Wie ich hier  bereits in einem Beitrag  berichtete, habe ich vor einigen Jahren eine kleine Serie von Fantasy-Figuren auf Papier gebracht. Das Format eher klein (ca.  36 x 48 cm), die Farbigkeit auf drei Töne beschränkt. Hier ein Beispiel:

"Nachtschleicher" - 36 x 48 cm, Mischtechnik auf Acrylmalpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

„Nachtschleicher“ – 36 x 48 cm, Mischtechnik auf Acrylmalpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

Eine kleine Serie, die Geschichten erzählt und den Betrachter herausfordert, selbst eigene Märchen zum Bild zu erfinden.

Nun ergab sich die Schwierigkeit, für eine Kundin eine dieser Arbeiten großformatig auf eine Leinwand zu bringen. Schwierig… Zum einen entstanden die Werke auf Papier im Jahr 2006 – eine lange Zeit und mein Malstil hat sich inzwischen verändert. Zum anderen ist es immer schwierig sich selbst zu kopieren, was ja im Grunde auch wenig Sinn macht und selten gut gelingt. Trotzdem ging ich dieses Risiko ein – einen Versuch war es wert:

Zwischenergebnis "Nachtschleicher II, Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

Zwischenergebnis „Nachtschleicher II, Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

Die Fabtöne sind hier etwas verfälscht, sie ähneln in der Realität schon mehr denen der „Nachtschleicher“, aber insgesamt hat mich das Ergebnis trotzdem nicht zufrieden gestellt und ich habe das halbfertige Bild erst einmal zur Seite gelegt. Die Kundin hatte sich inzwischen für die gesamte Serie („Nachtmusikanten“, „Nachtschleicher“ und „Don Quichote“) entschieden, so dass wir beide am Ende zufrieden waren. Das Leinwandbild wollte ich später überarbeiten. Das ist nun endlich geschehen:

"Rendezvous in Venedig", Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Rendezvous in Venedig“, Acryl/Mischtechnik auf Leinwand, 60 x 80 cm, (c) Cordula Kerlikowski

Die linke Figur mit der Flöte habe ich durch eine weibliche Figur in  einem Boot ersetzt, die sich dem Musikanten rechts zuwendet. Eine venezianische Maske verdeckt ihr Gesicht, Die Figur rechts und einen Teil des Hintergrundes habe ich belassen wie sie waren. Nun ist auch wieder eine besondere Stimmung im Bild und es entspannt sich eine Geschichte, die in der ersten Variante einfach nicht vorhanden war.

Nun kann der Betrachter/die Betrachterin ein eigenes Märchen zum Bild erfinden. So ist es besser, denke ich…

Diese Arbeit war eine besondere Erfahrung, Kunst ist eben nicht einfach so wiederholbar…

Seit einiger Zeit beschäftige ich mich wieder verstärkt mit Bleistiftzeichnungen. Zum einen dient es der Vorbereitung meiner Botanik-Kurse, zum anderen demonstriere ich in diesen Kursen das Zeichnen Schritt für Schritt, um ein besseres Verständnis der Arbeitsschritte zu gewährleisten.

Aber auch ohne Kurse liebe ich das Bleistiftzeichnen und nach einer Phase langen farbigen Arbeitens zieht es mich immer wieder zurück zu Schwarz-Grau-Weiß. Wohl in kaum einer anderen Technik ist es möglich so kleinteilig und detailliert zu arbeiten wie in der Zeichnung. Das gilt auch für die Farbstiftzeichnung, die Radierung und das Gestalten mit Tusche und Feder. Alles Techniken, die ich immer wieder trainiere oder auch einfach nur zum Spaß ausübe.

Hier einige Beispiele, die in den letzten Wochen entstanden sind:

"Haselnuss", Bleistiftzeichnung, 10 x 10cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Haselnuss“, Bleistiftzeichnung, 10 x 10cm, (c) Cordula Kerlikowski

"Hagebutte", Bleistiftzeichnung, 10 x 10cm, (c) Cordula Kerlikowski

„Hagebutte“, Bleistiftzeichnung, 10 x 10cm, (c) Cordula Kerlikowski

Spannend ist es, die Farbigkeit der Objekte in einer subtilen Abstufung der Grautöne darzustellen.

Dabei arbeite ich mit nur wenigen verschiedenen Hilfsmitteln: 2-3 Bleistifte (HB, 2B, 4B) und ein Knetradierer. Das genügt in der Regel und das Fixieren der fertigen Zeichnung ist unnötig. „Schmieren“ wird es ab einem Härtegrad von 6B. Trotzdem lagere ich die Blätter in Schutzfolien, denn kritisch ist vor allem das ungeschützte Aufeinanderreiben der Blätter in einer Mappe.

Hier ein Beispiel für eine exotische Blüte, die ich während eines Kurses im Botanischen Garten Dresden gefunden habe, im Original sind die Blütenblätter apricotfarben, die Blütenstempel saftig grün:

"Tropische Blüte", Bleistiftzeichnung, A4, (c) Cordula Kerlikowski

„Tropische Blüte“, Bleistiftzeichnung, A4, (c) Cordula Kerlikowski

Jetzt im Herbst finden sich weitere interessante Motive, z.B. die letzten Sonnenblumen, farbige Blätter, Kastanien und andere Herbstfrüchte sowie Kürbisse, die sich zudem noch lange halten und den ganzen Winter hindurch dankbare Objekte für Zeichnungen, Aquarelle oder Acrylstilleben darstellen:

Studie "Sonnenblume", Bleistiftzeichnung, A4, (c) Cordula Kerlikowski

Studie „Sonnenblume“, Bleistiftzeichnung, A4, (c) Cordula Kerlikowski

"Echinacea", Bleistiftzeichnung, A4, (c) Cordula Kerlikowski

„Echinacea“, Bleistiftzeichnung, A4, (c) Cordula Kerlikowski

„Kürbisberge“ findet man zur Zeit in der Späth’schen Baumschule vor, sehr schön dekoriert und die Vielfalt dieser interessanten Frucht eindrucksvoll beweisend:

"Kürbisberg" in der Späth'schen Baumschule, Foto (c) Cordula Kerlikowski

„Kürbisberg“ in der Späth’schen Baumschule, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Da muss ich doch einfach zeichnen und aquarellieren! Ich gebe es gern zu, Kürbisse sind nach den Tulpen meine zweite große Leidenschaft.

Saisonal bedingt, geht es jetzt erst so richtig los und ich freue mich darauf:

Vorzeichnung für eine detaillierte Studie, Bleistift, (c) Cordula Kerlikowski

Vorzeichnung für eine detaillierte Studie, Bleistift, (c) Cordula Kerlikowski

"Kürbis" schnelle Skizze, Bleistift und Liner, (c) Cordula Kerlikowski

„Kürbis“ schnelle Skizze, Bleistift und Liner, (c) Cordula Kerlikowski

"Jarrahdale-Kürbisse" - 40 x 40cm, Aquarell, (c) Cordula Kerlikowski

„Jarrahdale-Kürbisse“ – 40 x 40cm, Aquarell, (c) Cordula Kerlikowski

Vor einiger Zeit bat mich die Firma Hahnemühle FineArt GmbH, einige botanische Zeichnungen für eine neues Skizzenbuch im Taschenformat zur Verfügung zu stellen und schickte mir das kleine Büchlein, das mir auf Anhieb sehr gut gefiel:

12,5 x 9 cm klein, passt es in jede Hosen- oder Handtasche, das Papier ist fest und gut für Tusche, Bleistift- und Farbstiftzeichnungen geeignet. Auch das Nachkolorieren mit Aquarellfarben sollte gut möglich sein, wenn nicht zu viel Wasser auf das Papier gesetzt wird.

Hier die drei Arbeiten, die ich direkt ins Mini-Skizzenbuch gezeichnet habe:

"Apfelblüte" im D&S Skizzenbuch von Hahnemühle, (c) Cordula Kerlikowski

„Apfelblüte“ im D&S Sketch Book von Hahnemühle, Farbstiftzeichnung, (c) Cordula Kerlikowski

"Efeu" - Bleistiftzeichnung im D&S Skizzenbuch von hahnemühle,c) Cordula Kerlikowski

„Efeu“ – Bleistiftzeichnung im D&S Sketch Book von Hahnemühle, (c) Cordula Kerlikowski

"Tulpe" - Bleistiftzeichnung im D&S Skizzenbuch von hahnemühle,c) Cordula Kerlikowski

„Tulpe“ – Bleistiftzeichnung im D&S Sketch Book von Hahnemühle,c) Cordula Kerlikowski

Für mich war es spannend, auf so kleinem Format zu arbeiten. Manche meiner Zeichnungen sind zwar auch nicht viel größer, jedoch arbeite ich selten auf kleineren Papierformaten – ich brauche einfach, zumindest „rein psychologisch“ viel Platz.es könnte mir ja noch einiges wichtige mehr einfallen, was noch aufs Blatt muss. Das liegt aber auch daran, dass ich beim Zeichnen einfach nicht aufhören kann…

Dieses kleine Buch war für mich also eine ganz neue Erfahrung – meist waren mir in der Vergangenheit die Skizzenbücher einfach zu groß und zu schwer, um sie mitzunehmen und regelmäßig zu benutzen. Das gilt nun nicht mehr als „Ausrede“.

Seht nun hier, wie das Mini in einem kleinen Video von Hahnemühle präsentiert wurde:

So, nun aber weiter – es warten im Kühlschrank noch einige zeichnenswerte Mitbringsel aus dem Garten: dicht verschlossen in einer flachen Sushi-Schale, gebettet auf ein angefeuchtetes Küchenkrepp, halten sich Blätter, Zweige und manche Blüten noch einige Tage länger…

Sicher vermisst ihr schon meine regelmäßigen Artikel und ich ärgere mich selbst auch schon ein wenig, dass ich kaum noch zum bloggen komme.

Scheinbar saust die Zeit so schnell wie nie und irgendwas bleibt immer liegen. So hatte ich mit Auftragsarbeiten, Kursen, Terminplanungen uvm. so viel zu tun.. naja.

Hier aber wenigstens eine Zwischennachricht, eine neue Zeichnung und das Versprechen, dass es bald in gewohnter Weise, wenigstens einmal pro Woche, hier was zu lesen gibt.

Entschuldigt bitte, im Moment gehts nicht anders…

"tropische Blüte", Bleistiftzeichnung 20 x 30 cm, (c) Cordula Kerlikowski

„tropische Blüte“, Bleistiftzeichnung 20 x 30 cm, (c) Cordula Kerlikowski

Diese Blüte ist mir im Botanischen Garten in Dresden aufgefallen, wo ich am letzten Sonntag einen Kurs gegeben habe. Leider konnte ich den Namen dieser Pflanze nicht herausbekommen – sie schlängelte sich hoch oben duch das Gewächshaus ohne dass die Basis  zu finden war.

Die Blüte ist lachsfarben/orange, fühlt sich wächsern an wie eine Porzellanblume und hat jeweils drei Blütenblätter in einer Ebene, insgesamt sind es drei Ebenen. Die untersten drei Blütenblätter sind fast rot gefärbt und haben leuctend grüne Spitzen.

Eine wunderschöne Blüte und ich hoffe, ich werde sie noch als Aquarell malen… irgendwann


Wie ich schon mehrfach angemerkt habe, bin ich vielen künstlerischen Techniken zu hause und brauche es einfach, ständig zwischen Materialien, Ausdrucksformen und Formaten zu wechseln. Das macht mich aus und bringt mir immer wieder neue Impulse, Abwechslung und Entspannung.

Nach dem großformatigen, farbintensiven „Aquarius“, über den ich am 8.2. berichtete, war es fast zwangsläufig, auf eine monochrome Übung auf einem einfachen weißen Blatt Papier zurück zu kommen. Manchmal sind es die kleinen, einfachen Dinge, die genauso viel Spaß machen. Ein vergessener, verwelkter Blumenstrauß vom Geburtstag genügt völlig als Inspiration – und auch meine Malschülerin hatte ihren Spaß daran…
Es ist eine Frage des Arbeitstempos, die verwelkenden Blüten zu erfassen. Der Alterungsprozess wartet nicht, bis wir fertig sind, sondern während des Zeichnens bewegen sich die Pflanzenteile, die Blütenblätter verdrehen sich…

Hier einige Bildbeispiele:

Verwelkende Tulpen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Verwelkende Tulpen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Verwelkende Tulpen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Verwelkende Tulpen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Verwelkende Tulpen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Verwelkende Tulpen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Bleistiftzeichnungen eignen sich sehr gut, um Tonwerte zu klären, Details genau zu erfassen und sich einen Fundus an Skizzen für spätere farbige Arbeiten aufzubauen.

Für mich war die Rückkehr zu Schwarz und Weiß nötig um Abstand zu bekommen von meiner letzten Arbeit:

Skizzenblatt - welkende Tulpen, (c) Cordula Kerlikowski

Skizzenblatt – welkende Tulpen, (c) Cordula Kerlikowski

Für weitere Skizzen fotografiere ich meist noch einige Details. Diese Fotos zeichne ich dann nicht ab, sondern konstruiere daraus neue Objekte.

Ergebnis solcher Übungen: durch die intensive Erfassung aller Details schärft sich der Blick und sowohl die Objekte als auch die Arbeitsweise festigen sich soweit, dass später Konstruktionen „aus dem Kopf“ möglich sind – ein konkretes Objekt ist dann gar nicht mehr nötig….

Das gilt übrigens für jede Art von Skizze oder Studie…

„The Secret of Aquarius“ – or: 50 Years Old – a Little Bit Wiser?

Heute ist mein 50. Geburtstag und zu diesem Anlass gibt es ein besonderes Bild, ein besonderes Blog und eine englische Übersetzung.

The 8th of February 2013 – this is my 50th anniversary. Occasionally there is a special painting, a special blog and its English version.

50 ist nur eine Zahl wie jede andere und doch ein guter Anlass für ein Resümee. In den letzten Jahren hat sich für mich viel verändert – privat und beruflich. Ich bin neue Wege gegangen, habe Risiken in Kauf genommen, mich ausprobiert, viel gesehen, neue Freunde gefunden, mich von anderen verabschiedet und viele neue Impulse bekommen. Es bewegt sich viel in meinem Leben und das ist gut so!

50 are just like any other number. Yet it means a mile stone. So let’s take a look upon what has happened so far. Both my private life and my profession have been seeing many changes during the recently passed years. I left my well-known paths in favour of unknown ones. And I took several risks. I got acquainted with unknown features of myself and consequently with new friends. And I said Farewell to some friends and features that had become dated. I love the way my whole life has been taking!

"Vogelflug" - Acrylmalerei/Mischtechnik 100 x 120cm (c) by Cordula Kerlikowski

2003 – „Vogelflug“ – „Covey of the Birds“ – Acrylmalerei/Mischtechnik 100 x 120cm (c) by Cordula Kerlikowski

Ganz bewusst habe ich mich in den letzten 3 Wochen an eine besondere Arbeit gemacht: seit langem stand bei mir eine große Leinwand (120 x 150cm) mit einer begonnenen Arbeit, die mir inzwischen nicht mehr entsprach. Also ausnahmsweise übermalen und neu beginnen! Nach einem Jahr Abstinenz von großen Formaten endlich wieder ein Anlass, die Hände mit Acrylfarbe zu tönen…

During the last three weeks I had been working on a very special project. Owning a large canvas (120x150cm) with a painting from my former times I recently had recognized that this painting no longer represented neither any of my styles nor any of my personal  features – so I took the canvas and OVERPAINTED the picture having become dated! What a warmly appreciated occasion to coulour my hands in acryl material after a one-year-lasting period of keeping away from large format!

er meiner Lieblingspinsel: "Grigio" von Da Vinci

Meine Hände in Farbe – my hand with paint

Blau- und Grüntöne sollten es sein – Wasserfarben, so wie der Wassermann bzw. die Wasserfrau es liebt. Die Strukturen entstanden im emotionalen Fluss – ich denke in dieser Phase nie darüber nach, was entstehen soll. Das ergibt sich…

Tints and shades of blue and green should dominate the painting according to the coulours of water strongly loved by Aquarius – male and female, whereas there was no plan concerning its structures. There is never a plan concerning structures in this phase of painting – structures are always flowing from my emotions.

"Secret of Aquarius" - Zwischenergebnis, 1,20 x 1,50m, (c) Cordula Kerlikowski

„Secret of Aquarius“ – Zwischenergebnis, 1,20 x 1,50m, (c) Cordula Kerlikowski

Auch die darauf folgenden Strukturen kommen aus dem Unterbewussten – nur sind sie in dieser Arbeit weicher, fließender, femininer – im Gegensatz zu früheren Arbeiten. Vielleicht liegt es daran, dass ich neben dem Spachtel auch die Finger als Werkzeug eingesetzt habe. Auf den Einsatz von Komplementärkontrasten verzichtete ich völlig. Das ist mir jedoch erst später bewusst geworden.

The subsequent structures also arise from my subconscious mind and as I recognized later they tend to be softer, more fluent and more feminine than the structures in my former paintings. Maybe this results from using my fingers as instruments in addition to a spatula.  And as I recognized only later, too, I had done my painting without using any complimentary contrasts.

Arbeiten mit Spachtel und Finger - working with palette knife and finger, (c) Cordula Kerlikowski

Arbeiten mit Spachtel und Finger – working with palette knife and finger, (c) Cordula Kerlikowski

weiche Strukturen - smooth structures, (c) Cordula Kerlikowski

weiche Strukturen – smooth structures, (c) Cordula Kerlikowski

Tuschelinien, wie sie  für mich typisch sind, ordnen sich nun unter – geben den Strukturen nur sanfte Bewegungsimpulse, grenzen den Betrachter weniger aus als in früheren Arbeiten. Insofern fasst dieses Bild meine Entwicklung der letzten 2-3 Jahre gut zusammen. Ich habe Lust bekommen hier weiter zu arbeiten, großformatig und farbintensiv…

Having always been typical for my art my lines of Indian ink are now submitting transmitting only smooth impulses to the structures’ movements and are less excluding the viewer. This painting summarizes quite well my personal development during the last 2-3 years. I discovered the pleasure of painting upon large canvas with intense coulours.

Detail - detail, (c) Cordula Kerlikowski

Detail – detail, (c) Cordula Kerlikowski

Detail - detail, (c) Cordula Kerlikowski

Detail – detail, (c) Cordula Kerlikowski



"Secret of Aquarius" 120 x 150cm, Das Ergebnis - the result, (c) Cordula Kerlikowski"Secret of Aquarius" 120 x 150cm, Das Ergebnis - the result, (c) Cordula Kerlikowski

„Secret of Aquarius“ 120 x 150cm, Das Ergebnis – the result, (c) Cordula Kerlikowski

So gibt es also keinen Grund auszuruhen oder meine Neugier auf neues einzuschränken. Genug Impulse für die nächsten 50 Jahre!

So there is no reason to take a rest or to restrict myself in being curious for anything new. Impulses enough for the 50 years to come!

(Ein großes Dankeschön an Gabi Blache für die Übersetzung – Thank you so much, Gabi Blache, for translating!!!)

Vor ein paar Tagen erreichte mich die Anfrage meines Kollegen Thorsten U. Hülsberg, ob ich mich einer Arbeit an seinem Kunstprojekt „Grauzone“ beteiligen möchte. Bedingung war die ausschließliche Verwendung von Schwarz, Weiß und Grautönen.

Gegenwärtig arbeite ich sehr farbig – und davon wegzukommen für ein Nebenprojekt ist nicht so einfach und manchmal auch gar nicht sinnvoll, weil der emotionale Fluss für das farbige Arbeiten schnell unterbrochen werden kann.

Auf meinem Tisch lagen noch die Stempel und Probedrucke, die nach einer meiner Originalzeichnungen angefertigt wurden:

Stempel nach Originalzeichnungen (c) Cordula Kerlikowski

Stempel nach Originalzeichnungen (c) Cordula Kerlikowski

So nutzte ich einen der großen Probedrucke für eine Collage.  Weitergearbeitet habe ich dann auf dem weißen Untergrund mit Tusche, Feder und Farbstiften, so dass ich gute Tonwertabstufungen herausarbeiten konnte:

"Schlange in der Grauzone", Collage/Zeichnung, 20 x 30 cm (c) Cordula Kerlikowski

„Schlange in der Grauzone“, Collage/Zeichnung, 20 x 30 cm (c) Cordula Kerlikowski

So wird aus einem Motiv von 2006, einer Stempel-Idee und einer Anfrage ein ganz neues Blatt.

Morgen gehts dann aber wieder an mein großes Acrylgemälde – Schwelgen in Blau- und Grüntönen!!!

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