckplatte gefielen mir die zweifarbigen Exemplare am besten:

"Schnecke" 5 x 5cm - Radierung von Cordula Kerlikowski

"Schnecke" - 5 x 5cm - Radierung von Cordula Kerlikowski

Die monochromen Drucke gefielen mir, so wie sie waren, noch nicht. Hier kam mir die Idee, über den fertigen Druck hinaus weiter zu zeichnen und mit verdünnter Tusche Tonwerte zu vertiefen. Diese Verbindung von Tiefdruck und Zeichnung macht das Bild spannend und lebendig – und: jede Arbeit ist ein UNIKAT !

Schnecke_Zeichnung_pink

Aquatinta und Zeichnung - von Cordula Kerlikowski

Schnecke_Zeichnung_blau

Aquatinta und Zeichnung - von Cordula Kerlikowski

Schnecke_Zeichnung_Paynesgrau_1

Aquatinta und Zeichnung - Von Cordula Kerlikowski

Schnecke_Zeichnung_Sepia

Aquatinta und Zeichnung - von Cordula Kerlikowski

Schnecke_Zeichnung_Orange

Kombination Aquatinta und Zeichnung - von Cordula Kerlikowski

Schnecke_Zeichnung_Paynesgrau_2

Kombination Aquatinta und Zeichnung - von Cordula Kerlikowski

Wie zu sehen ist, kann dabei auch mit der Ausrichtung der Spirale in der Schnecke experimentiert werden.

Der Bereich der Aquatinta bemisst sich auf 5 x 5 cm, die Zeichnungen vergrößern das Motiv auf ca. 6 x6 cm.

Die vorliegenden Arbeiten sind verkäuflich. Nähere Angaben und Preise nenne ich gerne auf Anfrage:

Mail: cordula.kerlikowski@gmx.de

Tel: +49-163 6048 793

Ich hoffe, alle sind gut ins Jahr 2012 gekommen und haben den Tag angemessen zugebracht? Die einen verkatert, die anderen voller neuer Vorsätze und wieder andere nach dem Motto „The same procedure as every year“ ….

Mich haben ein Strauß weiße Rosen und mein neues Skizzenbuch der Firma Hahnemühle ins neue Jahr begleitet – und da ich mir ja vorgenommen hatte, dieses Buch möglichst täglich zu nutzen, ging es heute auch los!

Die Rosen haben mir aufgrund ihrer schönen Blütenform, insbesondere der Knospen so sehr gefallen, dass ich davon einen Zweiplattendruck/Aqua Tinta herstellen möchte. Das erfordert Planung und natürlich Skizzen – und diese wiederum sollte ich zeichnen, solange der Strauß noch frisch ist:

weiße Rosen - Foto von Cordula Kerlikowski

weiße Rosen - Foto von Cordula Kerlikowski

Zudem habe ich die Blüten aus verschiedenen Blickwinkeln fotografiert, um noch einige Gedankenstützen zu haben, die bei der Anlage der Schattierungen in weiteren Skizzen bzw. beim Ätzen wichtig werden könnten. Vorerst zeichnete ich die wichtigsten Linien – heute nicht mit dem Bleistift sondern mit dem EnerGel Pen von Pentel, dessen Tintenlinien so schön klar und tiefschwarz sind:

Rosenstrauß und Skizzenbuch - Foto von Cordula Kerlikowski

Und hier das Ergebnis:

Skizze "Rosen" - Tinten-Pen auf Papier, von Cordula Kerlikowski

Für meine ersten Ergebnisse im Bereich Ätzradierung habe ich nun doch etwas länger gebraucht.

Mit der Kaltnadelradierung kenne ich mich recht gut aus: sie ist relativ einfach herzustellen, kommt ohne Säure, Kolophonium etc. aus und ist somit auch für Anfänger gut zu handhaben. Das Arbeiten auf Kunststoffplatten kostet wenig Kraft, die Verwendung von Zinkplatten kann schon Muskelkater in Hand und Unterarm verursachen. Jedoch ist das Druckbild bei Metallplatten schöner und die Platte arbeitet sich nicht ganz so schnell ab. Kunststoffplatten ergeben ca. 10 Drucke, Zinkplatten 12-20 Drucke – danach sind die Gravuren verbraucht.

"Verliebt" Cordula Kerlikowski, je 5 x 5 cm, Kaltnadelradierung auf Hahnemuehle- Kupferdruckbütten

Die Ätzradierung erfordert viel mehr Planung, Vorausschau und Materialeinsatz (Salpetersäure, Kolophonium, Heizplatte, Asphaltlack….). Man kann eine Strichätzung ausführen, wobei die Zink- oder Kupferplatte mit Asphaltlack abgedeckt wird und die Zeichnung mit einer Radiernadel ohne großen Kraftaufwand durch diese Schicht „geschnitten“ wird. Im Säurebad ätzen sich die Linien tief ein – das Druckbild ist sauber und bleibt auch nach vielen Druckvorgängen klar und deutlich.
Tonwertabstufungen erhält man, indem man Kolophonium auf die Platte pudert, diese erhitzt bis das Pulver schmilzt und eine fühlbar rauhe Oberfläche hinterlässt. Nun wird im Wechsel Lack aufgetragen und geätzt – Flächen, die hell bleiben sollen, werden zuerst abgedeckt, die dunkelsten Flächen zuletzt. Ihr seht, das allein kann schon verwirren… Wenn dann auch noch ein Dreiplattendruck entstehen soll, wie ihn Susanne Haun für ihr Buch ausgearbeitet hat, ist das Chaos perfekt!

Also habe ich mir zunächst eine ganz kleine Zinkplatte genommen und mit einer  Strichätzung begonnen. Das Auftragen und gleichmäßige Einschmelzen des Kolophoniums ist mir nicht sehr gut gelungen – an einigen Stellen hatte ich es zu dick aufgetragen, wodurch im Druck bläschenartige Erhebungen entstehen (siehe unten), jedoch waren die Tonwertabstufungen schon ganz ok:

Erster Druckversuch - viele Fehler auf der Platte

Die Bläschen ergeben zwar eine interessante Struktur, dominieren jedoch die Zeichnung. Auch die spiralförmige Linie ist nicht klar abgegrenzt, so dass das ganze verschwommen wirkt. Also zunächst ein recht enttäuschendes Ergebnis.

Aber aufgeben wollte ich nicht – es wäre schade ums Material und die aufgewendete Zeit. Zunächst dachte ich daran, den Druck durch eine darüber ausgeführte  Tuschezeichnung zu verbessern, entschied mich dann aber, das überschüssige Kolophonium vorsichtig abzutragen und die Spirallinie nachzuätzen. Das sah dann schon wesentlich besser aus:

2. Druckreihe - monochrom

Hier sind die Linien klarer und die störenden Pünktchen verschwunden. Für die beiden äußeren Drucke verwendete ich Paynesgrau, ein bläuliches Dunkelgrau: links weniger Farbe weggewischt, so dass auch auf den glatten Flächen Tonwerte verbleiben, rechts viel Farbe ausgewischt, wodurch hauptsächlich die geätzten Linien hervortreten.

Die dünne Linie oben rechts gefiel mir immer noch nicht so ganz, ich beschloss daher, diese durch den Farbauftrag abzuschwächen bzw. ihr später durch eine Tuschelinie aus der Druckfläche heraus eine schlüssige Bedeutung zu geben.

Nun kann ich beginnen mit verschiedenen Druckfarben zu experimentieren. sehr gerne verwende ich lasierende Farben. Die gedruckten Flächen und Linien wirken dann besonders leicht und transparent, auch in der Mischung verhalten sich lasierende Farben besonders reizvoll:

Farbenspiele, links Siena gebr., rechts Kobaltblau

Links ein Druck in lasierendem Siena gebrannt, rechts in deckendem Kobaltblau, in der Mitte die Druckplatte.

Vor jedem Druckvorgang mit einer neuen Farbe sollte die Platte gewissenhaft gereinigt werden, damit die Farben klar und sauber gedruckt werden. Man kann aber auch bewußt Farben ineinander wischen und erhält so sehr interessante Mischtöne und Farbübergänge, hier mit Siena gebrannt und Paynesgrau:

"Schnecke" - 5 x 5cm - Radierung von Cordula Kerlikowski

"Schnecke" 5 x 5cm - Radierung von Cordula Kerlikowski

Diese beiden Varianten gefallen mir am besten. Durch die verwendete Farbmischung wirkt die Schnecke nun erdverbunden, etwas morbide, aber eben natürlich und die Rundungen der Form kommen hier wesentlich besser zur Geltung.

Ich fertigte noch verschiedene weitere Drucke an, auf denen ich in den nächsten Tagen weiter experimentieren werde. Dann kommt auch die Zeichenfeder zum Einsatz….

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