Ich gestalte Farbstiftzeichnungen sehr gerne mit hochwertigen Aquarellstiften, da diese besonders weich in der Mine sind und  somit ein schichtweiser Aufbau der Zeichnung sehr gut möglich ist.

Hier ein Beispiel:

"Koala", Farbstiftzeichnung auf Pastellpapier, 30x40cm, (c) by Cordula Kerlikowski

„Koala“, Farbstiftzeichnung auf Pastellpapier, 30x40cm, (c) by Cordula Kerlikowski

Diese Zeichnung wirkt klar und bis ins Detail akribisch ausgeführt.

Doch es geht auch „leichtfüßiger“, denn Aquarellstifte lassen sich mit Wasser vermalen, so dass am Ende ein Bild entsteht, das oft nicht mehr von einem Aquarell zu unterscheiden ist. Besonders eignen sich die Stifte für Reisen: man kann die Zeichnung schnell vor Ort durchführen und das Vermalen im Hotel vornehmen – oder aber: dann die Arbeit als reine Farbstiftzeichnung vollenden – diese Entscheidung bleibt immer.

Ich verpasse meist den Punkt, die Zeichnung mit Wasser zu vermalen und zeichne bis zum Schluss Detail für Detail mit scharf gespitztem Stift. Selten gelingt es mir rechtzeitig aufzuhören und den Pinsel zur Hand zu nehmen. Aber manchmal geht es:

"Calla" - Farbstiftzeichnung, mit Wasser vermalt, 15 x 25 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

„Calla“ – Farbstiftzeichnung, mit Wasser vermalt, 15 x 25 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

Ich verwendete nur einen Grün- und einen Gelbton. Die Bandbreite der Tonwerte ergibt sich aus den verschiedenen Anteilen der beiden Töne im Bild.

Noch ein Tipp:

Hier verwendete ich Zeichenkarton, da mir nicht von vornherein klar war, dass ich die Linien vermalen würde. In diesem Fall ist vorsichtig vorzugehen, da das Papier schnell aufweichen kann. Besser ist es ein Aquarellpapier zu nutzen, es kann dann auch eine leichtere Qualität sein, da das Blatt nicht intensiv gewässert wird. Probieren Sie es aus…

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