Blumen und Blüten gehören zu meinen Lieblingsmotiven. Insbesondere die Tulpe hat es mir angetan – ich mag sie sowohl in den schlichten Formen und Farben als auch in den wunderschönen Zuchtformen…

Seit die Tulpe im 16. Jahrhundert nach Europa kam, wird sie in Gärten und Gewächshäusern liebevoll kultiviert. Um diese Zwiebelpflanze ranken sich bisweilen Dramen – Liebhaber verschuldeten sich, um besonders schöne Exemplare zu ergattern und die Preise für eine Tulpenzwiebel stiegen ins Unermessliche – somit war die Tulpe eines der ersten Spekulationsobjekte.  Der erste „Börsen-Crash“ war ein „Tulpen-Crash“ im Jahre 1637! Dabei gehen die schönsten Farb- und Formvarietäten auf einen Virus zurück – jede Tulpe geht irgendwann in ihre schlichte Naturform zurück. Wer in seinen Garten Tulpen hat, kennt das: irgendwann sind sie alle wieder klein und gelb…

Das sind  nun meine zwei Tulpen:

"Zwei Tulpen" - 30 x 30cm, Aquarell auf Leinwand, (c) by Cordula Kerlikowski

„Zwei Tulpen“ – 30 x 30cm, Aquarell auf Leinwand, (c) by Cordula Kerlikowski

Hier habe ich mit Aquarell-Hilfsmitteln experimentiert, die es ermöglichen, mit Aquarellfarben auf Leinwand zu malen und Effekte zu erzielen: Aquagrund, Aquarell-Fixativ, Aqua-Shine.

Das Ergebnis gefällt mir. Die Farben fließen zwar nicht so auseinander wie auf einem Aquarellpapier, jedoch verlaufen sie gut ineinander ohne vom Leinwandgrund abzuperlen. Die Farben bleiben brillant, da sie nicht in den Malgrund einziehen können, sondern nur auf der Oberfläche trocknen.

Das fertige Bild ist dann mit einem Fixativ zu schützen, denn es bleibt wie jedes Aquarell wasserempfindlich. Es ist auch möglich, die Farben mit einem weiteren Hilfsmittel wasserfest zu machen, aber das war mir hier zu aufwändig…

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