Heute habe ich mit Kaffee auf Aquarellpapier experimentiert:

"Schneckenhaus", 20 x 30cm, Kaffee auf Aquarellpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

„Schneckenhaus“, 20 x 30cm, Kaffee auf Aquarellpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

Es zeigte sich, dass sich sehr schöne, warme Brauntöne entwickeln und eine nuancierte Tonwertabstufung möglich ist.  Je stärker (dicker) der Kaffee, desto dunkler der Farbton. Hinzu kommt ein fast lackartiger Oberflächeneindruck an den Stellen, wo der Kaffee sehr kräftig aufgetragen wurde.

Für die Arbeit mit dem Pinsel auf dem Aquarellpapier ergeben sich kaum Schwierigkeiten, das Fließverhalten geht in Ordnung. Grafische Elemente aufzubringen ist schwieriger. Je dicker der Kaffee, desto zähflüssiger… Aus einer Metallfeder fließt die Farbe somit schlecht heraus und lässt sie nach einiger Zeit verkleben. Ich verwendete eine Glasfeder, die sich schnell und unproblematisch zwischendurch reinigen ließ. Auch mit einer Rohrfeder gibt es gute Ergebnisse.

Über die Lichtechtheit des Farbauftrags kann ich noch nichts sagen, dazu sind weitere Experimente notwendig…

Übrigens: verschiedene Kaffeesorten ergeben unterschiedliche Farbtöne!

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