Neben Tulpen gehören Kürbisse zu meinen Lieblingsmotiven. Zum einen ist die Vielfalt dieser Früchte schier unerschöpflich, zum anderen ist es möglich, sie lange aufzubewahren, bevor sie endgültig in den Kochtopf wandern müssen.

Kürbisvielfalt, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kürbisvielfalt aus Berklingen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

"Kürbisberg" in der Späth'schen Baumschule, Foto (c) Cordula Kerlikowski

„Kürbisberg“ in der Späth’schen Baumschule, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Meist kaufe ich meine Objekte bei Frau Heinemanns Kürbishof in Berklingen, weil er auf dem Weg von Goslar nach Berlin liegt (wenn man über die Landstraßen fährt). Aber auch die Späth’schen Baumschulen haben eine große Auswahl an Kürbissen, die im Herbst in einer großen Ausstellung präsentiert werden. Ein Besuch lohnt sich und ich freue mich jedes Jahr auf diesen Einkauf! So sichere ich mir doch immer interessante Novitäten zum Malen.  Read the rest of this entry »


Der Sommer neigt sich dem Ende. MalschülerInnen und Botanik-Freunde sind aus dem Urlaub zurück und die Natur setzt zum farbenfrohen Finale an! Es ist Erntezeit.
Was liegt da näher als das eine mit dem anderen zu verbinden und das zweite Kurshalbjahr mit herbstlichen Motiven einzuleiten?

Bohnen, Kürbisse, Hagebutten, Kastanien – es findet sich so vieles, was zu malen ist!

"Grüne und gelbe Bohnen" Aquarell, 25 x 25 cm, (c) Cordula kerlikowski

„Grüne und gelbe Bohnen“ Aquarell, 25 x 25 cm, (c) C.Kerlikowski

"Hagebuttenzweig" - 25 x 25cm, Aquarell, (c) Cordula Kerlikowski

„Hagebuttenzweig“ – 25 x 25cm, Aquarell, (c) Cordula Kerlikowski

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Nach einer längeren Sommerpause melde ich mich nun endlich zurück ins Blogger-Dasein.

Wie schon erwähnt, habe ich mir in diesem Sommer einen lang gehegten Wunsch erfüllt, bin für zwei Wochen nach Island geflogen und habe dort zusammen mit einer Freundin per Jeep und Zelt den Süden der Insel erkundet:

Jökulsárlón/Island Foto (c) C.Kerlikowski/ReiseLeise

Jökulsárlón/Island Foto (c) C.Kerlikowski/ReiseLeise

Landschaft, Farben, Formen und das Licht sind einzigartig. der Vulkanismus hat auf dieser Insel Formen geschaffen, die man nicht so oft findet, aber hier lebt die Natur auf ganz andere Weise als wir es aus Mitteleuropa gewohnt sind. Man lebt mit den Vulkan und geht mit der Gefahr eines Ausbruchs rouliert, aber sehr sicherheitsorientiert um. Das konnten wir selbst erleben: Am Tag unserer Anreise begann der Bárðarbunga zu grummeln und am Abreisetag brachen dann doch erste kleine Lavaströme durch. Wir waren auf unserem Weg bis ca. 65 km Luftlinie am betroffenen Gebiet und haben davon nichts mitbekommen, da sich die Eruptionen (bis zu einer Magnitude von 5,3 und bis zu 40-60 Beben pro Stunde) in 700 m Tiefe abspielten.

Die Informationen waren sachlich, konzentriert und auf die wichtigen Kernaussagen beschränkt. An den Rezeptionen der Zeltplätze gab es Aushänge, die Wetter-Webseite Islands hatte immer die aktuellen Informationen online. Insofern blieben wir entspannt und genossen das fantastische Land, inklusive Sturm, Eishai, Fährfahrt und Vulkanwanderung.

Westmännerinseln, Foto (c) C.Kerlikowski/ReiseLeise

Westmännerinseln, Foto (c) C.Kerlikowski/ReiseLeise

Mehr über Island und unsere Tour ist nach und nach auf meinem Blog „ReiseLeise“ zu lesen:

http://reiseleise.wordpress.com

(Der Blog ist noch nicht ganz im Idealzustand, aber einfach erst mal scrollen und die Überschriften anklicken, dann findet ihr die Berichte).

Und nun hat mich, leider, leider, der Alltag wieder. Irgendwie sind Herz und Seele noch auf Island. Die Eindrücke wirken länger nach als nach jeder anderen Reise, die ich bisher unternommen habe. Vieles wird in künftige Arbeiten einfließen, da bin ich mir sicher. Ein guter Grund, wieder großformatig mit Acrylfarben zu malen.

Doch erst einmal ging und geht es wieder nach Goslar zum Mal-Wochenende, zu den Kursen, die ich in der Volkshochschule gebe und an die Vorbereitung meines Ausstellungsstands beim Herbstfest des Botanischen Volksparks in Pankow am 5.10., die Acryl-Vorführung bei Gerstaecker am 17.10. in Dresden.

In Kürze also wieder mehr Kunst von mir! Bis dann!


Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Zisterziensermönche gründeten 1258 eine erste Klosteranlage auf seiner Insel im Parsteiner See und nannten es in Anlehnung an die Schutzpatronin Kloster Mariensee. Diese Anlage musste jedoch aufgegeben werden, da die Insellage sich wirtschaftlich als ungünstig erwies. Auch der für ein Kloster unabdingbare landwirtschaftliche Betrieb war hier nur unter erschwerten Bedingungen möglich. Zudem war die noch im Bau befindliche Anlage vor Wasserstandsschwankungen des Sees nur unzureichend zu schützen.

1278 zogen die Zisterzienser 8 km weiter an den Choriner See und begannen von Neuem mit dem Aufbau eines Klosters. Neben religiösen waren auch politische Gründe für die Klostergründung ausschlaggebend. Faktisch neben einer Siedlung der Slawen gelegen, konnten die Mönche hier ihr missionarisches Werk tun und andererseits in Abgeschiedenheit entsprechend der Ordensregeln ein gottgefälliges Leben führen. Die Askanierfürsten förderten die Klostergründung mit großzügigen Stiftungen und sicherten damit Chorin auch als ein wichtiges Zentrum, an dem sich Wirtschafts- und Handelswege kreuzten.

Im Stil der Frühgotik entstanden, ist die Kirche sogar als (überdachte) Ruine noch eindrucksvoll und zeigt das hohe Können der Mönche. Aus Backsteinen mit dem Lehm aus Vorkommen der Umgebung hergestellt, „automatisierte“ man den Bau mit standardisierten Steinformen, die unterschiedlich kombiniert wurden. Das ersparte teure Steinmetzarbeiten und ging natürlich auch viel schneller.

Hier einige Beispiele im Detail:

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Beeindruckend zeigen die mit großen Aufwand restaurierten Bereiche des ehemaligen Klosters noch heute die Größe und Bedeutung dieses Ortes an:

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

In der Reformationszeit wurde das Kloster aufgegeben und versank in der Vergessenheit. Erst im 19. Jahrhundert wurde es durch die Ideen der Romantik wieder entdeckt. Wir kennen den Hang zur romantischen Verklärung mittelalterlicher Anlagen sehr gut durch Caspar David Friedrich und andere Künstler. Auch Chorin profitierte von diesem „Trend“. Neben anderen erkannte auch Karl Friedrich Schinkel die Bedeutung der Architektur und begann die Klosteranlage zu sichern und zu restaurieren. Die noch heute beeindruckende Parkanlage entstand unter Leitung von Peter Joseph Lenné.

Ruine der Klostermühle, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Ruine der Klostermühle, Foto (c) Cordula Kerlikowski

 

Auf dem Friedhof ist u.a. der Architekt Max Taut begraben:

Friedhof, Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Friedhof, Kloster Chorin, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Romantischer Amtssee, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Romantischer Amtssee, Foto (c) Cordula Kerlikowski

In dieser malerischen Umgebung zu zeichnen, ist eine große Freude und Anstrengung zugleich. Zunächst wird man von dieser gewaltigen Architektur beinahe erschlagen und die Wahl eines Motivs ist eine Herausforderung. Man kann sich kleine Details, wie z.B. ein Fenster, ein Maßwerk oder ein Kapitell, aussuchen, aber auch eine Gesamtansicht aufs Papier bringen. Wer die Wahl hat, hat die Qual…

Meine beiden Teilnehmerinnen sind im Zeichnen schon etwas versiert und  hatten den Mut, sich an die Apsis der Klosterkirche zu wagen. Wer so etwas schon einmal probiert hat, weiß, was ich meine. Man braucht sehr viel Geduld für so ein Motiv:

Anja und Ilka beim Zeichnen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Anja und Ilka beim Zeichnen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Hier ihre Arbeiten:

Ilkas Sicht auf die Klosterkirche, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Ilkas Sicht auf die Klosterkirche, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Anjas Blickwinkel, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Anjas Blickwinkel, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Beide sind noch längst nicht fertig. So ein Bild ist nicht an einem Tag zu schaffen. In so einem Fall ist es ratsam, sich auf die wesentlichen Linien und Strukturen zu konzentrieren und einige Fotos als Gedächtnisstützen mit nach Hause zu nehmen. Beide wollen ihre Zeichnungen mit der Zeichenfeder und Tinte vollenden – ich bin gespannt und werde die Ergebnisse gerne nachreichen.

Wir werden hier auf jeden Fall noch öfter zeichnen, denn es macht einfach Spaß hier zu sein. Die Anlage bietet sehr viele Möglichkeiten für geübte Zeichner ebenso wie für Neueinsteiger, passende Motive zu finden.

Man kann aber auch ohne künstlerische Ambitionen nach Chorin fahren – zum Beispiel zum Choriner Musiksommer oder für einen Spaziergang um den Amtssee und den Besuch des Museums…. Und den Tag in der „Immenstube“ ausklingen zu lassen, ist auch eine Option.

In diesem Sinne: bis zum nächsten Mal!!!

 

 

 

 

 

Seit einem Jahr gebe ich Kurse in der Volkshochschule Treptow-Köpenick. Ich mag die Athmosphäre in diesem alten Haus, das schon viele Schülerinnen und Schüler gesehen hat.

Der Kursraum ist groß, gut beleuchtet, mit großen Arbeitstischen und Wasseranschluss ausgestattet und der Kaffeeautomat liefert außergewöhnlich wohlschmeckenden Kaffee. So sind die Bedingungen nahezu ideal, um zwei Tage lang ein Thema intensiv zu bearbeiten.

Arbeitsplatz in der Volkshochschule, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Arbeitsplatz in der Volkshochschule, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Über zwei Tage arbeite ich besonders gern. Zum einen ist immer etwas Zeit nötig um sich „freizumalen“, den Kopf frei zu bekommen. Zum anderen braucht die Hand eine halbe bis eine Stunde, um locker zu werden und in ihrer Motorik nuancierter zu funktionieren. Gerade für das Zeichnen und die Detailarbeit ist das wichtig.

Am ersten Kurstag geht es um theoretische Grundlagen, erste Übungen und Skizzen sowie Vorarbeiten. So bleibt den TeilnehmerInnen genug Zeit, das Vermittelte zu Hause am Abend zu rekapitulieren und Fragen zu notieren, die am Folgetag besprochen werden können.

Am zweiten Kurstag beschäftigen wir uns  dann mit der Feinarbeit und dem botanische AQUARELL. Es ist genug Zeit, um ein Bild entspannt und in Ruhe auszuarbeiten. Je nach Kenntnisstand und eigenen Wünschen können die KursteilnehmerInnen auch weitere Motive bearbeiten. Erfahrungsgemäß geht es bei jedem weiteren Bild einfacher und zügiger – Gehirn und Hand lernen schneller als man glaubt.

Im letzten Kurs „Frühblüher im botanischen Aquarell“ beschäftigten wir uns mit Tulpen, Narzissen und Freesien – farbenfrohe Blüten, die spannend zu malen sind.

Beginnend mit einem kleinen theoretischen Exkurs in Material und Technik, setze ich dann mit Zeichenübungen fort. Es ist wichtig, die Motive genau zu erfassen, wenn auch das darauf folgende Aquarell sehr exakt werden soll. Zunächst mit Bleistift, dann mit dem Aquarellstift, gibt es viele Möglichkeiten, sich dem Thema zu nähern.

Hier einige Ergebnisse des letzten Kurses:

 

Kursarbeiten "Frühblüher im botanischen Aquarell" 2014

Kursarbeiten „Frühblüher im botanischen Aquarell“ , April 2014

Kursarbeiten "Frühblüher im botanischen Aquarell" 2014

Kursarbeiten „Frühblüher im botanischen Aquarell“ April 2014

Der nächste Kurs findet im Mai statt:

17.-18.5.2014 – “Blütenzauber im Botanischen Aquarell“
jeweils 10:30-14:45 Uhr
Kurs Nr. TK-2238-F
Kursgebühr 35,50€/ermäßigt 21,50€

(Anmeldung bitte direkt bei der VHS unter Angabe der Kursnummer)

Ich freue mich schon sehr auf dieses sicherlich wieder sehr intensive Wochenende!

Manchmal bleibt etwas liegen. Zum einen, weil ich in einer Präsentation oder einem Workshop nicht durchgängig konzentriert arbeiten kann oder ich meine Arbeit wegen anderer Termine unterbrechen muss. Zum anderen kommt es auch vor, dass sich mein Modell zu stark verändert hat oder schlichtweg verwelkt ist.

Drei Beispiele, die den Zwischenstand dokumentieren:

"Wildrose"  - Zwischenstand, (c) Cordula Kerlikowski

„Wildrose“ – Zwischenstand, (c) Cordula Kerlikowski

Hier faszinierte mich das starke, handgeschöpfte Papier (1200g/m²). Malen wie die alten Meister – denn so ungefähr müssen ihre Papiere sich angefühlt haben, bevor Papiermaschinen zum Einsatz kamen.

Es fehlen noch Details, die Blätter und zwei Knospen.

"Mais-Studie" - Zwischenstand (c) Cordula Kerlikowski

„Mais-Studie“ – Zwischenstand (c) Cordula Kerlikowski

Zugegebenermaßen hatte ich einfach noch keine Lust, die gefühlten 1000 Körner zu malen. Dabei muss ich sehr konzentriert arbeiten, was bei der Masse an Körnchen eine wahre Herausforderung ist. Inzwischen bin ich schon etwas weiter, aber immer noch nicht fertig.

"Tulpe", Zwischenergebnis, (c) Cordula Kerlikowski

„Tulpe“, Zwischenergebnis, (c) Cordula Kerlikowski

Hier ist es mir besonders schwer gefallen, das Blatt zu beenden. Solche Detailarbeit gelingt mir nur am „lebenden Objekt“ flüssig und schnell. Die Blüte war schon weit geöffnet und ist dann doch verwelkt, bevor ich fertig war. Nun habe ich mich schon Monate gedrückt, daran weiterzuarbeiten.

Zum Glück gibt es Möglichkeiten und Situationen, die das weitere Bearbeiten solcher halbfertigen Bilder geradezu herausfordern. Dazu gehören wiederum Vorführungen, aber auch meine Präsenz auf den Veranstaltungen der Späth’schen Baumschule, wo ich meine Arbeiten präsentiere  und auch verkaufe. Die Leute mögen es, wenn sie mir zuschauen können – dann sehen sie, dass ich das „wirklich selbst male“. Ich wurde schon so manches Mal gefragt, ob ich Kunstdrucke verkaufe oder ob das Kopien von Werken vergangener Künstler sind, z.B. von Maria Sibylle Merian. Das ehrt mich zwar, aber ich betone dann doch, dass ich nur meine Kunst zeige.

So habe ich das Winzerfest am vergangenen Wochenende genutzt, um endlich zwei Bilder zu beenden, die mir schon lange vorwurfsvoll „im Weg“ lagen:

"Wildrose", Aquarell auf Bütten, 1200g/m², (c) Cordula Kerlikowski

„Wildrose“, Aquarell auf Bütten, 1200g/m², 30 x 30 cm (c) Cordula Kerlikowski

"Tulpe gelb-rot", Aquarell auf Hahnemühle Bütten 300g/m², rau, (c) Cordula Kerlikowski

„Tulpe gelb-rot“, Aquarell auf Hahnemühle Bütten 300g/m², rauh, 30 x 40 cm(c) Cordula Kerlikowski

Und natürlich habe ich wieder „unfinished work“ produziert:

"Calla" - Zwischenergebnis, Aquarell auf Hahnemühle Bütten, 200g/m², (c) Cordula Kerlikowski

„Calla“ – Zwischenergebnis, Aquarell auf Hahnemühle Bütten, 200g/m², (c) Cordula Kerlikowski

Wenn dieses Bild fertig ist, zeige ich es natürlich gleich.

Bis dahin – frohes Schaffen!

Gent - Dezember 2013, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Gent – Dezember 2013, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Ich hatte versprochen, euch ein wenig von meinem Belgien-Urlaub zum Jahresende zu erzählen. Das hole ich jetzt nach:

Nach einem anstrengenden und erfolgreichen Jahr brauchte ich unbedingt eine Pause: Urlaub, Entspannung, den Kopf frei bekommen. So habe ich mir ganz konsequent 10 Tage vor Weihnachten „freigeschaufelt“ und bin nach Flandern gefahren. Hier war ich schon mehrfach für ein paar Tage und ich fühle mich dort ausgesprochen wohl. Da ich mich  bemühe, dort überwiegend niederländisch zu sprechen, bin ich wirklich weit weg von allem. Die eigene Sprache nicht zu benutzen eröffnet einen ganz anderen Zugang zum Land. Das war dieses Mal in ganz besonderer Weise so.

Unterkunft fand ich in einem kleinen B&B Haus in Aartrijke, das einem Schafzüchter gehört und dementsprechend auch die Zimmer und der Frühstücksraum immer einen liebevollen Bezug zum Thema „Schafe“ hatten. Durch meinen Zimmertitel „Vlaamse Schaap“ wurde ich also für 9 Tage zum „flämischen Schaf“. Ich fand schnell Kontakt zu den Wirtsleuten und sie ermöglichten mir einen ganz besonderen Zugang zu Land und Leuten.

B&B Artiriacumhoeve, Foto (c) Kerlikowski

B&B Artiriacumhoeve, Foto (c) Kerlikowski

B&B Artiriacumhoeve, Foto (c) Kerlikowski

B&B Artiriacumhoeve, Foto (c) Kerlikowski

Dekoration im B&B Artiriacumshoeve Foto (c) C.Kerlikowski

Dekoration im B&B Artiriacumhoeve Foto (c) C.Kerlikowski

„……..da draußen läuft ein Schaf, ein Schaf mit weißen Füßchen…“

Den ersten Tag meines Aufenthaltes, den Sonntag, nutzte ich für eine Tour an die Küste, Richtung Knokke/Heist. Dort gibt es eines der schönsten Naturschutzgebiete in Flandern, vielleicht sogar europaweit: „Het Zwinduinen en -polders“.

Hier einige Impressionen:

Het Zwinduinen en -polders

Het Zwinduinen en -polders

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2013

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2013

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2013

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2013

"DeHaas" - Skulptur von Flanagan

„DeHaas“ – Skulptur von Flanagan, Dez. 2013

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2013

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez.2013

Het Zwinduinen en -polders, Dez. 2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez. 2013

Ungefähr 5 Stunden bin ich hier umhergewandert. Die Ruhe und Stille, die Sonne und der leichte Wind haben alle Sinne angesprochen und ich habe mir die Belastungen der letzten Wochen förmlich aus dem Kopf gelaufen. Das hat unglaublich gut getan.

Auf dem Rückweg habe ich dann auch noch ein Hinweisschild wissentlich fehlinterpretiert (ich hätte es besser wissen müssen!) und bin im wahrsten Sinne vom Wege abgekommen. Die Wege wurden immer schmaler, das Dickicht dichter, die Zahl der „Pferdeäpfel“ auf dem Weg größer – kurzum: irgendwann stand ich HIER:

Het Zwinduinen en -polders, Dez. 2014

Het Zwinduinen en -polders, Dez. 2013

Wir waren beide gleichermaßen erschrocken, das wildlebende Pony und ich, und wir beschlossen, uns doch besser gegenseitig so gut wie möglich zu ignorieren. Deshalb kann ich auch kein schickes Portrait von dem Kerlchen liefern – der war nicht dazu zu bewegen, seinen Kopf noch einmal zu heben.

Zum Zurückgehen war es nun aber eigentlich zu spät und ich wollte, um noch im Hellen aus dem Gelände zu kommen, schnellstmöglich Richtung Ausgang laufen – aber:  ZAUN !!! Zum Glück sah ich hüben wie drüben ein paar ermunternde Fußspuren. Offensichtlich gab es noch mehr solche Schlaumeier wie mich. So habe ich mich also mutig über den wackeligen Zaun gewagt und dadurch doch noch rechtzeitig den Parkplatz und mein Auto erreicht.
Tja… wer eine Reise tut, der kann was erzählen!

Wie immer waren Skizzenbuch und Stifte dabei, um einiges aufs Papier zu bringen, aber ich habe nicht den geringsten Gebrauch davon gemacht. Mir war es wichtiger, die Atmosphäre in mich aufzunehmen und der Energie nachzuspüren, die dieser Ort vermittelte. In diesem Fall ist Einsamkeit etwas sehr konsruktives und beruhigendes. Einige Fotos aufzunehmen sollte genügen. So ging es mir noch mehrfach auf dieser Reise, aber davon später.

Nach diesem Tag war ich erst mal platt und habe Landluft und das kuschelige Bett genossen, d.h. lange, sehr lange ausgeschlafen und bin ein wenig mit meiner belgischen Freundin in Brügge herumgeschlendert. Daswar ja praktisch „um die Ecke“ – 15 Minuten Autofahrt.. So ein kleines Land wie Flandern hat schon was für sich.

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Brügge, Dez. 2014

Brügge, Dez. 2013

Unzweifelhaft  gibt es jede Menge andere schöne Ecken in Brügge, aber im Winter fehlt das gewisse Flair ein wenig, dafür sind die weihnachtlichen Dekorationen schon selbst eine Reise Wert. Von den Shopping-Möglichkeiten in den kleinen Geschäften in historischen Gebäuden mal ganz zu schweigen.

Sehr sehenswert ist auch das pittoreske Städtchen Damme – einst eine große Handelssiedlung, heute ein kleiner Ort mit schönen gepflegten Häusern, einer beeindruckenden Kirchenruine und – einem Sternekoch.

Die flämichen/belgischen Restaurants sind bekannt für ihre hohe Qualität und den guten Service. Das kann ich bestätigen. Sehr empfehlenswert sind  die typischen flämischen Gerichte. Es gibt nicht nur „frietjes en mayonaise“ (leckere Pommes mit Mayo, beides meist hausgemacht) und „wafels“ (Waffeln), sondern auch „stoofpot“ (eine Art Gulasch, in dunklem Bier gegart) oder „garnaalkroketten“ (Garnelenkroketten):

Damme, Dez. 2013

Damme, Dez. 2013

Unbedingt sehenswert ist Gent – eine pulsierende Studentenstadt. Ganz anders als Brügge, die vor allem wie ein Ort aus einem Märchen wirkt und ein wahrer Touristenmagnet ist. Foto siehe oben.

Zu den „Big Three“ in Flandern gehört noch Antwerpen. Aber der Besuch dieser Stadt musste wegen Schmuddelwetter ausfallen – also lieber im Bett bleiben und lesen, am Nachmittag zum Kaffee zu Katrien und abends zu einem Konzert von Guido Belcanto – in Belgien, vor allem in Flandern sehr bekannt und auch umstritten.

Flämische Spezialitäten: Bier, Pralinen, Guido Belcanto

Flämische Spezialitäten: Bier, Pralinen, Guido Belcanto

Nieuwpoort und Ieper sind vor allem durch die Ereignisse des 1. Weltkrieges bekannt geworden, Nieuwpoort zudem noch ein Urlaubs-, Naturschutz- und Seglerparadies.  Hier nur einige kleine Impressionen:

Achiels Schafe im Naturschutzgebiet Nieuwpoort, Dez. 2013

Achiels Schafe im Naturschutzgebiet Nieuwpoort, Dez. 2013

Gedenkstätte in Nieuwpoort, Dez. 2013

Gedenkstätte in Nieuwpoort, Dez. 2013

Leuchtturm in Nieuwpoort, Dez. 2013

Leuchtturm in Nieuwpoort, Dez. 2013

Soldatenfriedhof, Dez. 2013, Westflandern

Soldatenfriedhof, Dez. 2013, Westflandern

^Bunkeranlage, heute mitten im Naturschutzgebiet Nieuwpoort, Dez. 2013

Bunkeranlage, heute mitten im Naturschutzgebiet Nieuwpoort, Dez. 2013

Gedenkstätte Ieper, Dez. 2013

Gedenkstätte Ieper, Dez. 2013

…..Sicherlich fragt ihr euch inzwischen, was das alles mit dem Titel dieses Blogbeitrages zu tun hat?

Mein Aquarellkasten, Papiere, Stifte und Pinsel blieben tatsächlich im Koffer! Jedoch haben mich die Tage in Flandern wieder sensibel gemacht für Farben, Stimmungen, Details und neue Ideen. Und das ist doch eine Menge, oder?

Ganz ohne Kunst ging es dann doch nicht.

In Brügge war ich im Museum für die Schönen Künste – ein wunderbarer Ort, um sich in die Welt der Flämische Malerei zu vertiefen. Für mich das Highlight: Hieronymus Bosch: „Das Jüngste Gericht“. Aber auch viele andere große Künstler dieser Epoche sind hier vertreten.

In Gent kam ich nicht nur zu einer sehr individuellen Stadtführung durch einen gebürtigen Genter, sondern auch zu einer sehr besonderen Besichtigung des „Genter Altars“ der Gebrüder van Eyck in der Kathedrale Sint Baafs. Um dieses Werk ranken sich verschiedene Gerüchte. Dass das „Lamm Gottes“ auf besonderen Wunsch Hitlers in seine  Privatsammlung Eingang finden sollte und auch Göring ganz wild auf dieses Kleinod war, ist noch in etwa bekannt.

Kaum jemand weiß jedoch, dass zwei Paneele des Altars in den frühen 30er Jahren gestohlen wurden. Ein Paneel wurde schnell zurückgegeben. Das andere ist bis auf den heutigen Tag verschwunden. Es existiert ein Rätsel, das nun immer wieder die Grundlage für zahlreiche Suchaktionen bildet: „Es ist für jedermann sichtbar, aber nur der Bischof kann es an sich nehmen.“ Es gibt eine interessante Dokumentation darüber, einfach mal anschauen.

So, das war nun ein für meine Verhältnisse sehr persönlicher und ausführlicher Blogbeitrag. Ich hoffe, dass euch das Lesen Spaß gemacht und inspiriert hat. Für den Rest des Jahres geht es dann wie gewohnt weiter…

Kurz vor Weihnachten bekam ich den Auftrag für fünf kleine Arbeiten. Die Kundin wünsche sich Schmetterlinge, um sich bei befreundeten Kolleginnen für die lange Zusammenarbeit zu bedanken. Sie hatte sich im Vorfeld viele Gedanken gemacht und mir konkrete Angaben zur jeweiligen Person vorgegeben: Alter, Charakter, Lieblingsfarben, prägende Erfahrungen und Erlebnisse, Hobbys. Der Schmetterling als verbindendes Element sollte im Zentrum stehen und die Bilder eher als Karikatur/Illustration gestaltet werden. Ansonsten hatte ich freie Hand:

"Schmetterlinge" - je 8 x 15 cm, Aquarell/Tuschezeichnung auf Aquarellapapier, (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterlinge“ – je 8 x 15 cm, Aquarell/Tuschezeichnung auf Aquarellapapier, (c) Cordula Kerlikowski

So entstanden kleine, fröhliche Bildchen, die zudem noch perfekt in einen IKEA-Rahmen („Ribba“) passen – zum Aufstellen oder an die Wand zu hängen:

"Schmetterling", gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterling“, gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

"Schmetterling", gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterling“, gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

Sicherlich ist hier die Frage, ob diese kleinen Spielereien „richtige“ Kunst sind oder doch eher in das Fach „Naives“ oder „Illustration“ passen. Das ist mir eigentlich egal. Ich bin ja bereits dafür bekannt (und manchmal kritisiert), dass ich so ziemlich alle Genres ausprobiere und mich nicht auf spezielle Techniken oder Motive beschränken mag. Es macht Spaß, auf diese unbeschwerte Weise über ein Thema zu fabulieren. Und weil es so schön ist, habe ich heute  noch zwei  überzählige Grundierungen benutzt, um weitere Flattertierchen auszuspinnen:

"Schmetterling", gerahmt , (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterling“, (c) Cordula Kerlikowski

"Schmetterling" , (c) Cordula Kerlikowski

„Schmetterling“, (c) Cordula Kerlikowski

Übrigens sind alle Motive , auch wenn die meisten ja schon woanders herumfliegen, auch als Datei erhältlich – man kann ja nie wissen, was man wann noch gebrauchen und weiterverwerten kann.

In diesem Sinne „Guten Flug“ in ein farbenfrohes, spannendes und ereignisreiches Jahr 2014!

Nun sind schon wieder 5 Wochen nach meinem letzten Blogbeitrag vergangen. Was soll ich sagen? Wie in jedem Jahr häuften sich Richtung Jahresende Anfragen, Aufträge, Terminabsprachen und vieles mehr, so dass bei mir selten vor dem 24. Dezember die richtige Weihnachtsstimmung aufkommt.

Aber: dieses Mal  grüße ich mal aus meinem Urlaub in Flandern/Belgien (ich werde später davon berichten) und unterbreche  mit Blick auf eine sonnige Wiese mit pummelig-kuscheligen Schafen, kurz den Genuß der entspannten Tage, um nachzuholen, worauf der eine oder die andere bereits wartet.

Über die Beteiligung an der Gruppenausstellung „Kamalayan I“ auf den Philippinen habe ich bereits berichtet. Inzwischen wurde die Ausstellung aufgrund des hohen Interesses auch in anderen Räumlichkeiten in Baguio City gezeigt. Eine weitere wird demnächst in der Hauptstadt der Philippinen, in Manila, eröffnet. Das ist alles sehr spannend und erforderte gleichermaßen verschiedene Absprachen – aufgrund der Zeitverschiebung in einem eher kleinen Zeitfenster.

Ausstellungseröffnung "A Gift of Hope" Manor Hotel Baguio City

Ausstellungseröffnung „A Gift of Hope“ Manor Hotel Baguio City

Ausstellungsplakat "Kamalayan" Baguio City

Ausstellungsplakat „Kamalayan“ Baguio City

Ausstellungsplakat "Kamalayan II" - Baguio City

Ausstellungsplakat „Kamalayan II“

Ausstellungsplakat Villa Romana Baguio City/Pinilippinen

Ausstellungsplakat Villa Romana Baguio City/Philippinen

Ausstellungsplakat, Dezember 2013. Baguio City

Ausstellungsplakat „Love Swing Art Exhibition“, 1.Dezember 2013. Baguio City/Philippinen

Interessanterweise finden sich nach und nach weitere Ausstellungsorte und die Zahl der Gruppenmitglieder wächst. Dadurch wird die Vielfalt größer und spricht viele Kunstinteressierte der Hauptinsel des Landes auf besondere Weise an.

Ich bin gespannt, wie es da weiter geht und neugierig, was das kommende Jahr in dieser Hinsicht Neues bringt.

Weitere Ausstellungen plane ich zur Zeit nicht, vielleicht aber eine Art „Private View“ in meinen eigenen Räumen in Berlin an einem Wochenende. Mal sehen…

Der nächste Termin, der etwas mehr Planung und zusätzliche Arbeit erforderte, war der Weihnachtsmarkt in der Späth’schen Baumschule, der jedes Jahr Besucher aus ganz Berlin und Umgebung anzieht:

Mein Stand auf dem Weihnachtsmarkt der Späth'schen Baumschule, 6.-8.12.13 Foto (c) Cordula Kerlikowski

Mein Stand auf dem Weihnachtsmarkt der Späth’schen Baumschule, 6.-8.12.13 Foto (c) Cordula Kerlikowski

Für diesen Markt hatte ich auch vorgesehen, das Bild „Rendezvous in Venedig“, zusammen mit „Anitras Tanz“ und „Der Wanderer“, auszustellen. Jedoch hatte ein Kunde andere Pläne, so dass es noch vor dem Markt-Wochenende an eine andere Wand kam. Da ich mir nun aber schon in den Kopf gesetzt hatte, die drei Bilder so zu zeigen, habe ich „auf die Schnelle“ (naja, es war schon etwas Nachtarbeit dabei) ein neues Märchenbild ausgearbeitet.

Da ist es:

"Die Hochzeit des Tulpenprinzen" Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Die Hochzeit des Tulpenprinzen“ Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

Und hier zur Erinnerung noch einmal die anderen drei Arbeiten:

"Anitras Tanz" - von Cordula Kerlikowski, 19 x 26 cm, Acryl und Tusche auf Acrylmalkarton

„Anitras Tanz“ – von Cordula Kerlikowski, 19 x 26 cm, Acryl und Tusche auf Acrylmalkarton

"Der Wanderer" - von Cordula Kerlikowski, 16 x 29 cm, Acryl und Tusche auf Acrylkarton

„Der Wanderer“ – von Cordula Kerlikowski, 16 x 29 cm, Acryl und Tusche auf Acrylkarton

"Rendezvous in Venedig", Acryl/Mischtechnik auf leinwand, 6ß0 x 80 cm (c) Cordula Kerlikowski

„Rendezvous in Venedig“, Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 6ß0 x 80 cm (c) Cordula Kerlikowski

Weihnachtsmarkt bei Späth’s ist immer ein Erlebnis – und so werde ich ganz sicher im nächsten Jahr wieder dabei sein.

So, jetzt ziehe ich mich wieder in den Urlaubs-Modus zurück.

Tot ziens en lieve groetjes!

P.S.: Falls ihr mal gucken wollt, in welche wunderschönen Lande es mich so kurz vor Weihnachten verschlagen hat, dann schaut mal hier:

"Het Zwin" - Naturschutzgebiet an der belgisch-niederländischen Grenze (Ostflandern), Foto: (c) Cordula Kerlikowski

„Het Zwin“ – Naturschutzgebiet an der belgisch-niederländischen Grenze (Ostflandern), Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Abends in Brügge, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Abends in Brügge, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Gent, Dezember 2013, Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Gent, Dezember 2013, Foto: (c) Cordula Kerlikowski

http://www.artiriacumhoeve.be/enindex.htm

Am vorletzten Wochenende habe ich einen 2-Tages-Kurs in der Volkshochschule Treptow-Köpenick gegeben.

Dieser war für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen ausgeschrieben. Neben einer Einführung in das Thema und die Materialien demonstrierte  ich die Besonderheiten des botanischen Aquarells und zeigte Schritt für Schritt, wie man aus den saisonalen Angeboten aus der Natur schöne Aquarell-Studien entwickeln kann: Mais, Sonnenblumen, Ginkgo-Blätter, Ilex, Granatapfel, Klee… alles im Original vorliegend:

Auswahl an Herbstmotiven, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Auswahl an Herbstmotiven, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Daraus sind schöne Arbeiten entstanden. Es hat sich bemerkbar gemacht, 2 Tage Zeit zu haben. Dadurch fühlten die insgesamt 7 TeilnehmerInnen keinen Druck und konnten entspannt und ihrem Tempo entsprechend, an ihren Studien arbeiten. Hier einige Ergebnisse:

Kursergebnisse des Workshops in der VHS, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kursergebnisse des Workshops in der VHS, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Das sind doch tolle Ergebnisse, oder?

Nun freue ich mich schon auf die Kurse im nächsten Frühjahr und arbeite an Themen für das Jahr 2014/2015.

Hier der Link zu den weiteren Kursen:

im April 2014:
http://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=329635

im Mai 2014:
http://www.vhsit.berlin.de/VHSKURSE/BusinessPages/CourseDetail.aspx?id=329656

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