Hortus Bulborum 2017 (c) Cordula Kerlikowski

Hortus Bulborum 2017 (c) Cordula Kerlikowski

Nun ist es fast ein Jahr her, dass ich hier einen Beitrag veröffentlicht habe. Das hatte seine Gründe. Ich brauchte diese Auszeit, um meine Prioritäten neu zu setzen, Abstand zu gewinnen und um einfach mal etwas anderes zu machen. Es ist nicht so, dass ich nicht weiterhin künstlerisch tätig war oder keine Kurse mehr gegeben habe, jedoch waren meine wirklichen Schwerpunkte in 2016/2017 andere als die bekannten.

Ich war viel unterwegs, habe tolle Menschen kennen gelernt und ihnen mehr Zeit gewidmet, ein neues Hobby gefunden/ ausgiebig betrieben und meine beiden anderen Projekte „Reise Leise“ und „Orte mit Geschichte – Lost Places“  (vorerst nur auf einer Facebook-Seite) vorangebracht. Es gab auch persönliche und berufliche Tiefpunkte, die ich verarbeiten musste – auch das hat gedauert.

Im Folgenden ein kurzer Abriss der letzten 12 Monate, bevor ich einen Ausblick für 2018 gebe: Read the rest of this entry »

Zeit zum Malen

Es ist ja mein Beruf, regelmäßig mit Farbe und Papier oder Leinwand umzugehen und doch bleibt dazu manchmal weniger Zeit als meine geneigten Leser glauben werden. Natürlich habe ich jeden Tag im weitesten Sinne mit Kunst und Gestaltung zu tun, aber um selbst entspannt an eigenen Werken zu arbeiten, fehlen tatsächlich oft Zeit und Ruhe.

Keukenhof 2015 - Malen im Tulpenparadies (c) Aquarell + Foto: Cordula Kerlikowski

Keukenhof 2015 – Malen im Tulpenparadies (c) Aquarell + Foto: Cordula Kerlikowski

Das Problem

Das sind zum einen administrative Aufgaben, die unbedingt notwendig, aber zeitintensiv sind: Kursvorbereitungen, Materialsichtungen, Termine festlegen und Planungen, z.B. mit der Volkshochschule oder den Späth’schen Baumschulen oder dem Volkspark Pankow, abstimmen, die Entwicklung neuer Konzepte für Kurse oder Projekte, Blogbeiträge, etc.

Read the rest of this entry »


"Walnusszweig II" - 24,5 x 24,5cm, Aquarell auf Bütten, (c) Cordula Kerlikowski

„Walnusszweig II“ – 24,5 x 24,5cm, Aquarell auf Bütten, (c) Cordula Kerlikowski

Ich werde oft gefragt, wie es möglich ist, so akkurat Pflanzen, Früchte oder Strukturen aufs Papier zu bringen, und ob es möglich ist, das zu erlernen.

Ja, man kann es lernen. Sicherlich gehören lange Erfahrung, zeichnerisches Handwerk und der geschulte Blick unbedingt dazu, um die Natur (fast) perfekt abzubilden – aber: ohne ständige Übung und das aufmerksame Beobachten der Natur und kleinster Details im täglichen Leben kann auch das größte Talent u.U. nicht zu solchen Ergebnissen gelangen. Anders herum: Malanfänger oder ein Neueinsteiger können durch Fleiß und regelmäßiges Üben recht schnell schöne Ergebnisse erzielen. Das sehe ich regelmäßig in meinen Kursen zur Botanischen Aquarellmalerei.

Read the rest of this entry »


Bald geht es in den Urlaub nach Island und ich habe jede Menge zu tun. Nicht nur die Urlaubsvorbereitungen, auch letzte Termine, Kurs-Planungen für die Zeit ab September und einige Aufträge beanspruchen mich gegenwärtig mehr als mit lieb ist.

So sind es die kleinen Arbeiten, die mir gerade viel Spaß bereiten und zu einer (fast täglichen) Übung  geworden sind.

Aus Farbflächen kleine Kreaturen und Geschichten zu entwickeln macht mir immer wieder aufs Neue ganz viel Spaß. Mittlerweile ist die Sammlung schon recht groß geworden. Manchmal wundert es mich selbst, in welche Richtung die Zeichnung letzten Endes geht. In der Regel habe ich keinen festen Plan, was aus einer Farbfläche entsteht. Insofern ist es immer eine Zwiesprache und Wechselwirkung, die die Arbeit vorantreiben.

Im Format 25 x 25 cm sind es kleine, märchenhafte Geschichten in Kombination aus Aquarell und Tuaschezeichnung, die Zug um Zug entstehen: manchmal gibt die erste Figur das Thema vor, eine erste Pflanze das Umfeld meiner kleinen Wesen. Hier zwei Beispiele. die im April entstanden sind:

"Ich war's nicht!", Mischtechnik, 25 x 25 cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Ich war’s nicht!“, Mischtechnik, 25 x 25 cm, (c) Cordula Kerlikowski

"Spiel mit mir!", 25 x 25cm, Mischtechnik, (c) Cordula Kerlikowski

„Spiel mit mir!“, 25 x 25cm, Mischtechnik, (c) Cordula Kerlikowski

 

Kleinformatige Arbeiten beschränken sich zwangsläufig eher auf eine einzelne Figur oder Blüte, Aber auch das macht Spaß und ist eine gute Übung fürs „Gesichter finden“ und die Arbeit en detail.

Hier ein paar Beispiele für die letzten kleinen Figuren, die mir aus der Zeichenfeder gesprungen sind. Alle Mini’s haben ein ungefähres Maß von 13 x 13 cm und sind zum Sonderpreis von 30,00 erhältlich. Größere Formate auf Anfrage.

"Lockenbär" - Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

„Lockenbär“ – Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

"Hundeprinzessin", Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

„Hundeprinzessin“, Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

"Blumenmaus", Mischtechnik (c) Cordula Kerlikowski

„Blumenmaus“, Mischtechnik (c) C.Kerlikowski

"Fluesterblume" Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

„Fluesterblume“ Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

"Hund mit Blume" (c) C.Kerlikowski

„Hund mit Blume, Mischtechnik“ (c) C.Kerlikowski

 

 

 

 

"Der Hund des Metzgers" (c) C.Kerlikowski

„Der Hund des Metzgers“ (c) C.Kerlikowski

In meinem Kurs Goslar stelle ich in der Regel eine Aufgabe, die meine TeilnehmerInnen lösen sollen. Das geschieht natürlich auf freiwilliger Basis, aber nach anfänglichem gelegentlichen „Murren“ oder fragenden Blicken ist es doch erstaunlich, was dann letzten Endes entstanden ist. Im vergangenen Jahr war es das Thema „Schuhe“.

In diesem Jahr ließ ich die KursteilbnehmerInnen drei verdeckte Kärtchen ziehen, auf denen jeweils eine Farbe notiert war. Die Aufgabe bestand darin, aus dieser Auswahl ein kleines Bild zu gestalten und auszuprobieren, wie sich die gezogenen Farben in der Mischung verhalten und wie man selbst aus schwierigen Kombinationen etwas machen kann. Die Auswahl erfolgte völlig zufällig und brachte selbst mich teilweise ins Grübeln, ob man daraus etwas machen kann. Technik, Malgrund und Thema waren frei wählbar.

Hier einige  der Ergebnisse:

3-Farben-Experiment: Ergebnisse

3-Farben-Experiment: Ergebnisse

(1)  orange – umbra gebrannt – schwarz (Karin P.)

(2) schwarz – umbra gebrannt – magenta (Achim)

(3) preußischblau – violett – kadmiumrot (Karin S.)

(4) umbra gebrannt – maigrün – violett (Sibylle)

(5)  indischgelb – orange – kadmiumrot (Renate)

(6) schwarz – ultramarin – maigrün (Ilka)

(7) kadmiumrot – ultramarin – kadmiumgelb (Christa)

(8) schwarz – rot – phthalogrün (Cathrin)

(9) violett – ultramarin – weiß (Monika)

(10) violett – orange – siena gebrannt (Antje)

Die meisten TeilnehmerInnen zogen recht ungewöhnliche Zusammenstellungen.

Einige Kombinationen erschienen zunächst recht einfach zu bewältigen, hatten aber dann doch ihre Tücken: indischgelb – kadmiumrot – orange klingt einfach, jedoch ist es schwierig, einen Kontrast zu schaffen und Spannung ins Bild zu bringen. Selbst eine Frucht wird schwierig, da kein grün für ein kontrastierendes Blatt zur Verfügung stand (braun für einen Stiel wäre dann kein Problem mehr gewesen, da: rot + grün = braun). Renate hat das Problem auf originelle Weise gelöst.

Auf Anhieb problematisch wirkten schwarz – ultramarin – maigrün bzw. schwarz – rot – phthalogrün, aber es ist doch erstaunlich, welch spannende Mischtöne möglich waren.

Violett – orange – siena gebrannt fand ich zunächst als Auswahl gar nicht so dramatisch. Jedoch stellte sich heraus, dass es überhaupt nicht so einfach war, daraus ein stimmiges Ganzes zu machen. Antje hat das super gelöst und dabei einen passenden Hintergrund aus Naturleinen gewählt.

 

 

 

 

 

Manchmal bleibt etwas liegen. Zum einen, weil ich in einer Präsentation oder einem Workshop nicht durchgängig konzentriert arbeiten kann oder ich meine Arbeit wegen anderer Termine unterbrechen muss. Zum anderen kommt es auch vor, dass sich mein Modell zu stark verändert hat oder schlichtweg verwelkt ist.

Drei Beispiele, die den Zwischenstand dokumentieren:

"Wildrose"  - Zwischenstand, (c) Cordula Kerlikowski

„Wildrose“ – Zwischenstand, (c) Cordula Kerlikowski

Hier faszinierte mich das starke, handgeschöpfte Papier (1200g/m²). Malen wie die alten Meister – denn so ungefähr müssen ihre Papiere sich angefühlt haben, bevor Papiermaschinen zum Einsatz kamen.

Es fehlen noch Details, die Blätter und zwei Knospen.

"Mais-Studie" - Zwischenstand (c) Cordula Kerlikowski

„Mais-Studie“ – Zwischenstand (c) Cordula Kerlikowski

Zugegebenermaßen hatte ich einfach noch keine Lust, die gefühlten 1000 Körner zu malen. Dabei muss ich sehr konzentriert arbeiten, was bei der Masse an Körnchen eine wahre Herausforderung ist. Inzwischen bin ich schon etwas weiter, aber immer noch nicht fertig.

"Tulpe", Zwischenergebnis, (c) Cordula Kerlikowski

„Tulpe“, Zwischenergebnis, (c) Cordula Kerlikowski

Hier ist es mir besonders schwer gefallen, das Blatt zu beenden. Solche Detailarbeit gelingt mir nur am „lebenden Objekt“ flüssig und schnell. Die Blüte war schon weit geöffnet und ist dann doch verwelkt, bevor ich fertig war. Nun habe ich mich schon Monate gedrückt, daran weiterzuarbeiten.

Zum Glück gibt es Möglichkeiten und Situationen, die das weitere Bearbeiten solcher halbfertigen Bilder geradezu herausfordern. Dazu gehören wiederum Vorführungen, aber auch meine Präsenz auf den Veranstaltungen der Späth’schen Baumschule, wo ich meine Arbeiten präsentiere  und auch verkaufe. Die Leute mögen es, wenn sie mir zuschauen können – dann sehen sie, dass ich das „wirklich selbst male“. Ich wurde schon so manches Mal gefragt, ob ich Kunstdrucke verkaufe oder ob das Kopien von Werken vergangener Künstler sind, z.B. von Maria Sibylle Merian. Das ehrt mich zwar, aber ich betone dann doch, dass ich nur meine Kunst zeige.

So habe ich das Winzerfest am vergangenen Wochenende genutzt, um endlich zwei Bilder zu beenden, die mir schon lange vorwurfsvoll „im Weg“ lagen:

"Wildrose", Aquarell auf Bütten, 1200g/m², (c) Cordula Kerlikowski

„Wildrose“, Aquarell auf Bütten, 1200g/m², 30 x 30 cm (c) Cordula Kerlikowski

"Tulpe gelb-rot", Aquarell auf Hahnemühle Bütten 300g/m², rau, (c) Cordula Kerlikowski

„Tulpe gelb-rot“, Aquarell auf Hahnemühle Bütten 300g/m², rauh, 30 x 40 cm(c) Cordula Kerlikowski

Und natürlich habe ich wieder „unfinished work“ produziert:

"Calla" - Zwischenergebnis, Aquarell auf Hahnemühle Bütten, 200g/m², (c) Cordula Kerlikowski

„Calla“ – Zwischenergebnis, Aquarell auf Hahnemühle Bütten, 200g/m², (c) Cordula Kerlikowski

Wenn dieses Bild fertig ist, zeige ich es natürlich gleich.

Bis dahin – frohes Schaffen!

Kurztrip zur Gemäldegalerie "Alte Meister" in Dresden, Foto/Collage (c) Cordula Kerlikowski

Kurztrip zur Gemäldegalerie „Alte Meister“ in Dresden, Foto/Collage (c) Cordula Kerlikowski

Gestern bin ich nach Dresden gefahren. Schon lange hatte ich mir vorgenommen,  unser „Elbflorenz“ zu besuchen. Beruflich bin ich ja mindestens zweimal im Jahr dort – jedoch fehlte bisher nach einem 10-Stunden-Arbeitstag die nötige Energie, in Dresden zu übernachten und am Folgetag ins Stadtzentrum zu fahren. Dann heißt es meist „schnell nach Hause!!“.

Ziel war die Gemäldegalerie „Alte Meister“, die mich schon als Kind und Jugendliche begeistert hatte. Hier sind die große Meisterwerke zu sehen, die uns allen meist gut aus der Schule, aber auch aus Werbung oder Dokumentationen bekant sind. Hier seien nur einige aufgezählt:

Rafael – Sixtinische Madonna
Rubens – Der Raub des Ganymed, Bathseba im Bade u.v.a.
Rembrandt – Portrait der Saskia va Uylenburgh,  u.v.a.
Liotard – Das Schokoladenmädchen
Vermeer – Brieflesendes Mädchen, Bei derKupplerin
Canaletto – Dresden, vom rechten Elbufer gesehen
Pintuicchio – Bildnis eines Knaben
Dürer – Dresdner Altar, Bildnis Bernhard von Reesen
Cranach, van Eyck, Holbein, Hals, Poussin, Claude Lorrain, Murillo, Canaletto, Tiepolo, Raeburn, Graff,….

Das reinste Who-is-who der Kunstgeschichte. Hervorragend präsentoert und auch mit einem Audio-Guide entspannt zu erkunden.

Als Kind hatte mich von allem am meisten ein kleines Bild von Rubens angesprochen – „Die Alte mit dem Kohlebecken“. Ein wunderschönes Bild, das Liebe und Wärme ausstrahlt, ein Spiel mit Licht und Schatten in vollendeter Form.  Auch gestern hatte es für mich noch die gleiche Wirkung.

Viele andere Arbeiten kannte ich noch vom Kunstunterricht in der Schule.

Auch künstlerisch ist so ein Museumsbesuch für mich immer wieder ein Erlebnis: den Großen auf die Finger zu schauen, nachzuspüren, wie sie gearbeitet haben und sich die Tricks, Kniffe und Effekte abzuschauen, mit denen sie gearbeitet haben. Was für eine Entdeckungsreise!

Abschließend lohnt sich der Besuch des Museumsshops. Die Vielfalt der angebotenen Bücher, Karten und Kunstdrucke ist überwältigend. Ich hätte sicher gnadenlos meine Budgets überzogen, wenn ich nicht gaaanz streng mit mir gewesen wäre. Aber eine Postkarte von der „Alten..“ und zwei Magnete für meinen Kühlschrank mussten doch mit. Und ein Buch über den Feuersturm in Dresden:

„Als Dresden im Feuersturm versank“
Matthias Gretzschel
ISBN 978-3831901753

Wer selbst mal schauen will – ein Trip nach Dresden lohnt sich immer. Man sollte sich Zeit nehmen. U.U. haben viele Leute die gleiche Idee, die Gemäldegalerie zu besuchen. Also gedulig sein oder ein Online-Ticket kaufen.

Weitere Infos:
http://www.skd.museum/de/startseite/index.html

Als ich die Galerie verließ, war es schon dunkel und recht spät – jedoch noch zeitig genug, um einen kleinen Rundgang durch die Altstadt zu machen. Hier einige Impressionen:

Dresden, 4.1.2014, Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, 4.1.2014, Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail "Fürstenzug", Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail „Fürstenzug“, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail "Fürstenzug", Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail „Fürstenzug“, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail "Fürstenzug", Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail „Fürstenzug“, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail "Fürstenzug", Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Detail „Fürstenzug“, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Augustusbrücke, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Augustusbrücke, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Weihnachtsmarkt, Dresden, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Weihnachtsmarkt, Dresden, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden 4.1.2014, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden 4.1.2014, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Frauenkirche, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Dresden, Frauenkirche, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Pianist auf dem Neumarkt, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Pianist auf dem Neumarkt, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kurz vor Weihnachten bekam ich den Auftrag für fünf kleine Arbeiten. Die Kundin wünsche sich Schmetterlinge, um sich bei befreundeten Kolleginnen für die lange Zusammenarbeit zu bedanken. Sie hatte sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht und mir konkrete Angaben zur jeweiligen Person vorgegeben: Alter, Charakter, Lieblingsfarben, prägende Erfahrungen und Erlebnisse, Hobbys. Der Schmetterling als verbindendes Element sollte im Zentrum stehen und die Bilder eher als Karikatur/Illustration gestaltet werden. Ansonsten hatte ich freie Hand:

"Schmetterlinge" - je 8 x 15 cm, Aquarell/Tuschezeichnung auf Aquarellapapier, (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterlinge“ – je 8 x 15 cm, Aquarell/Tuschezeichnung auf Aquarellapapier, (c) Cordula Kerlikowski

So entstanden kleine, fröhliche Bildchen, die zudem noch perfekt in einen IKEA-Rahmen („Ribba“) passen – zum Aufstellen oder an die Wand zu hängen:

"Schmetterling", gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterling“, gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

"Schmetterling", gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterling“, gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

Sicherlich ist hier die Frage, ob diese kleinen Spielereien „richtige“ Kunst sind oder doch eher in das Fach „Naives“ oder „Illustration“ passen. Das ist mir eigentlich egal. Ich bin ja bereits dafür bekannt (und manchmal kritisiert), dass ich so ziemlich alle Genres ausprobiere und mich nicht auf spezielle Techniken oder Motive beschränken mag. Es macht Spaß, auf diese unbeschwerte Weise über ein Thema zu fabulieren. Und weil es so schön ist, habe ich heute  noch zwei  überzählige Grundierungen benutzt, um weitere Flattertierchen auszuspinnen:

"Schmetterling", gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterling“, (c) Cordula Kerlikowski

"Schmetterling" , (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterling“, (c) Cordula Kerlikowski

Übrigens sind alle Motive , auch wenn die meisten ja schon woanders herumfliegen, auch als Datei erhältlich – man kann ja nie wissen, was man wann noch gebrauchen und weiterverwerten kann.

In diesem Sinne „Guten Flug“ in ein farbenfrohes, spannendes und ereignisreiches Jahr 2014!

Nun sind schon wieder 5 Wochen nach meinem letzten Blogbeitrag vergangen. Was soll ich sagen? Wie in jedem Jahr häuften sich Richtung Jahresende Anfragen, Aufträge, Terminabsprachen und vieles mehr, so dass bei mir selten vor dem 24. Dezember die richtige Weihnachtsstimmung aufkommt.

Aber: dieses Mal  grüße ich mal aus meinem Urlaub in Flandern/Belgien (ich werde später davon berichten) und unterbreche  mit Blick auf eine sonnige Wiese mit pummelig-kuscheligen Schafen, kurz den Genuß der entspannten Tage, um nachzuholen, worauf der eine oder die andere bereits wartet.

Über die Beteiligung an der Gruppenausstellung „Kamalayan I“ auf den Philippinen habe ich bereits berichtet. Inzwischen wurde die Ausstellung aufgrund des hohen Interesses auch in anderen Räumlichkeiten in Baguio City gezeigt. Eine weitere wird demnächst in der Hauptstadt der Philippinen, in Manila, eröffnet. Das ist alles sehr spannend und erforderte gleichermaßen verschiedene Absprachen – aufgrund der Zeitverschiebung in einem eher kleinen Zeitfenster.

Ausstellungseröffnung "A Gift of Hope" Manor Hotel Baguio City

Ausstellungseröffnung „A Gift of Hope“ Manor Hotel Baguio City

Ausstellungsplakat "Kamalayan" Baguio City

Ausstellungsplakat „Kamalayan“ Baguio City

Ausstellungsplakat "Kamalayan II" - Baguio City

Ausstellungsplakat „Kamalayan II“

Ausstellungsplakat Villa Romana Baguio City/Pinilippinen

Ausstellungsplakat Villa Romana Baguio City/Philippinen

Ausstellungsplakat, Dezember 2013. Baguio City

Ausstellungsplakat „Love Swing Art Exhibition“, 1.Dezember 2013. Baguio City/Philippinen

Interessanterweise finden sich nach und nach weitere Ausstellungsorte und die Zahl der Gruppenmitglieder wächst. Dadurch wird die Vielfalt größer und spricht viele Kunstinteressierte der Hauptinsel des Landes auf besondere Weise an.

Ich bin gespannt, wie es da weiter geht und neugierig, was das kommende Jahr in dieser Hinsicht Neues bringt.

Weitere Ausstellungen plane ich zur Zeit nicht, vielleicht aber eine Art „Private View“ in meinen eigenen Räumen in Berlin an einem Wochenende. Mal sehen…

Der nächste Termin, der etwas mehr Planung und zusätzliche Arbeit erforderte, war der Weihnachtsmarkt in der Späth’schen Baumschule, der jedes Jahr Besucher aus ganz Berlin und Umgebung anzieht:

Mein Stand auf dem Weihnachtsmarkt der Späth'schen Baumschule, 6.-8.12.13 Foto (c) Cordula Kerlikowski

Mein Stand auf dem Weihnachtsmarkt der Späth’schen Baumschule, 6.-8.12.13 Foto (c) Cordula Kerlikowski

Für diesen Markt hatte ich auch vorgesehen, das Bild „Rendezvous in Venedig“, zusammen mit „Anitras Tanz“ und „Der Wanderer“, auszustellen. Jedoch hatte ein Kunde andere Pläne, so dass es noch vor dem Markt-Wochenende an eine andere Wand kam. Da ich mir nun aber schon in den Kopf gesetzt hatte, die drei Bilder so zu zeigen, habe ich „auf die Schnelle“ (naja, es war schon etwas Nachtarbeit dabei) ein neues Märchenbild ausgearbeitet.

Da ist es:

"Die Hochzeit des Tulpenprinzen" Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Die Hochzeit des Tulpenprinzen“ Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

Und hier zur Erinnerung noch einmal die anderen drei Arbeiten:

"Anitras Tanz" - von Cordula Kerlikowski, 19 x 26 cm, Acryl und Tusche auf Acrylmalkarton

„Anitras Tanz“ – von Cordula Kerlikowski, 19 x 26 cm, Acryl und Tusche auf Acrylmalkarton

"Der Wanderer" - von Cordula Kerlikowski, 16 x 29 cm, Acryl und Tusche auf Acrylkarton

„Der Wanderer“ – von Cordula Kerlikowski, 16 x 29 cm, Acryl und Tusche auf Acrylkarton

"Rendezvous in Venedig", Acryl/Mischtechnik auf leinwand, 6ß0 x 80 cm (c) Cordula Kerlikowski

„Rendezvous in Venedig“, Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 6ß0 x 80 cm (c) Cordula Kerlikowski

Weihnachtsmarkt bei Späth’s ist immer ein Erlebnis – und so werde ich ganz sicher im nächsten Jahr wieder dabei sein.

So, jetzt ziehe ich mich wieder in den Urlaubs-Modus zurück.

Tot ziens en lieve groetjes!

P.S.: Falls ihr mal gucken wollt, in welche wunderschönen Lande es mich so kurz vor Weihnachten verschlagen hat, dann schaut mal hier:

"Het Zwin" - Naturschutzgebiet an der belgisch-niederländischen Grenze (Ostflandern), Foto: (c) Cordula Kerlikowski

„Het Zwin“ – Naturschutzgebiet an der belgisch-niederländischen Grenze (Ostflandern), Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Abends in Brügge, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Abends in Brügge, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Gent, Dezember 2013, Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Gent, Dezember 2013, Foto: (c) Cordula Kerlikowski

http://www.artiriacumhoeve.be/enindex.htm

Vor kurzem berichtete ich, dass ich zu einer Gemeinschaftsausstellung im Museum von Baguio City, Philippinen, eingeladen worden bin.

Inzwischen ist die Ausstellung eröffnet und ich kann einen kurzen Bericht und ein paar Fotos nachreichen:

meine Arbeiten in Museum von Baguio City,  Oktober 2013

meine Arbeiten in Museum von Baguio City, Oktober 2013

Da ich die Einladung recht kurzfristig erhielt, blieb nicht viel Zeit zum Sichten und Auswählen der in Frage kommenden Arbeiten. Letzten Endes entschied ich mich für Aquarelle und andere Arbeiten auf Papier. Sie waren leicht zu versenden und auch der Verpackungsaufwand war wesentlich geringer als bei großformatigen Acrylgemälden – das hätte wohl einen Container erfordert! Gerahmt wurden die Bilder vor Ort.

Der Weg um die halbe Welt hat gedauert – die Lieferung kam gerade noch rechtzeitig 5 Tage vor Ausstellungsbeginn am Zielort an.

Am 11. Oktober wurde die Ausstellung offiziell eröffnet. Die beteiligten philippinischen Künstler zeigten eine große Bandbreite – Malerei, Grafik, Plastik, Installationen und Werke der traditionellen Volkskunst. Untermalt wurde die Eröffnung von einem philippinischen Tenor, einem Auftritt von Musikern, die auf traditionellen Instrumenten spielten sowie durch Beiträge lokaler Repräsentantenaus Kultur und Politik.

Leider konnte ich selbst nicht dabei sein – ich war bereits terminlich gebunden und eine so weite Reise in kurzer Zeit zu organisieren, doch etwas zu beschwerlich.

Hier nun einige Impressionen von der Ausstellungseröffnung. Herzlichen Dank an meine philippinischen Kollegen für die Bereitstellung der Fotos:

Baguio City - Roger Bibal neben meinem "Saurier" Foto: (c) Balai Kamalayan Incorporateds

Baguio City – Roger Bibal neben meinem „Saurier“

meine Arbeiten in Museum von Baguio City,  Oktober 2013

meine Arbeiten in  Baguio City, Oktober 2013

meine Arbeiten in Museum von Baguio City, Oktober 2013

Baguio City, Oktober 2013

"Kamalayan" Baguio City, 2013

„Kamalayan“ Baguio City, 2013

Roger Bibal im Gespräch, Baguio City 2013

Roger Bibal im Gespräch, Baguio City 2013

"Kamalayan", Baguio City, Oktober 2013

„Kamalayan“, Baguio City, Oktober 2013

Bamboo Art von Roger Bibal, Baguio City 2013

Bamboo Art von Roger Bibal, Baguio City 2013

Arbeiten von Chino Santos, Baguio City 2013

Arbeiten von Chino Santos, Baguio City 2013

Arnold Baladad und Chino Santos, Baguio City 2013

Arnold Baladad und Chino Santos, Baguio City 2013

Zugegebenermaßen ist das nur ein ganz kleiner, aber trotzdem repräsentativer Querschnitt. Vielleicht ergibt es sich zu einem anderen Zeitpunkt, noch mehr Künstler genauer vorzustellen.

%d Bloggern gefällt das: