Es wird kalt und ungemütlich draußen, die Blätter fallen und auch von der sommerlichen Blumenpracht ist nicht mehr viel übrig. Nun stellt sich die Frage, wie man künstlerisch „über den Winter“ kommt ohne das Malen unterbrechen zu müssen. Vorausschauende Malfreunde haben über den Sommer gesammelt: Schneckenhäuser, Muscheln, Steine, getrocknete Gräser und Blüten, aber auch jede Menge Fotos. Auch ich habe einen ziemlich großen Fundus an Material, so dass mir die Ideen nie ausgehen.

In der letzten Woche fand ich eine ganze Ansammlung leerer Häuser von Weinbergschnecken!

Sehr gerne male und zeichne ich Steine. Hier ein Beispiel, wie es als Aquarell aussehen kann:

"Vier Steine" - Aquarell, 30 x 40 cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Vier Steine“ – Aquarell, 30 x 40 cm, (c) Cordula Kerlikowski

Es ist spannend, die Oberflächen der verschiedenen Steine zu erkunden, die markanten Eigenschaften herauszufinden und sich den besten Weg zu überlegen, sie darzustellen. In diesem Bild finden sich grobe, verwitterte Strukturen neben glatten Oberflächen, nahezu monochrome Bereiche, Maserungen oder scharfe Kanten.

Hier ist sehr schön zu üben, was Strukturen und Oberflächen ausmacht. Mit diesen neuen Fertigkeiten macht es dann besonderen Spaß, in den wärmeren Monaten vor Ort Findlinge, Berge, Hauswände und was sonst noch aus Steinen besteht, zu malen oder zu zeichnen…

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