Bald geht es in den Urlaub nach Island und ich habe jede Menge zu tun. Nicht nur die Urlaubsvorbereitungen, auch letzte Termine, Kurs-Planungen für die Zeit ab September und einige Aufträge beanspruchen mich gegenwärtig mehr als mit lieb ist.

So sind es die kleinen Arbeiten, die mir gerade viel Spaß bereiten und zu einer (fast täglichen) Übung  geworden sind.

Aus Farbflächen kleine Kreaturen und Geschichten zu entwickeln macht mir immer wieder aufs Neue ganz viel Spaß. Mittlerweile ist die Sammlung schon recht groß geworden. Manchmal wundert es mich selbst, in welche Richtung die Zeichnung letzten Endes geht. In der Regel habe ich keinen festen Plan, was aus einer Farbfläche entsteht. Insofern ist es immer eine Zwiesprache und Wechselwirkung, die die Arbeit vorantreiben.

Im Format 25 x 25 cm sind es kleine, märchenhafte Geschichten in Kombination aus Aquarell und Tuaschezeichnung, die Zug um Zug entstehen: manchmal gibt die erste Figur das Thema vor, eine erste Pflanze das Umfeld meiner kleinen Wesen. Hier zwei Beispiele. die im April entstanden sind:

"Ich war's nicht!", Mischtechnik, 25 x 25 cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Ich war’s nicht!“, Mischtechnik, 25 x 25 cm, (c) Cordula Kerlikowski

"Spiel mit mir!", 25 x 25cm, Mischtechnik, (c) Cordula Kerlikowski

„Spiel mit mir!“, 25 x 25cm, Mischtechnik, (c) Cordula Kerlikowski

 

Kleinformatige Arbeiten beschränken sich zwangsläufig eher auf eine einzelne Figur oder Blüte, Aber auch das macht Spaß und ist eine gute Übung fürs „Gesichter finden“ und die Arbeit en detail.

Hier ein paar Beispiele für die letzten kleinen Figuren, die mir aus der Zeichenfeder gesprungen sind. Alle Mini’s haben ein ungefähres Maß von 13 x 13 cm und sind zum Sonderpreis von 30,00 erhältlich. Größere Formate auf Anfrage.

"Lockenbär" - Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

„Lockenbär“ – Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

"Hundeprinzessin", Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

„Hundeprinzessin“, Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

"Blumenmaus", Mischtechnik (c) Cordula Kerlikowski

„Blumenmaus“, Mischtechnik (c) C.Kerlikowski

"Fluesterblume" Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

„Fluesterblume“ Mischtechnik, (c) C.Kerlikowski

"Hund mit Blume" (c) C.Kerlikowski

„Hund mit Blume, Mischtechnik“ (c) C.Kerlikowski

 

 

 

 

"Der Hund des Metzgers" (c) C.Kerlikowski

„Der Hund des Metzgers“ (c) C.Kerlikowski

KEILRAHMEN SELBST HERSTELLEN

Sicherlich fragt ihr euch, warum man sich Keilrahmen selber machen sollte. Stimmt! Auf den ersten Blick. Jedoch sprechen inzwischen einige Gründe dafür:

1. Es ist nahezu jedes Format möglich, im Gegensatz zu handelsüblichen Formaten.

2. Man kann die Art der Keilrahmen – Bespannung selbst bestimmen, je nach gewünschtem Oberflächeneffekt (Baumwolle, grobe Leinwand, Sackleinen etc). Es gibt im Handel ganze Rollen in verschiedenen Qualitäten, aber auch Teilrollen oder kleinere Abschnitte, so dass jeder nach seinem Bedarf etwas passendes finden sollte. Grundierte Maltuche ersparen das aufwändige eigene Leimen und Grundieren.

3. Im Handel bekommt man sehr hochwertige, vorgefertigte Leisten, die eine ausgezeichnete Stabilität besitzen und den Stoff gut halten. So entsteht in eigener Herstellung ein Keilrahmen höchster Qualität, für die man im Handel schon richtig Geld bezahlen muss.

4. Somit folgt aus (3.), dass man Geld sparen kann – echt nicht zu verachten.

5. Der Aufwand an Werkzeugen ist gering. Die meisten sind ohnehin in einem Durchschnittshaushalt vorhanden.

WAS BRAUCHEN WIR FÜR EIGENE KEILRAHMEN?

– 2 x 2 Keilrahmenleisten
je nach gewünschter Größe (z.B. 2 Leisten á 60 cm und zwei Leisten á 100 cm), bei Formaten ab 50 x 60 cm sollte auch noch ein Mittelstück verwendet werden.

– 1 Stück Maltuch
ca. rundherum etwa 10 cm größer als das gewünschte Format (bei einer Leistenhöhe von 2 cm).

– Werkzeuge
Hammer, besser noch Holzhammer, Metallwinkel, Schere, Bleistift, Tacker, breiter Pinsel

Das Material

Das Material

WIE WERDEN KEILRAHMEN GEMACHT?

Legt euch zunächst das Material zurecht, am besten auf einer Decke auf einen festen Untergrund, und dann die Holzleisten mit Nut und Feder locker zusammenstecken. bei größeren Formaten nicht das Mittelstück vergessen. Nach und nach die Leisten fester zusammen bringen, bis die Lücke zwischen den Leisten geschlossen ist. Ggf. vorsichtig einen Hammer verwenden und die Rechtwinkligkeit  immer mal wieder mit dem Metallwinkel überprüfen:

Nut und Feder zusammenstecken

Nut und Feder zusammenstecken

fertig zusammen gesteckter Keilrahmen

fertig zusammen gesteckter Keilrahmen

Danach legt ihr den Rahmen mit dem gewölbten Rand nach unten auf die Rückseite der grob zugeschnittenen Leinwand. Das Ganze so ausrichten, dass der Keilrahmen mittig aufliegt. Wenn ihr euch bei den ersten Malen noch nicht sicher seid, könnt ihr euch mit einem Bleistift Markierungen setzen. Wichtig ist eine Markierung der Mitten der jeweiligen Leisten.

Jetzt folgt der nächste Schritt:  Legt an der längeren Seite des Keilrahmens den Stoff straff über die Leiste und tackert ihn mit einer ersten Krampe  in Höhe der Markierung fest. Dann auf der gegenüberliegenden Seite ebenso verfahren. Weiter auf den Mitten der Schmalseiten eine erste Tackerung setzen. Von der Mitte ausgehend  zu  den Seiten weiter tackern, dabei die Leinwand straff, aber nicht mit Gewalt über die Kanten auf die Leisten ziehen. Nach meiner Erfahrung geht das auch gut ohne Tuchzange. Das Ergebnis sollte so aussehen:

Das Maltuch ist auf den Leisten fixiert

Das Maltuch ist auf den Leisten fixiert

So sehen die Ecken aus

So sehen die Ecken aus

 

Sicherlich kommt jetzt das Schwierigste – das Umlegen der Ecken zu einem schönen, sauberen Rand. Dazu zunächst einen glatten, diagonalen Falz bilden (in einer Linie zu der darunter liegenden Fuge von Nut und Feder) und dann zu einer Seite der Leiste umschlagen:

 

Diagonaler Falz in Fiugenrichtung

Diagonaler Falz in Fugenrichtung

Umgeschlagene Ecke

Umgeschlagene Ecke

Nun nur noch das übrige Stoffstück sauber auf die Kante legen und dort festtackern. Aufpassen, das Ihr nicht die Fuge zutackert! Diese Fuge ist nötig, damit der Keilrahmen “arbeiten” und Spannungsunterschiede ausgleichen kann!!!

Kleiner Tipp: überlegt euch vorher, ob das geplante Bild im Hoch- oder im Querformat hängen soll. Dann könnt ihr die Ecken so umschlagen, dass an den sichtbaren Seiten des Keilrahmens (links und rechts) keine Falze zu sehen sind.  Vergesst nicht, dass die Ecken einer Seite (oben und unten) in die  gleiche Richtung  umgeschlagen sein müssen – sonst sieht es komisch aus.. Das ist mir auch schon passiert. Wenn es dazu kommt – kein Problem, man kann die Krampen  entfernen und die Ecke neu ausrichten.

Wenn alles geklappt hat, sollte der fertige Keilrahmen  so aussehen:

 

Rückseite

Rückseite

Vorderseite

Vorderseite

Mittlerweile kann sich das Ergebnis schon ganz gut sehen lassen, finde ich. Jetzt stellt sich noch die Kardinalfrage nach den kleinen Holzkeilen, die man immer sieht und die bei den “Keilrahmen von der Stange” in kleinen Tüten mit dabei sind.

TIPP AM RANDE – HOLZKEILE ODER “WASSERKUR” ???

Nach meiner Erfahrung sind die Holzkeile meist nicht notwendig. Die Keile werden, je zwei gegenüber in die kleinen ausgefrästen Schlitze in den Ecken der Leistenverbindung gesteckt und bei Bedarf mit einem kleinen Hammer tiefer in die Schlitze geklopft. Dadurch werden die Leisten an ihrer Steckverbindung auseinandergetrieben und der Stoff spannt sich.

Diese Methode ist recht rabiat und bei dünnen Maltüchern besteht die Gefahr, dass der Stoff reißt.

Ich bevorzuge den Einsatz von Wasser. Dazu verwende ich einen breiten Flachpinsel, mit dem ich die Rückseite der Leinwand großzügig und recht nass einpinsele. Auch unter die Leisten und in die Ecken muss Wasser gelangen können. Alternativ kann das Ganze auch mit einem Wassersprüher gemacht werden- Hauptsache, die Leinwand ist gut durchtränkt. Danach den Keilrahmen waagerecht trocknen lassen, ggf. die Ecken beschweren, damit sich nichts verziehen kann.

 

Wässern der Leinwand-Rückseite

Wässern der Leinwand-Rückseite

Wässern der Leinwand-Rückseite

Wässern der Leinwand-Rückseite

Nach dem Trocknen ist der Keilrahmen glatt und gut gespannt. Diesen Vorgang kann man übrigens auch an fertigen Bildern wiederholen, falls sie sich während des Hängens verzogen haben.

Auch das Umspannen verzogener Bilder auf neue Keilrahmen oder das Neubespannen alter Keilrahmen ist auf diese Weise möglich – ihr seht also, es hat schon Vorteile, das selbst mal auszuprobieren.

Versucht es einfach mal an einem kleinen Format oder einem ausrangierten alten Keilrahmen.

Viel Spaß!

P.S.: Eine Malschülerin hat einen alten Keilrahmen mit  reliefartig strukturierten Kleiderstoff bespannt. Natürlich musste sie dessen Oberfläche noch mit Acrylbinder wasserfest machen und danach mehrfach mit Gesso grundieren. Aber die erhabenen Blumenranken der Stofftstruktur boten einen ganz interessanten Untergrund für ein Acrylbild…..

Als Mitglied der Künstlergruppe FAB Fine Arts Bound nehme ich ab dem 5. April 2014 an der Ausstellung „Identity“ teil.

Ausstellungsplakat "Identity" - Museum Baguio City, (c) FAB Fine Arts Bound

Ausstellungsplakat „Identity“ – Museum Baguio City, (c) FAB Fine Arts Bound

Für diese neue Ausstellung im Museum von Baguio City/Philippinen entstand diese Serie von Arbeiten auf Leinwand:

"Interiorità di Alberi e Foglie" - 4teilig, je 60 x 100 cm, Acryl/Mischtechnik, (c) Cordula Kerlikowski

„Interiorità di Alberi e Foglie“ – 4teilig, je 60 x 100 cm, Acryl/Mischtechnik, (c) Cordula Kerlikowski

Hie spiegeln sich verschiedene Lebenssichten, Stationen, Erinnerungen, Emotionen und Gedanken rund um die eigene Persönlichkeit in all ihren Widersprüchen – die IDENTITÄT:

Einheit – Zerrissenheit
Natur – Mensch
Kontrolle – Spontanität
Harmonie – Widerspruch
Wärme – Kälte
Einsamkeit – Gesellschaft
Kommunikation – Stille
Bewegung – Stillstand
Leidenschaft – Angst
u.v.m.

Für jeden stellen sich seine Lebensfragen anders dar und jeder Betrachter wird andere, eigene Bezüge für sich finden. Für mich ergeben sich folgende, die Bilder gelesen von links nach rechts:

„INTERIORITÀ DI ALBERI E FOGLIE“

– Impronte d’Arancio
– Le Freddezze del  Blu
– La Quiete del Verde
– La Passione del Rosso

Das zu entschlüsseln, liegt in der Fantasie des Betrachters….

P.S.: Diesmal arbeitete ich auf der ungespannten Leinwand – ein ganz anderes, teilweise schwieriges Gefühl. Geschuldet den einfacheren Transportmöglichkeiten, habe ich sie für den Versand eingerollt und hoffe, dass die recht „frischen“ Bilder das gut übestehen. (Fachgerecht aufgespannt werden sie dann vor Ort.) Ich war wieder einmal spät dran. Fixieren auf der Wäscheleine und Tempo-Trocknen inklusive:

Foto & artwork (c) Cordula Kerlikowski

Foto & artwork (c) Cordula Kerlikowski

(Danke an D.)

Gent - Dezember 2013, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Gent – Dezember 2013, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Ich hatte versprochen, euch ein wenig von meinem Belgien-Urlaub zum Jahresende zu erzählen. Das hole ich jetzt nach:

Nach einem anstrengenden und erfolgreichen Jahr brauchte ich unbedingt eine Pause: Urlaub, Entspannung, den Kopf frei bekommen. So habe ich mir ganz konsequent 10 Tage vor Weihnachten „freigeschaufelt“ und bin nach Flandern gefahren. Hier war ich schon mehrfach für ein paar Tage und ich fühle mich dort ausgesprochen wohl. Da ich mich  bemühe, dort überwiegend niederländisch zu sprechen, bin ich wirklich weit weg von allem. Die eigene Sprache nicht zu benutzen eröffnet einen ganz anderen Zugang zum Land. Das war dieses Mal in ganz besonderer Weise so.

Unterkunft fand ich in einem kleinen B&B Haus in Aartrijke, das einem Schafzüchter gehört und dementsprechend auch die Zimmer und der Frühstücksraum immer einen liebevollen Bezug zum Thema „Schafe“ hatten. Durch meinen Zimmertitel „Vlaamse Schaap“ wurde ich also für 9 Tage zum „flämischen Schaf“. Ich fand schnell Kontakt zu den Wirtsleuten und sie ermöglichten mir einen ganz besonderen Zugang zu Land und Leuten.

B&B Artiriacumhoeve, Foto (c) Kerlikowski

B&B Artiriacumhoeve, Foto (c) Kerlikowski

B&B Artiriacumhoeve, Foto (c) Kerlikowski

B&B Artiriacumhoeve, Foto (c) Kerlikowski

Dekoration im B&B Artiriacumshoeve Foto (c) C.Kerlikowski

Dekoration im B&B Artiriacumhoeve Foto (c) C.Kerlikowski

„……..da draußen läuft ein Schaf, ein Schaf mit weißen Füßchen…“

Den ersten Tag meines Aufenthaltes, den Sonntag, nutzte ich für eine Tour an die Küste, Richtung Knokke/Heist. Dort gibt es eines der schönsten Naturschutzgebiete in Flandern, vielleicht sogar europaweit: „Het Zwinduinen en -polders“.

Hier einige Impressionen:

Het Zwinduinen en -polders

Het Zwinduinen en -polders

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2013

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2013

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2013

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2013

"DeHaas" - Skulptur von Flanagan

„DeHaas“ – Skulptur von Flanagan, Dez. 2013

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2013

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2013

Het Zwinduinen en -polders, Dez. 2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez. 2013

Ungefähr 5 Stunden bin ich hier umhergewandert. Die Ruhe und Stille, die Sonne und der leichte Wind haben alle Sinne angesprochen und ich habe mir die Belastungen der letzten Wochen förmlich aus dem Kopf gelaufen. Das hat unglaublich gut getan.

Auf dem Rückweg habe ich dann auch noch ein Hinweisschild wissentlich fehlinterpretiert (ich hätte es besser wissen müssen!) und bin im wahrsten Sinne vom Wege abgekommen. Die Wege wurden immer schmaler, das Dickicht dichter, die Zahl der „Pferdeäpfel“ auf dem Weg größer – kurzum: irgendwann stand ich HIER:

Het Zwinduinen en -polders, Dez. 2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez. 2013

Wir waren beide gleichermaßen erschrocken, das wildlebende Pony und ich, und wir beschlossen, uns doch besser gegenseitig so gut wie möglich zu ignorieren. Deshalb kann ich auch kein schickes Portrait von dem Kerlchen liefern – der war nicht dazu zu bewegen, seinen Kopf noch einmal zu heben.

Zum Zurückgehen war es nun aber eigentlich zu spät und ich wollte, um noch im Hellen aus dem Gelände zu kommen, schnellstmöglich Richtung Ausgang laufen – aber:  ZAUN !!! Zum Glück sah ich hüben wie drüben ein paar ermunternde Fußspuren. Offensichtlich gab es noch mehr solche Schlaumeier wie mich. So habe ich mich also mutig über den wackeligen Zaun gewagt und dadurch doch noch rechtzeitig den Parkplatz und mein Auto erreicht.
Tja… wer eine Reise tut, der kann was erzählen!

Wie immer waren Skizzenbuch und Stifte dabei, um einiges aufs Papier zu bringen, aber ich habe nicht den geringsten Gebrauch davon gemacht. Mir war es wichtiger, die Atmosphäre in mich aufzunehmen und der Energie nachzuspüren, die dieser Ort vermittelte. In diesem Fall ist Einsamkeit etwas sehr konsruktives und beruhigendes. Einige Fotos aufzunehmen sollte genügen. So ging es mir noch mehrfach auf dieser Reise, aber davon später.

Nach diesem Tag war ich erst mal platt und habe Landluft und das kuschelige Bett genossen, d.h. lange, sehr lange ausgeschlafen und bin ein wenig mit meiner belgischen Freundin in Brügge herumgeschlendert. Daswar ja praktisch „um die Ecke“ – 15 Minuten Autofahrt.. So ein kleines Land wie Flandern hat schon was für sich.

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Unzweifelhaft  gibt es jede Menge andere schöne Ecken in Brügge, aber im Winter fehlt das gewisse Flair ein wenig, dafür sind die weihnachtlichen Dekorationen schon selbst eine Reise Wert. Von den Shopping-Möglichkeiten in den kleinen Geschäften in historischen Gebäuden mal ganz zu schweigen.

Sehr sehenswert ist auch das pittoreske Städtchen Damme – einst eine große Handelssiedlung, heute ein kleiner Ort mit schönen gepflegten Häusern, einer beeindruckenden Kirchenruine und – einem Sternekoch.

Die flämichen/belgischen Restaurants sind bekannt für ihre hohe Qualität und den guten Service. Das kann ich bestätigen. Sehr empfehlenswert sind  die typischen flämischen Gerichte. Es gibt nicht nur „frietjes en mayonaise“ (leckere Pommes mit Mayo, beides meist hausgemacht) und „wafels“ (Waffeln), sondern auch „stoofpot“ (eine Art Gulasch, in dunklem Bier gegart) oder „garnaalkroketten“ (Garnelenkroketten):

Damme, Dez. 2013

Damme, Dez. 2013

Unbedingt sehenswert ist Gent – eine pulsierende Studentenstadt. Ganz anders als Brügge, die vor allem wie ein Ort aus einem Märchen wirkt und ein wahrer Touristenmagnet ist. Foto siehe oben.

Zu den „Big Three“ in Flandern gehört noch Antwerpen. Aber der Besuch dieser Stadt musste wegen Schmuddelwetter ausfallen – also lieber im Bett bleiben und lesen, am Nachmittag zum Kaffee zu Katrien und abends zu einem Konzert von Guido Belcanto – in Belgien, vor allem in Flandern sehr bekannt und auch umstritten.

Flämische Spezialitäten: Bier, Pralinen, Guido Belcanto

Flämische Spezialitäten: Bier, Pralinen, Guido Belcanto

Nieuwpoort und Ieper sind vor allem durch die Ereignisse des 1. Weltkrieges bekannt geworden, Nieuwpoort zudem noch ein Urlaubs-, Naturschutz- und Seglerparadies.  Hier nur einige kleine Impressionen:

Achiels Schafe im Naturschutzgebiet Nieuwpoort, Dez. 2013

Achiels Schafe im Naturschutzgebiet Nieuwpoort, Dez. 2013

Gedenkstätte in Nieuwpoort, Dez. 2013

Gedenkstätte in Nieuwpoort, Dez. 2013

Leuchtturm in Nieuwpoort, Dez. 2013

Leuchtturm in Nieuwpoort, Dez. 2013

Soldatenfriedhof, Dez. 2013, Westflandern

Soldatenfriedhof, Dez. 2013, Westflandern

^Bunkeranlage, heute mitten im Naturschutzgebiet Nieuwpoort, Dez. 2013

Bunkeranlage, heute mitten im Naturschutzgebiet Nieuwpoort, Dez. 2013

Gedenkstätte Ieper, Dez. 2013

Gedenkstätte Ieper, Dez. 2013

…..Sicherlich fragt ihr euch inzwischen, was das alles mit dem Titel dieses Blogbeitrages zu tun hat?

Mein Aquarellkasten, Papiere, Stifte und Pinsel blieben tatsächlich im Koffer! Jedoch haben mich die Tage in Flandern wieder sensibel gemacht für Farben, Stimmungen, Details und neue Ideen. Und das ist doch eine Menge, oder?

Ganz ohne Kunst ging es dann doch nicht.

In Brügge war ich im Museum für die Schönen Künste – ein wunderbarer Ort, um sich in die Welt der Flämische Malerei zu vertiefen. Für mich das Highlight: Hieronymus Bosch: „Das Jüngste Gericht“. Aber auch viele andere große Künstler dieser Epoche sind hier vertreten.

In Gent kam ich nicht nur zu einer sehr individuellen Stadtführung durch einen gebürtigen Genter, sondern auch zu einer sehr besonderen Besichtigung des „Genter Altars“ der Gebrüder van Eyck in der Kathedrale Sint Baafs. Um dieses Werk ranken sich verschiedene Gerüchte. Dass das „Lamm Gottes“ auf besonderen Wunsch Hitlers in seine  Privatsammlung Eingang finden sollte und auch Göring ganz wild auf dieses Kleinod war, ist noch in etwa bekannt.

Kaum jemand weiß jedoch, dass zwei Paneele des Altars in den frühen 30er Jahren gestohlen wurden. Ein Paneel wurde schnell zurückgegeben. Das andere ist bis auf den heutigen Tag verschwunden. Es existiert ein Rätsel, das nun immer wieder die Grundlage für zahlreiche Suchaktionen bildet: „Es ist für jedermann sichtbar, aber nur der Bischof kann es an sich nehmen.“ Es gibt eine interessante Dokumentation darüber, einfach mal anschauen.

So, das war nun ein für meine Verhältnisse sehr persönlicher und ausführlicher Blogbeitrag. Ich hoffe, dass euch das Lesen Spaß gemacht und inspiriert hat. Für den Rest des Jahres geht es dann wie gewohnt weiter…

Nun sind schon wieder 5 Wochen nach meinem letzten Blogbeitrag vergangen. Was soll ich sagen? Wie in jedem Jahr häuften sich Richtung Jahresende Anfragen, Aufträge, Terminabsprachen und vieles mehr, so dass bei mir selten vor dem 24. Dezember die richtige Weihnachtsstimmung aufkommt.

Aber: dieses Mal  grüße ich mal aus meinem Urlaub in Flandern/Belgien (ich werde später davon berichten) und unterbreche  mit Blick auf eine sonnige Wiese mit pummelig-kuscheligen Schafen, kurz den Genuß der entspannten Tage, um nachzuholen, worauf der eine oder die andere bereits wartet.

Über die Beteiligung an der Gruppenausstellung „Kamalayan I“ auf den Philippinen habe ich bereits berichtet. Inzwischen wurde die Ausstellung aufgrund des hohen Interesses auch in anderen Räumlichkeiten in Baguio City gezeigt. Eine weitere wird demnächst in der Hauptstadt der Philippinen, in Manila, eröffnet. Das ist alles sehr spannend und erforderte gleichermaßen verschiedene Absprachen – aufgrund der Zeitverschiebung in einem eher kleinen Zeitfenster.

Ausstellungseröffnung "A Gift of Hope" Manor Hotel Baguio City

Ausstellungseröffnung „A Gift of Hope“ Manor Hotel Baguio City

Ausstellungsplakat "Kamalayan" Baguio City

Ausstellungsplakat „Kamalayan“ Baguio City

Ausstellungsplakat "Kamalayan II" - Baguio City

Ausstellungsplakat „Kamalayan II“

Ausstellungsplakat Villa Romana Baguio City/Pinilippinen

Ausstellungsplakat Villa Romana Baguio City/Philippinen

Ausstellungsplakat, Dezember 2013. Baguio City

Ausstellungsplakat „Love Swing Art Exhibition“, 1.Dezember 2013. Baguio City/Philippinen

Interessanterweise finden sich nach und nach weitere Ausstellungsorte und die Zahl der Gruppenmitglieder wächst. Dadurch wird die Vielfalt größer und spricht viele Kunstinteressierte der Hauptinsel des Landes auf besondere Weise an.

Ich bin gespannt, wie es da weiter geht und neugierig, was das kommende Jahr in dieser Hinsicht Neues bringt.

Weitere Ausstellungen plane ich zur Zeit nicht, vielleicht aber eine Art „Private View“ in meinen eigenen Räumen in Berlin an einem Wochenende. Mal sehen…

Der nächste Termin, der etwas mehr Planung und zusätzliche Arbeit erforderte, war der Weihnachtsmarkt in der Späth’schen Baumschule, der jedes Jahr Besucher aus ganz Berlin und Umgebung anzieht:

Mein Stand auf dem Weihnachtsmarkt der Späth'schen Baumschule, 6.-8.12.13 Foto (c) Cordula Kerlikowski

Mein Stand auf dem Weihnachtsmarkt der Späth’schen Baumschule, 6.-8.12.13 Foto (c) Cordula Kerlikowski

Für diesen Markt hatte ich auch vorgesehen, das Bild „Rendezvous in Venedig“, zusammen mit „Anitras Tanz“ und „Der Wanderer“, auszustellen. Jedoch hatte ein Kunde andere Pläne, so dass es noch vor dem Markt-Wochenende an eine andere Wand kam. Da ich mir nun aber schon in den Kopf gesetzt hatte, die drei Bilder so zu zeigen, habe ich „auf die Schnelle“ (naja, es war schon etwas Nachtarbeit dabei) ein neues Märchenbild ausgearbeitet.

Da ist es:

"Die Hochzeit des Tulpenprinzen" Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Die Hochzeit des Tulpenprinzen“ Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

Und hier zur Erinnerung noch einmal die anderen drei Arbeiten:

"Anitras Tanz" - von Cordula Kerlikowski, 19 x 26 cm, Acryl und Tusche auf Acrylmalkarton

„Anitras Tanz“ – von Cordula Kerlikowski, 19 x 26 cm, Acryl und Tusche auf Acrylmalkarton

"Der Wanderer" - von Cordula Kerlikowski, 16 x 29 cm, Acryl und Tusche auf Acrylkarton

„Der Wanderer“ – von Cordula Kerlikowski, 16 x 29 cm, Acryl und Tusche auf Acrylkarton

"Rendezvous in Venedig", Acryl/Mischtechnik auf leinwand, 6ß0 x 80 cm (c) Cordula Kerlikowski

„Rendezvous in Venedig“, Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 6ß0 x 80 cm (c) Cordula Kerlikowski

Weihnachtsmarkt bei Späth’s ist immer ein Erlebnis – und so werde ich ganz sicher im nächsten Jahr wieder dabei sein.

So, jetzt ziehe ich mich wieder in den Urlaubs-Modus zurück.

Tot ziens en lieve groetjes!

P.S.: Falls ihr mal gucken wollt, in welche wunderschönen Lande es mich so kurz vor Weihnachten verschlagen hat, dann schaut mal hier:

"Het Zwin" - Naturschutzgebiet an der belgisch-niederländischen Grenze (Ostflandern), Foto: (c) Cordula Kerlikowski

„Het Zwin“ – Naturschutzgebiet an der belgisch-niederländischen Grenze (Ostflandern), Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Abends in Brügge, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Abends in Brügge, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Gent, Dezember 2013, Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Gent, Dezember 2013, Foto: (c) Cordula Kerlikowski

http://www.artiriacumhoeve.be/enindex.htm

Wie ich hier  bereits in einem Beitrag  berichtete, habe ich vor einigen Jahren eine kleine Serie von Fantasy-Figuren auf Papier gebracht. Das Format eher klein (ca.  36 x 48 cm), die Farbigkeit auf drei Töne beschränkt. Hier ein Beispiel:

"Nachtschleicher" - 36 x 48 cm, Mischtechnik auf Acrylmalpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

„Nachtschleicher“ – 36 x 48 cm, Mischtechnik auf Acrylmalpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

Eine kleine Serie, die Geschichten erzählt und den Betrachter herausfordert, selbst eigene Märchen zum Bild zu erfinden.

Nun ergab sich die Schwierigkeit, für eine Kundin eine dieser Arbeiten großformatig auf eine Leinwand zu bringen. Schwierig… Zum einen entstanden die Werke auf Papier im Jahr 2006 – eine lange Zeit und mein Malstil hat sich inzwischen verändert. Zum anderen ist es immer schwierig sich selbst zu kopieren, was ja im Grunde auch wenig Sinn macht und selten gut gelingt. Trotzdem ging ich dieses Risiko ein – einen Versuch war es wert:

Zwischenergebnis "Nachtschleicher II, Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

Zwischenergebnis „Nachtschleicher II, Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

Die Fabtöne sind hier etwas verfälscht, sie ähneln in der Realität schon mehr denen der „Nachtschleicher“, aber insgesamt hat mich das Ergebnis trotzdem nicht zufrieden gestellt und ich habe das halbfertige Bild erst einmal zur Seite gelegt. Die Kundin hatte sich inzwischen für die gesamte Serie („Nachtmusikanten“, „Nachtschleicher“ und „Don Quichote“) entschieden, so dass wir beide am Ende zufrieden waren. Das Leinwandbild wollte ich später überarbeiten. Das ist nun endlich geschehen:

"Rendezvous in Venedig", Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Rendezvous in Venedig“, Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

Die linke Figur mit der Flöte habe ich durch eine weibliche Figur in  einem Boot ersetzt, die sich dem Musikanten rechts zuwendet. Eine venezianische Maske verdeckt ihr Gesicht, Die Figur rechts und einen Teil des Hintergrundes habe ich belassen wie sie waren. Nun ist auch wieder eine besondere Stimmung im Bild und es entspannt sich eine Geschichte, die in der ersten Variante einfach nicht vorhanden war.

Nun kann der Betrachter/die Betrachterin ein eigenes Märchen zum Bild erfinden. So ist es besser, denke ich…

Diese Arbeit war eine besondere Erfahrung, Kunst ist eben nicht einfach so wiederholbar…


Seit Anfang des Jahres gebe ich in der Späth’schen Baumschule Kurse zum Botanischen Malen und Zeichnen. (Ich berichtete bereits davon). Diese Kurse werden sehr gut angenommen – und auf dem Frühlingsfest der Baumschule „Späth’er Frühling“ war Gelegenheit, die ersten Arbeiten in einer kleinen Ausstellung im Baumschulen-Café zu zeigen.

Zudem wurde das lange Warten auf Frühlingsfarben an diesem Wochenende mit besonderer Farbenpracht belohnt:

Farbenpracht in der Späth'schen Baumschule, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Farbenpracht in der Späth’schen Baumschule, Foto (c) Cordula Kerlikowski

"Carnaval de Nice" Foto (c) Cordula Kerlikowski

„Carnaval de Nice“ Foto (c) Cordula Kerlikowski

"Angelique" (c) Foto Cordula Kerlikowski

„Angelique“ (c) Foto Cordula Kerlikowski

"Mascotte" (c) Foto: Cordula Kerlikowski

„Mascotte“ (c) Foto: Cordula Kerlikowski

"Abu Hassan" (c) Foto: Cordula Kerlikowski

„Abu Hassan“ (c) Foto: Cordula Kerlikowski

Tulpen, Tulpen... (c) Foto: Cordula Kerlikowski

Tulpen, Tulpen… (c) Foto: Cordula Kerlikowski

"Hotpants" (c) Foto: Cordula Kerlikowski

„Hotpants“ (c) Foto: Cordula Kerlikowski

"Papageientulpe I", Aquarell auf Bütten, 300g/m², rau, (c) Cordula Kerlikowski

„Papageientulpe I“, Aquarell auf Bütten, 300g/m², rau, (c) Cordula Kerlikowski

"Bright Parrot", Aquarell auf Bütten, 300g/m², rau, (c) Cordula Kerlikowski

„Bright Parrot“, Aquarell auf Bütten, 300g/m², rau, (c) Cordula Kerlikowski

"Pink Texas", Aquarell auf Bütten, 300g/m², rau, (c) Cordula Kerlikowski

„Pink Texas“, Aquarell auf Bütten, 300g/m², rau, (c) Cordula Kerlikowski

"Papageientulpe II", Aquarell auf Bütten, 300g/m², rau, (c) Cordula Kerlikowski

„Papageientulpe II“, Aquarell auf Bütten, 300g/m², rau, (c) Cordula Kerlikowski

Verständlicherweise konnte ich nicht umhin, viele Fotos zu machen. Dies hier  sind nur einige Beispiele für die mehr als 250 verschiedenen Tulpensorten, die es zu bestaunen gab.  Dementsprechend groß war meine Begeisterung.

Keine Frage, diese während des Marktes zu im Aquarell festzuhalten, war zu verlockend. Dafür durfte ich einige Blüten schneiden und in einem Glas an meinem Stand präsentieren. Und so malte ich an 2 Tagen 5 große Blüten (eine ist noch nicht ganz fertig und wird in den nächsten Tagen beendet).

Das Format der einzelnen Blätter beträgt ca. 26 x 36 cm, das unfertige Blatt hat eine Größe von 34 x 34 cm – also so schön groß, wie ich die französischen Tulpen vor 2 Wochen ausgearbeitet hatte.  Zur Erinnerung hier auch dieses Aquarell im Format 34 x 34 cm:

"Französische Tulpen", Aquarell auf Hahnemühle Bütten 300 g/m² (rau), 34 x 34cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Französische Tulpen“, Aquarell auf Hahnemühle Bütten 300 g/m² (rau), 34 x 34cm, (c) Cordula Kerlikowski

Nun stehen in meiner Vase noch drei weitere Blüten. ich weiß nicht, ob ich auch diese noch aufs Papier bringen kann, bevor sie verwelken. Ich werde es versuchen…

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