Wie im letzten Jahr werde ich auch 2016 wieder in die Niederlande fahren um im Keukenhof Tulpen als botanische Studien zu malen. Dieser Park ist schon für den ganz normalen Besucher ein Erlebnis. Für Künstler und HobbymalerInnen bietet Keukenhof schier unbegrenzte Möglichkeiten. In einem früheren Beitrag habe ich ausführlich über meinen ersten Aufenthalt in Lisse berichtet.

Park Keukenhof, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Park Keukenhof, Foto (c) Cordula Kerlikowski

In diesem Jahr werde ich dort einen 2-Tages-Kurs geben und biete die Möglichkeit an, in traumhaftem Ambiente Schritt für Schritt zu lernen, wie man die farbenfrohen Frühblüher aufs Papier bannt. Im Folgenden finden Sie weiter führende Informationen über Keukenhof und meinen Kurs.

Keukenhof

Die Anlage

Keukenhof bedeutet im weiteren Sinne „Küchengarten/Küchenhof. Hier wurden auf dem Landgut der Jakobäa von Bayern  Küchenkräuter angebaut. Seit 1949 findet hier jährlich eine große Schau der früh blühenden Zwiebelblumen statt. Ca. 7 Millionen Blumenzwiebeln auf 42 Hektar Fläche angepflanzt, zeigt sich hier zwischen März und Mai die volle Pracht der Krokusse, Narzissen, Hyazinthen und Tulpen, die man auf insgesamt 15 km Spazierwegen ganz entspannt entdecken kann. Eine jährlich neue Spezialinstallation aus Blumen begeistert die Besucher immer wieder aufs neue. Im letzten Jahr war es eine Hommage an Van Gogh.
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Zeit zum Malen

Es ist ja mein Beruf, regelmäßig mit Farbe und Papier oder Leinwand umzugehen und doch bleibt dazu manchmal weniger Zeit als meine geneigten Leser glauben werden. Natürlich habe ich jeden Tag im weitesten Sinne mit Kunst und Gestaltung zu tun, aber um selbst entspannt an eigenen Werken zu arbeiten, fehlen tatsächlich oft Zeit und Ruhe.

Keukenhof 2015 - Malen im Tulpenparadies (c) Aquarell + Foto: Cordula Kerlikowski

Keukenhof 2015 – Malen im Tulpenparadies (c) Aquarell + Foto: Cordula Kerlikowski

Das Problem

Das sind zum einen administrative Aufgaben, die unbedingt notwendig, aber zeitintensiv sind: Kursvorbereitungen, Materialsichtungen, Termine festlegen und Planungen, z.B. mit der Volkshochschule oder den Späth’schen Baumschulen oder dem Volkspark Pankow, abstimmen, die Entwicklung neuer Konzepte für Kurse oder Projekte, Blogbeiträge, etc.

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Das letzte Vierteljahr

Nach einer längeren Schreibpause melde ich mich zurück! Es war in letzter Zeit viel zu tun und zu koordinieren. Nun ja… Hier also ein kleiner Zusammenschnitt des letzten Vierteljahres.

Urlaub!

Nach ziemlich arbeitsintensiven Wochen und Monaten habe ich mich zum Jahreswechsel 2014/2015 wieder nach Flandern zurückgezogen und 2 Wochen lang weder Stift noch Pinsel in der Hand gehabt. Ich genieße das und bin damit sicher eine Ausnahme unter den Künstlerinnen und Künstlern, die stets ein Skizzenbuch und ein paar Zeichenutensilien mit dabei haben.

Die Kunst vergesse ich aber nie ganz und so besuchte ich in Brügge eine Picasso-Ausstellung im Sint Jans Hospital (heute Museum), das Groeningemuseum und Michelangelos Madonna in der Liebfrauenkirche, die Künstlerkolonie Sint-Martens-Latem in der Nähe von Gent.

Picasso-Ausstellung Foto (c) ReiseLeise

Brügge: Picasso-Ausstellung Foto (c) C.Kerlikowski

Malerisches Sint Marten Latem (c) ReiseLeise

Malerisches Sint-Martens-Latem (c) C.Kerlikowski

Malerische Landschaften in „Het platte Land“ haben schon die Belgischen Künstler inspiriert und ich bin tatsächlich am Überlegen, ob ich eine Kursfahrt nach Flandern in mein Programm aufnehmen sollte…

Hahnemühle

Nach meinem Urlaub hatte ich die Ehre, die Mitarbeiter der Firma Hahnemühle zur künstlerischen Sicht auf ihre Papiere zu schulen. Die Creativeworld, eine wichtige Messe in Frankfurt, stand vor der Tür und so rollte ich mit dem Auto voller Malutensilien nach Dassel-Relliehausen, um zusammen mit den MitarbeiterInnen und Mitarbeitern aus Produktion, Versand und Vertrieb verschiedene Maltechniken auf den Hahnemühle-Papieren vorzustellen und auszuführen:

Foto (c) Hahnemühle

Foto (c) Hahnemühle

Foto (c) Hahnemühle

Foto (c) Hahnemühle

Tradition und moderne Produktionsmethoden haben ein gutes Miteinander in diesem Hause, deren Firmengründung auf das Jahr 1584 zurückgehen.

Unweit der Firma Hahnemühle steht das „Merten-Spiess-Haus“ und in unmittelbarer Nähe finden sich Zeugnisse des Wirkens von Merten Spiess, dem Gründer der Firma in Relliehausen – Mühlstein und Becken aus der alten Papiermühle:

Zeugnisse traditioneller Papierherstellung: Mahlstein und "Holländer" Foto (c) C.Kerlikowski

Zeugnisse traditioneller Papierherstellung: Mahlstein und „Holländer“ Foto (c) C.Kerlikowski

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Bald geht es in den Urlaub nach Island und ich habe jede Menge zu tun. Nicht nur die Urlaubsvorbereitungen, auch letzte Termine, Kurs-Planungen für die Zeit ab September und einige Aufträge beanspruchen mich gegenwärtig mehr als mit lieb ist.

So sind es die kleinen Arbeiten, die mir gerade viel Spaß bereiten und zu einer (fast täglichen) Übung  geworden sind.

Aus Farbflächen kleine Kreaturen und Geschichten zu entwickeln macht mir immer wieder aufs Neue ganz viel Spaß. Mittlerweile ist die Sammlung schon recht groß geworden. Manchmal wundert es mich selbst, in welche Richtung die Zeichnung letzten Endes geht. In der Regel habe ich keinen festen Plan, was aus einer Farbfläche entsteht. Insofern ist es immer eine Zwiesprache und Wechselwirkung, die die Arbeit vorantreiben.

Im Format 25 x 25 cm sind es kleine, märchenhafte Geschichten in Kombination aus Aquarell und Tuaschezeichnung, die Zug um Zug entstehen: manchmal gibt die erste Figur das Thema vor, eine erste Pflanze das Umfeld meiner kleinen Wesen. Hier zwei Beispiele. die im April entstanden sind:

"Ich war's nicht!", Mischtechnik, 25 x 25 cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Ich war’s nicht!“, Mischtechnik, 25 x 25 cm, (c) Cordula Kerlikowski

"Spiel mit mir!", 25 x 25cm, Mischtechnik, (c) Cordula Kerlikowski

„Spiel mit mir!“, 25 x 25cm, Mischtechnik, (c) Cordula Kerlikowski

 

Kleinformatige Arbeiten beschränken sich zwangsläufig eher auf eine einzelne Figur oder Blüte, Aber auch das macht Spaß und ist eine gute Übung fürs „Gesichter finden“ und die Arbeit en detail.

Hier ein paar Beispiele für die letzten kleinen Figuren, die mir aus der Zeichenfeder gesprungen sind. Alle Mini’s haben ein ungefähres Maß von 13 x 13 cm und sind zum Sonderpreis von 30,00 erhältlich. Größere Formate auf Anfrage.

"Lockenbär" - Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

„Lockenbär“ – Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

"Hundeprinzessin", Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

„Hundeprinzessin“, Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

"Blumenmaus", Mischtechnik (c) Cordula Kerlikowski

„Blumenmaus“, Mischtechnik (c) C.Kerlikowski

"Fluesterblume" Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

„Fluesterblume“ Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

"Hund mit Blume" (c) C.Kerlikowski

„Hund mit Blume, Mischtechnik“ (c) C.Kerlikowski

 

 

 

 

"Der Hund des Metzgers" (c) C.Kerlikowski

„Der Hund des Metzgers“ (c) C.Kerlikowski

Seit einem Jahr gebe ich Kurse in der Volkshochschule Treptow-Köpenick. Ich mag die Athmosphäre in diesem alten Haus, das schon viele Schülerinnen und Schüler gesehen hat.

Der Kursraum ist groß, gut beleuchtet, mit großen Arbeitstischen und Wasseranschluss ausgestattet und der Kaffeeautomat liefert außergewöhnlich wohlschmeckenden Kaffee. So sind die Bedingungen nahezu ideal, um zwei Tage lang ein Thema intensiv zu bearbeiten.

Arbeitsplatz in der Volkshochschule, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Arbeitsplatz in der Volkshochschule, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Über zwei Tage arbeite ich besonders gern. Zum einen ist immer etwas Zeit nötig um sich „freizumalen“, den Kopf frei zu bekommen. Zum anderen braucht die Hand eine halbe bis eine Stunde, um locker zu werden und in ihrer Motorik nuancierter zu funktionieren. Gerade für das Zeichnen und die Detailarbeit ist das wichtig.

Am ersten Kurstag geht es um theoretische Grundlagen, erste Übungen und Skizzen sowie Vorarbeiten. So bleibt den TeilnehmerInnen genug Zeit, das Vermittelte zu Hause am Abend zu rekapitulieren und Fragen zu notieren, die am Folgetag besprochen werden können.

Am zweiten Kurstag beschäftigen wir uns  dann mit der Feinarbeit und dem botanische AQUARELL. Es ist genug Zeit, um ein Bild entspannt und in Ruhe auszuarbeiten. Je nach Kenntnisstand und eigenen Wünschen können die KursteilnehmerInnen auch weitere Motive bearbeiten. Erfahrungsgemäß geht es bei jedem weiteren Bild einfacher und zügiger – Gehirn und Hand lernen schneller als man glaubt.

Im letzten Kurs „Frühblüher im botanischen Aquarell“ beschäftigten wir uns mit Tulpen, Narzissen und Freesien – farbenfrohe Blüten, die spannend zu malen sind.

Beginnend mit einem kleinen theoretischen Exkurs in Material und Technik, setze ich dann mit Zeichenübungen fort. Es ist wichtig, die Motive genau zu erfassen, wenn auch das darauf folgende Aquarell sehr exakt werden soll. Zunächst mit Bleistift, dann mit dem Aquarellstift, gibt es viele Möglichkeiten, sich dem Thema zu nähern.

Hier einige Ergebnisse des letzten Kurses:

 

Kursarbeiten "Frühblüher im botanischen Aquarell" 2014

Kursarbeiten „Frühblüher im botanischen Aquarell“ , April 2014

Kursarbeiten "Frühblüher im botanischen Aquarell" 2014

Kursarbeiten „Frühblüher im botanischen Aquarell“ April 2014

Der nächste Kurs findet im Mai statt:

17.-18.5.2014 – “Blütenzauber im Botanischen Aquarell“
jeweils 10:30-14:45 Uhr
Kurs Nr. TK-2238-F
Kursgebühr 35,50€/ermäßigt 21,50€

(Anmeldung bitte direkt bei der VHS unter Angabe der Kursnummer)

Ich freue mich schon sehr auf dieses sicherlich wieder sehr intensive Wochenende!

Manchmal bleibt etwas liegen. Zum einen, weil ich in einer Präsentation oder einem Workshop nicht durchgängig konzentriert arbeiten kann oder ich meine Arbeit wegen anderer Termine unterbrechen muss. Zum anderen kommt es auch vor, dass sich mein Modell zu stark verändert hat oder schlichtweg verwelkt ist.

Drei Beispiele, die den Zwischenstand dokumentieren:

"Wildrose"  - Zwischenstand, (c) Cordula Kerlikowski

„Wildrose“ – Zwischenstand, (c) Cordula Kerlikowski

Hier faszinierte mich das starke, handgeschöpfte Papier (1200g/m²). Malen wie die alten Meister – denn so ungefähr müssen ihre Papiere sich angefühlt haben, bevor Papiermaschinen zum Einsatz kamen.

Es fehlen noch Details, die Blätter und zwei Knospen.

"Mais-Studie" - Zwischenstand (c) Cordula Kerlikowski

„Mais-Studie“ – Zwischenstand (c) Cordula Kerlikowski

Zugegebenermaßen hatte ich einfach noch keine Lust, die gefühlten 1000 Körner zu malen. Dabei muss ich sehr konzentriert arbeiten, was bei der Masse an Körnchen eine wahre Herausforderung ist. Inzwischen bin ich schon etwas weiter, aber immer noch nicht fertig.

"Tulpe", Zwischenergebnis, (c) Cordula Kerlikowski

„Tulpe“, Zwischenergebnis, (c) Cordula Kerlikowski

Hier ist es mir besonders schwer gefallen, das Blatt zu beenden. Solche Detailarbeit gelingt mir nur am „lebenden Objekt“ flüssig und schnell. Die Blüte war schon weit geöffnet und ist dann doch verwelkt, bevor ich fertig war. Nun habe ich mich schon Monate gedrückt, daran weiterzuarbeiten.

Zum Glück gibt es Möglichkeiten und Situationen, die das weitere Bearbeiten solcher halbfertigen Bilder geradezu herausfordern. Dazu gehören wiederum Vorführungen, aber auch meine Präsenz auf den Veranstaltungen der Späth’schen Baumschule, wo ich meine Arbeiten präsentiere  und auch verkaufe. Die Leute mögen es, wenn sie mir zuschauen können – dann sehen sie, dass ich das „wirklich selbst male“. Ich wurde schon so manches Mal gefragt, ob ich Kunstdrucke verkaufe oder ob das Kopien von Werken vergangener Künstler sind, z.B. von Maria Sibylle Merian. Das ehrt mich zwar, aber ich betone dann doch, dass ich nur meine Kunst zeige.

So habe ich das Winzerfest am vergangenen Wochenende genutzt, um endlich zwei Bilder zu beenden, die mir schon lange vorwurfsvoll „im Weg“ lagen:

"Wildrose", Aquarell auf Bütten, 1200g/m², (c) Cordula Kerlikowski

„Wildrose“, Aquarell auf Bütten, 1200g/m², 30 x 30 cm (c) Cordula Kerlikowski

"Tulpe gelb-rot", Aquarell auf Hahnemühle Bütten 300g/m², rau, (c) Cordula Kerlikowski

„Tulpe gelb-rot“, Aquarell auf Hahnemühle Bütten 300g/m², rauh, 30 x 40 cm(c) Cordula Kerlikowski

Und natürlich habe ich wieder „unfinished work“ produziert:

"Calla" - Zwischenergebnis, Aquarell auf Hahnemühle Bütten, 200g/m², (c) Cordula Kerlikowski

„Calla“ – Zwischenergebnis, Aquarell auf Hahnemühle Bütten, 200g/m², (c) Cordula Kerlikowski

Wenn dieses Bild fertig ist, zeige ich es natürlich gleich.

Bis dahin – frohes Schaffen!

Kurz vor Weihnachten bekam ich den Auftrag für fünf kleine Arbeiten. Die Kundin wünsche sich Schmetterlinge, um sich bei befreundeten Kolleginnen für die lange Zusammenarbeit zu bedanken. Sie hatte sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht und mir konkrete Angaben zur jeweiligen Person vorgegeben: Alter, Charakter, Lieblingsfarben, prägende Erfahrungen und Erlebnisse, Hobbys. Der Schmetterling als verbindendes Element sollte im Zentrum stehen und die Bilder eher als Karikatur/Illustration gestaltet werden. Ansonsten hatte ich freie Hand:

"Schmetterlinge" - je 8 x 15 cm, Aquarell/Tuschezeichnung auf Aquarellapapier, (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterlinge“ – je 8 x 15 cm, Aquarell/Tuschezeichnung auf Aquarellapapier, (c) Cordula Kerlikowski

So entstanden kleine, fröhliche Bildchen, die zudem noch perfekt in einen IKEA-Rahmen („Ribba“) passen – zum Aufstellen oder an die Wand zu hängen:

"Schmetterling", gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterling“, gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

"Schmetterling", gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterling“, gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

Sicherlich ist hier die Frage, ob diese kleinen Spielereien „richtige“ Kunst sind oder doch eher in das Fach „Naives“ oder „Illustration“ passen. Das ist mir eigentlich egal. Ich bin ja bereits dafür bekannt (und manchmal kritisiert), dass ich so ziemlich alle Genres ausprobiere und mich nicht auf spezielle Techniken oder Motive beschränken mag. Es macht Spaß, auf diese unbeschwerte Weise über ein Thema zu fabulieren. Und weil es so schön ist, habe ich heute  noch zwei  überzählige Grundierungen benutzt, um weitere Flattertierchen auszuspinnen:

"Schmetterling", gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterling“, (c) Cordula Kerlikowski

"Schmetterling" , (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterling“, (c) Cordula Kerlikowski

Übrigens sind alle Motive , auch wenn die meisten ja schon woanders herumfliegen, auch als Datei erhältlich – man kann ja nie wissen, was man wann noch gebrauchen und weiterverwerten kann.

In diesem Sinne „Guten Flug“ in ein farbenfrohes, spannendes und ereignisreiches Jahr 2014!

Nun sind schon wieder 5 Wochen nach meinem letzten Blogbeitrag vergangen. Was soll ich sagen? Wie in jedem Jahr häuften sich Richtung Jahresende Anfragen, Aufträge, Terminabsprachen und vieles mehr, so dass bei mir selten vor dem 24. Dezember die richtige Weihnachtsstimmung aufkommt.

Aber: dieses Mal  grüße ich mal aus meinem Urlaub in Flandern/Belgien (ich werde später davon berichten) und unterbreche  mit Blick auf eine sonnige Wiese mit pummelig-kuscheligen Schafen, kurz den Genuß der entspannten Tage, um nachzuholen, worauf der eine oder die andere bereits wartet.

Über die Beteiligung an der Gruppenausstellung „Kamalayan I“ auf den Philippinen habe ich bereits berichtet. Inzwischen wurde die Ausstellung aufgrund des hohen Interesses auch in anderen Räumlichkeiten in Baguio City gezeigt. Eine weitere wird demnächst in der Hauptstadt der Philippinen, in Manila, eröffnet. Das ist alles sehr spannend und erforderte gleichermaßen verschiedene Absprachen – aufgrund der Zeitverschiebung in einem eher kleinen Zeitfenster.

Ausstellungseröffnung "A Gift of Hope" Manor Hotel Baguio City

Ausstellungseröffnung „A Gift of Hope“ Manor Hotel Baguio City

Ausstellungsplakat "Kamalayan" Baguio City

Ausstellungsplakat „Kamalayan“ Baguio City

Ausstellungsplakat "Kamalayan II" - Baguio City

Ausstellungsplakat „Kamalayan II“

Ausstellungsplakat Villa Romana Baguio City/Pinilippinen

Ausstellungsplakat Villa Romana Baguio City/Philippinen

Ausstellungsplakat, Dezember 2013. Baguio City

Ausstellungsplakat „Love Swing Art Exhibition“, 1.Dezember 2013. Baguio City/Philippinen

Interessanterweise finden sich nach und nach weitere Ausstellungsorte und die Zahl der Gruppenmitglieder wächst. Dadurch wird die Vielfalt größer und spricht viele Kunstinteressierte der Hauptinsel des Landes auf besondere Weise an.

Ich bin gespannt, wie es da weiter geht und neugierig, was das kommende Jahr in dieser Hinsicht Neues bringt.

Weitere Ausstellungen plane ich zur Zeit nicht, vielleicht aber eine Art „Private View“ in meinen eigenen Räumen in Berlin an einem Wochenende. Mal sehen…

Der nächste Termin, der etwas mehr Planung und zusätzliche Arbeit erforderte, war der Weihnachtsmarkt in der Späth’schen Baumschule, der jedes Jahr Besucher aus ganz Berlin und Umgebung anzieht:

Mein Stand auf dem Weihnachtsmarkt der Späth'schen Baumschule, 6.-8.12.13 Foto (c) Cordula Kerlikowski

Mein Stand auf dem Weihnachtsmarkt der Späth’schen Baumschule, 6.-8.12.13 Foto (c) Cordula Kerlikowski

Für diesen Markt hatte ich auch vorgesehen, das Bild „Rendezvous in Venedig“, zusammen mit „Anitras Tanz“ und „Der Wanderer“, auszustellen. Jedoch hatte ein Kunde andere Pläne, so dass es noch vor dem Markt-Wochenende an eine andere Wand kam. Da ich mir nun aber schon in den Kopf gesetzt hatte, die drei Bilder so zu zeigen, habe ich „auf die Schnelle“ (naja, es war schon etwas Nachtarbeit dabei) ein neues Märchenbild ausgearbeitet.

Da ist es:

"Die Hochzeit des Tulpenprinzen" Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Die Hochzeit des Tulpenprinzen“ Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

Und hier zur Erinnerung noch einmal die anderen drei Arbeiten:

"Anitras Tanz" - von Cordula Kerlikowski, 19 x 26 cm, Acryl und Tusche auf Acrylmalkarton

„Anitras Tanz“ – von Cordula Kerlikowski, 19 x 26 cm, Acryl und Tusche auf Acrylmalkarton

"Der Wanderer" - von Cordula Kerlikowski, 16 x 29 cm, Acryl und Tusche auf Acrylkarton

„Der Wanderer“ – von Cordula Kerlikowski, 16 x 29 cm, Acryl und Tusche auf Acrylkarton

"Rendezvous in Venedig", Acryl/Mischtechnik auf leinwand, 6ß0 x 80 cm (c) Cordula Kerlikowski

„Rendezvous in Venedig“, Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 6ß0 x 80 cm (c) Cordula Kerlikowski

Weihnachtsmarkt bei Späth’s ist immer ein Erlebnis – und so werde ich ganz sicher im nächsten Jahr wieder dabei sein.

So, jetzt ziehe ich mich wieder in den Urlaubs-Modus zurück.

Tot ziens en lieve groetjes!

P.S.: Falls ihr mal gucken wollt, in welche wunderschönen Lande es mich so kurz vor Weihnachten verschlagen hat, dann schaut mal hier:

"Het Zwin" - Naturschutzgebiet an der belgisch-niederländischen Grenze (Ostflandern), Foto: (c) Cordula Kerlikowski

„Het Zwin“ – Naturschutzgebiet an der belgisch-niederländischen Grenze (Ostflandern), Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Abends in Brügge, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Abends in Brügge, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Gent, Dezember 2013, Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Gent, Dezember 2013, Foto: (c) Cordula Kerlikowski

http://www.artiriacumhoeve.be/enindex.htm

Am vorletzten Wochenende habe ich einen 2-Tages-Kurs in der Volkshochschule Treptow-Köpenick gegeben.

Dieser war für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen ausgeschrieben. Neben einer Einführung in das Thema und die Materialien demonstrierte  ich die Besonderheiten des botanischen Aquarells und zeigte Schritt für Schritt, wie man aus den saisonalen Angeboten aus der Natur schöne Aquarell-Studien entwickeln kann: Mais, Sonnenblumen, Ginkgo-Blätter, Ilex, Granatapfel, Klee… alles im Original vorliegend:

Auswahl an Herbstmotiven, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Auswahl an Herbstmotiven, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Daraus sind schöne Arbeiten entstanden. Es hat sich bemerkbar gemacht, 2 Tage Zeit zu haben. Dadurch fühlten die insgesamt 7 TeilnehmerInnen keinen Druck und konnten entspannt und ihrem Tempo entsprechend, an ihren Studien arbeiten. Hier einige Ergebnisse:

Kursergebnisse des Workshops in der VHS, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kursergebnisse des Workshops in der VHS, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Das sind doch tolle Ergebnisse, oder?

Nun freue ich mich schon auf die Kurse im nächsten Frühjahr und arbeite an Themen für das Jahr 2014/2015.

Hier der Link zu den weiteren Kursen:

im April 2014:
http://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=329635

im Mai 2014:
http://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=329656

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich wieder verstärkt mit Bleistiftzeichnungen. Zum einen dient es der Vorbereitung meiner Botanik-Kurse, zum anderen demonstriere ich in diesen Kursen das Zeichnen Schritt für Schritt, um ein besseres Verständnis der Arbeitsschritte zu gewährleisten.

Aber auch ohne Kurse liebe ich das Bleistiftzeichnen und nach einer Phase langen farbigen Arbeitens zieht es mich immer wieder zurück zu Schwarz-Grau-Weiß. Wohl in kaum einer anderen Technik ist es möglich so kleinteilig und detailliert zu arbeiten wie in der Zeichnung. Das gilt auch für die Farbstiftzeichnung, die Radierung und das Gestalten mit Tusche und Feder. Alles Techniken, die ich immer wieder trainiere oder auch einfach nur zum Spaß ausübe.

Hier einige Beispiele, die in den letzten Wochen entstanden sind:

"Haselnuss", Bleistiftzeichnung, 10 x 10cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Haselnuss“, Bleistiftzeichnung, 10 x 10cm, (c) Cordula Kerlikowski

"Hagebutte", Bleistiftzeichnung, 10 x 10cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Hagebutte“, Bleistiftzeichnung, 10 x 10cm, (c) Cordula Kerlikowski

Spannend ist es, die Farbigkeit der Objekte in einer subtilen Abstufung der Grautöne darzustellen.

Dabei arbeite ich mit nur wenigen verschiedenen Hilfsmitteln: 2-3 Bleistifte (HB, 2B, 4B) und ein Knetradierer. Das genügt in der Regel und das Fixieren der fertigen Zeichnung ist unnötig. „Schmieren“ wird es ab einem Härtegrad von 6B. Trotzdem lagere ich die Blätter in Schutzfolien, denn kritisch ist vor allem das ungeschützte Aufeinanderreiben der Blätter in einer Mappe.

Hier ein Beispiel für eine exotische Blüte, die ich während eines Kurses im Botanischen Garten Dresden gefunden habe, im Original sind die Blütenblätter apricotfarben, die Blütenstempel saftig grün:

"Tropische Blüte", Bleistiftzeichnung, A4, (c) Cordula Kerlikowski

„Tropische Blüte“, Bleistiftzeichnung, A4, (c) Cordula Kerlikowski

Jetzt im Herbst finden sich weitere interessante Motive, z.B. die letzten Sonnenblumen, farbige Blätter, Kastanien und andere Herbstfrüchte sowie Kürbisse, die sich zudem noch lange halten und den ganzen Winter hindurch dankbare Objekte für Zeichnungen, Aquarelle oder Acrylstilleben darstellen:

Studie "Sonnenblume", Bleistiftzeichnung, A4, (c) Cordula Kerlikowski

Studie „Sonnenblume“, Bleistiftzeichnung, A4, (c) Cordula Kerlikowski

"Echinacea", Bleistiftzeichnung, A4, (c) Cordula Kerlikowski

„Echinacea“, Bleistiftzeichnung, A4, (c) Cordula Kerlikowski

„Kürbisberge“ findet man zur Zeit in der Späth’schen Baumschule vor, sehr schön dekoriert und die Vielfalt dieser interessanten Frucht eindrucksvoll beweisend:

"Kürbisberg" in der Späth'schen Baumschule, Foto (c) Cordula Kerlikowski

„Kürbisberg“ in der Späth’schen Baumschule, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Da muss ich doch einfach zeichnen und aquarellieren! Ich gebe es gern zu, Kürbisse sind nach den Tulpen meine zweite große Leidenschaft.

Saisonal bedingt, geht es jetzt erst so richtig los und ich freue mich darauf:

Vorzeichnung für eine detaillierte Studie, Bleistift, (c) Cordula Kerlikowski

Vorzeichnung für eine detaillierte Studie, Bleistift, (c) Cordula Kerlikowski

"Kürbis" schnelle Skizze, Bleistift und Liner, (c) Cordula Kerlikowski

„Kürbis“ schnelle Skizze, Bleistift und Liner, (c) Cordula Kerlikowski

"Jarrahdale-Kürbisse" - 40 x 40cm, Aquarell, (c) Cordula Kerlikowski

„Jarrahdale-Kürbisse“ – 40 x 40cm, Aquarell, (c) Cordula Kerlikowski

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