Wie ich bereits im April berichtet habe, gebe ich im Bildungshaus Zeppelin in Goslar zweimal im Jahr Malkurse: im April über eine Woche, im September über ein verlängertes Wochenende.

Hie einige Bilder vom Hause:

Die Villa "Zeppelin", Foto (c) Cordula Kerlikowski

Die Villa „Zeppelin“, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Die Villa "Zeppelin", Foto (c) Cordula Kerlikowski

Die Villa „Zeppelin“, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Optimale Bedingungen für die Kursteilnehmer sind hier Standard, so dass wir uns hier ausschlißelich auf unsere Malerei konzentrieren können. Schön gestaltete Innenhöfe mit einem kleinen Teich und naturnahen Pflanzungen laden in den Pausen zum Entspannen ein…

Auch die Stadt bietet schöne, inspirierende Plätze, die es zu erkunden lohnt:  zahlreiche Fachwerkhäuser, Kirchen und die Kaiserpfalz, Shopping-Möglichkeiten und das Mönchehaus-Museum für moderne Kunst sowie das ehemalige Bergwerk, das über 1000 Jahre in Betrieb war…

Hier einige Fotos:

Ziegenhirtenhaus an der Peterstraße, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Ziegenhirtenhaus an der Peterstraße, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Der Brunnen auf dem Marktplatz im Winter, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Der Brunnen auf dem Marktplatz im Winter, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Frankenberger Kirche, Gosler, Foto (c) by Cordula Kerlikowski

Frankenberger Kirche, Goslar, Foto (c) by Cordula Kerlikowski

Peterstrasse, Foto (c) by Cordula Kerlikowski

Peterstrasse, Foto (c) by Cordula Kerlikowski

Natürlich sind das erst einmal nur wenige Impressionen von Goslar, aber ich werde regelmäßig weitere Artikel und Bilder bloggen.

Ergebnisse des letzten Kurses im April 2012 finden Sie in den Blogartikeln vom 22.-29. April 2012.

Der nächste Kurs zum Thema Freie Acrylmalerei und Hochdrucktechniken findet vom 6.-9. September statt. Nähere Informationen gebe ich gerne per E-Mail oder telefonisch:

Cordula.Kerlikowski@gmx.de

+49 163 6048 793

Vielleicht sehen wir uns?

Heute war der letzte volle Maltag. Meine KursteilnehmerInnen beendeten ihre Werke und ließen den Tag in Ruhe, mit Gesprächen und den ersten Verabschiedungen ausklingen. Am Abend trafen wir uns noch einmal im Kursraum, um die entstandenen Werke zu besprechen, Erfahrungen, Ideen und Wünsche auszutauschen und Inhalte für den Kurs im Jahr 2013 zu erörtern.

Hier eine Auswahl an Arbeiten, die in dieser Woche entstanden:

Karins Tochter - Foto (c) Cordula Kerlikowski

Karins Tochter - Foto (c) Cordula Kerlikowski

Blütenkranz von Antje (überarbeitet), Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Blütenkranz von Antje (überarbeitet), Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Tänzerinnen von Ilka, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Tänzerinnen von Ilka, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Drei Arbeiten von Christa

Drei Arbeiten von Christa

"Blattloser Wald" von Antje, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

"Blattloser Wald" von Antje, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Meeresbilder von Christa, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Meerbilder von Christa, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Stilleben und Parklandschaft von Renate, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Stilleben und Parklandschaft von Renate, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

"Tulpe" von Anne, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

"Tulpe" von Anne, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

"Ballettpause" von Antje, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

"Ballettpause" von Antje, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

"Let's dance!" von Sibylle - Foto (c) von Cordula Kerlikowski

"Let's dance!" von Sibylle - Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Cathrins "ewiges" Thema - Blumen in Spachteltechnik, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Cathrins "ewiges" Thema - Blumen in Spachteltechnik, Foto (c) Cordula Kerlikowski

von Martina, Foto (c) Cordula Kerlikowski

von Martina, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Die Bilder von Achim

Die Bilder von Achim

Diese Liste an Bildern ist nicht vollständig. Auf meinen Beiträgen „Goslar – Tag 1“ bis „…- Tag 5“ sind weitere Arbeiten zu sehen.

Wie unschwer zu erkennen, ist die Bandbreite der entstandenen Werke sehr vielfältig – so wie es auch meine KursteilnehmerInnen sind.  Ich freue mich sehr über die Ergebnisse und freue mich auf eine ebenso ereignis- und ergebnisreiche Woche in 2013!

Nächste Termine in Goslar:

06.-09. September 2012

22.-28. April 2013

12.-15. September 2013

Jetzt wird die Bildersammlung meiner KursteilnehmerInnen so langsam umfangreicher: vieles ist bereits fertig, etliche neue Bilder sind im Entstehen. Der Fleiß ist wirklich unglaublich!

Hier einige weitere Ergebnisse:

von Martina, Foto (c) Cordula Kerlikowski

von Martina, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Karin malt ihre Tochter, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Karin malt ihre Tochter (work in progress), Foto (c) Cordula Kerlikowski

Cathrins "ewiges" Thema - Blumen in Spachteltechnik, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Cathrins "ewiges" Thema - Blumen in Spachteltechnik, Foto (c) Cordula Kerlikowski

"Stadtspaziergang" von Cathrin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

"Stadtspaziergang" von Cathrin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Anne malte die Ostsee und Buhnen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Anne malte die Ostsee und Buhnen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Steffi ungewohnt abstrakt... Foto (c) Cordula Kerlikowski

Steffi ungewohnt abstrakt... Foto (c) Cordula Kerlikowski

Monika schafft Toskana-Stimmung, Foto (c) Kerlikowski

Monika schafft Toskana-Stimmung, Foto (c) Kerlikowski

Das ist wieder nur eine kleine Auswahl, aber ich denke, sie zeigt gut, was hier im Entstehen ist…

Morgen ist der letzte volle Maltag – gewöhnlich schwingen sich dann alle noch einmal zu neuen Höchstleistungen auf. Am Abend wird es eine kleine Vernissage, eine abschließende Bildbesprechung sowie eine kleine Feier geben: Rückblick auf die vergangene Woche und ein Ausblick auf den Kurs im nächsten Jahr (22.-28.4.2013)…

Heute besuchten wir das Bergwerk am Rammelsberg – Weltkulturerbe und Zeuge einer 1000jährigen Bergbautradition.

Das Bergwerk in Goslar auf dem Rammelsberg, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Das Museums-Bergwerk in Goslar auf dem Rammelsberg, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Eingang in den Röder-Stollen, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Eingang in den Röder-Stollen, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Im Röderstollen konnten wir hautnah das schwere Leben der Bergarbeiter nachvollziehen, was durch den engagierten Museumsführer sehr anschaulich geschildert wurde. dazu vielleicht in einem weiteren Artikel mehr.

Heute will ich zeigen, was sich dort unten farblich abspielt – traumhafte Kombinationen aus weiß, goldbraun, türkis und schiefergrau. Die Strukturen, auf denen sich die chemischen Verbindungen ablagern, sind überwältigend :

ausgewaschene Minieralien an den Stollenwänden, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

ausgewaschene Mineralien (Kupfervitriol, Eisenvitriol) an den Stollenwänden, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Kupfersulfid an den Stollenwänden, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Kupfervitriol an den Stollenwänden, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

im oberen Bereich des Stollens wächst noch Moos, (c) von Cordula Kerlikowski

im oberen Bereich des Stollens wächst noch Moos, (c) von Cordula Kerlikowski

Eisenvitriol - herrliche Farbspiele! Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Eisenvitriol und Zinkvitriol - herrliche Farbenspiele! Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Zinkvitriol, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Zinkvitriol, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Bei diesen Abbildungen bekommt man auch einen Eindruck davon, wie früher Farben aus Mineralien gewonnen wurden. Zudem laden diese abstrakten Strukturen zum Nacharbeiten mit Strukturpasten, Malgelen, Kies, Sand und Acrylfarben ein.

Ich bin gespannt, ob diese Eindrücke in die nächsten Arbeiten meiner Malgruppe einfließen werden…

Heute ist Mittwoch und damit „Halbzeit“ für den Kurs.

Und hier einige der neuesten Arbeiten meiner KursteilnehmerInnen:

"Let's dance!" von Sibylle - Foto (c) von Cordula Kerlikowski

"Let's dance!" von Sibylle - Foto (c) von Cordula Kerlikowski

"Portrait" von Sibylle - Foto (c) von Cordula Kerlikowski

"Portrait" von Sibylle - Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Landschaft von Christa A., Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Landschaft von Christa A., Foto (c) von Cordula Kerlikowski

musikalisches Duo von Martina, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

musikalisches Duo von Martina, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Und ein Spaß-Schweinchen im Sultans-Look von Karin:

Karins Schweinchen - Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Karins Schweinchen - Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Und ganz viele Bilder sind noch in Arbeit!

Nach 3 Tagen intensiven Schaffens ist eine Belohnung fällig – und die gibt es immer mittwochs in Form eines freien Nachmittages. Viele gehen in die schöne Altstadt, Kaffee trinken, shoppen, abschalten. Aber auch das Weitermalen im Atelier wird gern genutzt.

Ich fuhr heute nach Alfeld, um Rolf Knust und seine Frau Ingrid zu treffen. Rolf hat ein Atelier in einem Gebäude, das Walter Gropius gebaut hat – in der Nähe befinden sich die brühmten Fagus-Werke von Walter Gropius… sehr sehenswert !!!

Hier der Maler vor seinen Werken:

Rolf Knust in seinem Atelier, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Rolf Knust in seinem Atelier, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Nach meiner Rückkehr am Abend fand ich schon wieder neue Werke und auch jetzt, um 22 Uhr wird zum Teil noch gemalt. Ein Glas Wein, Sekt oder O-Saft begleitet die Künstler, einige sind aber auch zum gemütlichen Teil übergegangen und spielen Karten.

Das habt ihr euch verdient !!!

Heute starteten wir unseren ersten vollen Arbeitstag. Viele Gruppenmitglieder hatten schon Malgründe vorbereitet, erste Skizzen erstellt und ginge heute daran, ihre ersten Bilder auszuarbeiten: Landschaften, Blumen, Stilleben, Tiere uvm.

Die ganze heutige Vielfalt würde den Rahmen des heutigen Artikels sprengen, aber einige der ersten fertigen Arbeiten zeige ich heute gern:

"Kaffeesack-Tassen" von Karin, Acrylmalerei auf Jute, 30 x 40 cm

"Kaffeesack-Tassen" von Karin, Acrylmalerei auf Jute, 30 x 40 cm

Blumenkranz von Antje, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Blumenkranz von Antje, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Zwischen konkret und abstrakt, dekorativ und expressionistisch – die Bandbreite ist wieder einmal ziemlich groß. Oft entstehen zunächst Blumen- und Landschaftsbilder, aber sehr schnell folgen größere Formate und neue Ideen…

Ilka an der Staffelei, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Ilka an der Staffelei, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Ilkas erste Arbeiten, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Ilkas erste Arbeiten, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Weitere Arbeiten werden sicher noch heute Abend bzw. morgen beendet, die seht ihr dann morgen. Hier wird es noch ein paar Stunden weiter gehen…

Ein besonderer Gruß geht an zwei liebe Menschen, die dieses Mal nicht dabei sein können. Wir denken an euch !!!

Heute startete mein einwöchiger Malkurs „Freie Acrylmalerei“ in Goslar. Zur Stadt selbst berichte ich in einem späteren Beitrag, heute geht es zunächst um unser Domizil – das Bildungshaus Zeppelin.

Das Haupthaus ist die Villa des Adjutanten des Grafen von Zeppelin – ein schönes altes Gebäude mit Holzpaneelen, Parkett und historischem Flair. Angebaut wurden ein Wirtschafts- und Küchentrakt, Seminarräume und ein Bettenhaus.

Hier einige Fotos vom Atelier:

Bildungshaus Zeppelin - unser Atelierraum, (c) Foto von Cordula Kerlikowski

Bildungshaus Zeppelin - unser Atelierraum, (c) Foto von Cordula Kerlikowski

Bildungshaus Zeppelin - unser Atelierraum, (c) Foto von Cordula Kerlikowski

Bildungshaus Zeppelin - unser Atelierraum, (c) Foto von Cordula Kerlikowski

Bildungshaus Zeppelin - Blick auf die Villa, (c) Foto von Cordula Kerlikowski

Bildungshaus Zeppelin - Blick auf die Villa, (c) Foto von Cordula Kerlikowski

Hier finden wir seit Jahren optimale Arbeitsbedingungen und werden so richtig verwöhnt.

Am ersten Tag richten wir die Arbeitsplätze ein, sichten Fotos und Skizzen und beginnen mit ersten vorbereitenden Arbeiten. Wir nennen das „Warmmalen“. Manchmal werden an einem solchen Nachmittag/Abend bereits erste Bilder fertig.

Einen kleinen Eindruck von der kreativen Atmosphäre zeigen diese Fotos:

23.4.2012 - Blick in den Kursraum, Foto (c) Cordula Kerlikowski

23.4.2012 - Blick in den Kursraum, Foto (c) Cordula Kerlikowski

23.4.2012 - erste Arbeiten zum "Warmmalen", Foto (c) Cordula Kerlikowski

23.4.2012 - erste Arbeiten zum "Warmmalen", Foto (c) Cordula Kerlikowski

23.4.2012 - Zeichnung auf Kraftpapier

23.4.2012 - Zeichnung auf Kraftpapier, Foto (c) Cordula Kerlikowski

23.4.2012 - Flexible Arbeitshaltung, Foto (c) Cordula Kerlikowski

23.4.2012 - Flexible Arbeitshaltung, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Auch jetzt wird noch weiter gearbeitet und sicherlich wird bis zum späten Abend noch einiges weitere entstehen. Dazu dann morgen mehr…

Vom 22. bis 29. April 2012 fahre ich wieder mit einer Malgruppe nach Goslar – die Kaiserstadt am Harz.

Wir wohnen und arbeiten dort in der Heimvolkshochschule, wo wir ideale Bedingungen in Form von nett eingerichteten 1 – oder 2-Bett-Zimmern, großem Atelierraum und einer hervorragenden kulinarischen Versorgung vorfinden. Im Garten der Anlage gibt es einen kleinen künstlichen Bach, einen Meditationspfad und viel Grün zum Entspannen. Auch Sitzgruppen oder Liegestühle gibt es dort zum Entspannen.

Hier ein Foto von Kurs  im April 2011:

Goslar April  2011 Foto von Cordula Kerlikowski

Goslar April 2011 Foto von Cordula Kerlikowski

Das übergreifende Thema ist die freie Acrylmalerei. Hier kann jeder nach eigenen Ideen eine Woche lang kreativ sein und bekommt von mir die notwendige individuelle Unterstützung. Ob gegenständlich oder abstrakt, ob Anfänger oder Fortgeschrittene:  mein Ziel ist es, jeden auf dem Weg zu einem optimalen Ergebnis zu begleiten.

Es gibt Exkurse in die Kunstgeschichte, kleine gedankliche Ausflüge in neue Techniken oder Möglichkeiten, Übungen zu Spezialthemen sowie Bildbesprechungen in der Gruppe bzw. ganz individuell. Im letzten Jahr habe ich als kleine Entspannungsübung für Malpausen Papp-Buchstaben verteilt und die Teilnehmerinnen gebeten sie zu gestalten, wobei jede den Anfangsbuchstaben ihres Vornamens bekam:

Buchstaben - bunt wie unsere Bilder, Foto von Cordula Kerlikowski

Buchstaben - bunt wie unsere Bilder, Foto von Cordula Kerlikowski

Und sollte eine Pause vonnöten sein, erreichen wir die malerische Altstadt von Goslar in 10 Minuten. Dort gibt es viel zu sehen, kleine Cafés, Geschäfte, Parks – alles, was so zum Entspannen beiträgt.

ich freue mich immer wieder über die konstruktive und entspannte Atmosphäre in der Gruppe und über die vielen tollen Ergebnisse nach einer Woche intensiver Malerei…

Weitere Termine und Informationen:

Cordula Kerlikowski

0163-6048 793
Cordula.Kerlikowski@gmx.de

Heute möchte ich eine Arbeit zeigen, die schon sehr lange zurückliegt, jedoch mein Fable für die Tuschezeichnung erklärt.

Ich fahre sehr oft und gern nach Goslar: früher zur Sommerakademie, seit 7 Jahren mit meinen MalschülerInnen. Gern bin ich auch privat dort, die alte Kaiserstadt bietet so viel zu sehen: mittelalterlicher Stadtkern, interessante Kirchen und Museen, u.a. das Mönchehaus-Museum. In der Stadt stehen Werke bekannter Künstler (auch von Kaiserring-Preisträgern) und der Kaiserring ist in der Kunstszene ein vielbeachteter Preis.

Ich mag dort vor allem die versteckten Winkel, die kleinen Gassen und die Details am alten Fachwerk. Die Frankenberger Kirche hat es mir dabei besonders angetan – ein schlichter Bau, rein äußerlich, im Inneren eine wunderschöne barocke Kanzel.

Hier haben wir oft gezeichnet:

Goslar-Frankenberger Kirche - Tuschezeichnung auf Karton, (c) by Cordula Kerlikowski

Goslar-Frankenberger Kirche - Tuschezeichnung auf A3 - Karton, (c) by Cordula Kerlikowski

Die Entstehung dieser Federzeichnung schon fast 17 Jahre zurückliegt. Eine der ersten Begegnungen mit einer Stadt, die mir inzwischen lieb und teuer geworden ist, Quelle der Inspiration, des Kraftschöpfens, von Begegnungen und Erfahrungen.

Ein kleines Detail an der Frankenberger Kirche, wenn man um die Apsis herumgeht, dicht neben einem Seiteneingang. Es ist wie Meditation, in der Stille dieses Ortes zu zeichnen – stundenlang – Blätter, Mauerstrukturen, Schieferschindeln zu erfassen, darzustellen – möglichst exakt zu sein und sich doch auf das Wesentliche zu konzentrieren. Sicherlich ist an dieser Arbeit nicht alles perfekt – es war eben der Stand meiner damaligen Möglichkeiten. Heute würde ich manches anders herausarbeiten, aber ich genieße es nach wie vor, gelegentlich in langer Kleinarbeit solche Momentaufnahmen zu zeichnen. Der Efeubewuchs existiert so schon nicht mehr und so sind diese Arbeiten auch schon fast Zeitzeugen des Wachsens und Vergehens…

Heute kann ich mir kaum noch vorstellen, Stunden und Tage an einem Platz zu sitzen und in dieser Weise so akribisch vor mich hin zu zeichnen, zumal ich diesen Platz inzwischen ganz anders zu Papier bringen würde… weniger Details, Konzentration auf das Wesentliche… Was jedoch geblieben ist: meine Liebe zur Tuschezeichnung…

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