"Karneval der kleinen Geister" - Acryl und Tusche auf Leinwand, 50 x 100cm - von C.Kerlikowski

Mit diesen fröhlichen kleinen Geistern verabschiede ich mich aus dem Jahr 2011. Lebensfreude, Neugier, mehr Bewegung und ein bißchen Wagemut für neue Wege und Eindrücke – so wie die kleinen Geister – sind sicher die Quintessenz für einen guten Start in das neue Jahr.

So ist die Neujahrsnacht für mich Zeit des Resümees, der Erinnerung und der Vorausschau: was habe ich erreicht (und zu oft zu schnell vergessen), wohin will ich, was sind die nächsten Schritte? Ich habe Entscheidungen getroffen,  einige Schritte auf neuen Wegen unternommen, neue, gute Freunde gefunden und eine klarere Sicht auf das gefunden, was ich künftig bewegen will.

Und ich habe mir viel vorgenommen für 2012. Auch darüber werde ich heute nachdenken – und eine To-Do-Liste erstellen, um nichts zu vergessen.

In diesem Sinne wünsche ich auch allen Lesern und Leserinnen, meinen Kunden, Freunden und Familie ein gutes, kreatives und vor allem gesundes Jahr. Mögen viele  kleine und einige große Wünsche in Erfüllung gehen, Träume leben dürfen und genug Zeit sein für das Leben im Großen und im Kleinen.

Und ein ganz besonderer kleiner Geist wird unsere Welt ab März bereichern … Darauf freue ich mich am meisten !

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Meine ersten Kontakte mit künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten lagen auf zeichnerischem Gebiet. Soweit ich mich zurück erinnern kann, habe ich gezeichnet – meist mit Bleistift, aber auch mit Farbstiften oder Filzstiften – wie es Kinder und Jugendliche eben tun.

Später habe ich unter fachkundiger Anleitung intensiver gezeichnet und dabei das Medium Tusche und die Zeichenfeder für mich entdeckt. Mir gefielen der klare Strich, die Farben (Schwarz, Bister, Sepia) und die Härte der Feder, die bis zu einem gewissen Grad beim Zeichnen „mitschwingt“, die Linie variiert und immer etwas unberechenbar bleibt. Kleine Kleckse gehören einfach dazu und Korrekturen sind nur bedingt möglich.

"Mohnblüte" - von Cordula Kerlikowski, Tuschezeichnung auf Zeichenkarton

Als ich die Acrylmalerei und das Aquarell als weitere spannende Möglichkeiten entdeckte, konnte und wollte ich die grafischen Gewohnheiten nicht komplett ablegen und so entwickelte ich meinen eigenen Stil, die Techniken miteinander zu verbinden. Meine Arbeiten sind also immer etwas „grafisch“.

Hier einige Beispiele, wie ich aus Formen Figürliches entwickle oder die Linien einfach nur ihren Weg finden lasse:

"Fata Morgana" - von Cordula Kerlikowski, 50 x 100 cm, Acrylmalerei und Tusche auf Leinwand

"Schwarz-Weiß" - von Cordula Kerlikowski, Acrylmalerei und Tusche auf Leinwand

"Energiefluss" - von Cordula Kerlikowski, 70 x 120 cm, Acrylmalerei und Tusche auf Leinwand

Besonderen Spaß macht es mir, aus zufällig entstandenen Formen und Strukturen Figuren oder grafische Fragmente zu entwickeln, wobei das Ergebnis der Arbeit nicht im Vornherein feststeht:

"Karneval der kleinen Geister" - von Cordula Kerlikowski, 50 x 100 cm, Acrylmalerei udn Tusche auf Leinwand

"Die Generalprobe des Puppenspielers" - von Cordula Kerlikowski, 50 x 100 cm, Acrylmalerei und Tusche auf Leinwand

Auch kleinformatige Arbeiten, konkret oder abstrakt, sind interessante Spielwiesen für Fantasie und Farbe. Dazu an anderer Stelle mehr…

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