Das Jahr nähert sich dem Ende und ich werde mich ab Weihnachten in den verdienten Urlaub begeben. Vorher möchte ich mich mich von meinem LeserInnen mit diesem Bild verabschieden:

"Der Karpfen hat Geburtstag" (c) Cordula Kerlikowski

„Der Karpfen hat Geburtstag“ (c) Cordula Kerlikowski

Ich verlose dieses Bild unter denjenigen LeserInnen, die hier im Blogkommentar eine Nachricht hinterlassen, mir eine Email senden oder auf Facebook im Kommentarfeld ihr Interesse anzeigen. Diese Verlosung ist nicht mit Facebook oder Werbeaktionen von Facebook verbunden und bezieht sich ausschließlich auf meine eigene Initiative. Teilnahmeende ist der 08.Januar 2018 24:00 Uhr. 

Die Verlosung findet am 9. Januar 2018 statt. Der Gewinner/ die Gewinnerin wird  schriftlich benachrichtigt.

Angaben zum Bild:

„Der Karpfen hat Geburtstag“
Aquarell/Mischtechnik
24 x 32 cm
ungerahmt und ohne Passepartout

In diesem Sinne wünsche ich viel Glück bei der Verlosung, ein schönes und entspanntes Weihnachtsfest und einen gesunden, entspannten Übergang ins Jahr 2018!

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Vom Umgang mit der eigenen Kreativität

Das Problem beim Malen lernen

„Ich wollte schon immer mal wieder malen, aber irgendwie kommt immer etwas dazwischen.“ Oder: „Ich habe als Kind so gerne gemalt, aber meine Lehrer sagten damals, es käme bei mir nie etwas vernünftiges heraus“.

„Prinzessin“ – Kita-Kind, 3 Jahre

Diese Sätze höre ich so oft, wenn Menschen sich bei mir melden um malen zu lernen oder wieder einzusteigen. Es ist schade, wenn die Kreativität von Kindern mit so harten Worten ausgebremst wird und das den Menschen dann fürs Leben prägt. Auch die Auffassung, Malen sein „brotlose Kunst“ und man würde nichts sinnvolles, abrechenbares schaffen, trugen dazu bei, dass ein wichtiger Teil der eigenen Emotionalität und Ausdrucksform verkümmerte. Malen und Zeichnen sollen in erster Linie Spaß machen. Heute hat sich das zum Glück geändert. Auch Erwachsene bekennen sich wieder zu ihren Gefühlen.

Malen lernen in Kursen

Allein ist es schwierig und man muss sich sehr überwinden, sich Zeit für das Malen und Zeichnen zu nehmen. Zudem ist der Glaube an die eigenen Fähigkeiten verloren gegangen. Schnell kommt Frust auf: „Ich kann das doch nicht!“ oder: „das wird alles nichts.“ und die Malutensilien landen wieder in der Versenkung.

23.4.2012 - Blick in den Kursraum, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kursatmosphäre, (c) Cordula Kerlikowski

Anja und Ilka beim Zeichnen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Anja und Ilka beim Zeichnen, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Gruppenkurse haben den Vorteil, dass hier Gleichgesinnte zusammen kommen und sich austauschen können. Dabei lernen sie schnell, dass sie nicht allein sind mit ihren Startschwierigkeiten. Man tauscht sich aus, lernt voneinander und hat natürlich auch einen gewissen „Zwang“ an den gebuchten Terminen teilzunehmen.

Schließlich warten die anderen und möglicherweise verpasst man sonst wichtige Tipps oder Erfahrungen.

Mit dem in den Kursen gewonnenen Rüstzeug ist es dann viel einfacher, Fortschritte zu machen und die Motivation zu finden, auch zu Hause weiter zu arbeiten.

In meinen Kursen bemühe ich mich, dieser Problematik Rechnung zu tragen und meine TeilnehmerInnen zu motivieren und sie zu befähigen, selbständig zu werden und einen eigenen Stil zu entwickeln. Das bringt sie perspektivisch weiter als das Kopieren von Werken anderer Künstler oder das Abmalen aus Zeitschriften.
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Kinder malen  in der Späth'schen Baumschule Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Kinder malen in der Späth’schen Baumschule Foto: (c) Cordula Kerlikowski

Kinderkurse – Erfahrungen

Gemischte Kurse

Ich habe bisher gelegentlich auch Kinder und Jugendliche in meinen Kursen gehabt, jedoch erschien mir für gemischte Kurse eine Altersregel notwendig. Das Thema „Botanische Motive malen und zeichnen“ erfordert doch einiges an Konzentration, Geduld und Durchhaltevermögen und so entschied ich mich für die Teilnahme für Kinder ab 10-12 Jahren.

Jüngere Kinder können u.U. auch teilnehmen, wenn ein Elternteil mitkommt. Das hat sich bewährt. Es ist oft erstaunlich, wie schnell Kinder Farben und Formen erfassen, an denen sich Erwachsene länger abmühen. Kinder denken nicht darüber nach, ob das Bild perfekt sein muss und alle Einzelheiten stimmen – sie machen einfach! Erwachsene orientieren sich sehr an jedem Detail, was ja auch gut ist, andererseits manchmal auch blockiert – denn natürlich können die ersten Versuche in einer neuen Technik oder zu einem neuen Thema nicht perfekt sein. Erwachsene werden ungeduldig und frustriert – Kinder versuchen es einfach nochmal.

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Nun ist es schon wieder zwei Wochen her, dass ich mit meiner Malgruppe eine konstruktive und spannende Zeit in Goslar verbracht habe.

Arbeitsatmosphäre im Kursraum, Foto (c) Cordula Kelikowski

Arbeitsatmosphäre im Kursraum, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Kursort war wieder das Bildungshaus Zeppelin –  wie immer bestens auf uns vorbereitet und mit idealen Bedingungen für uns – von der Unterkunft und Verpflegung bis hin zum großzügigen Atelierraum und schön gestalteten Innenhöfen für kleine Pausen oder einen Grillabend.

Fachsimpeln unter Gleichgesinnten, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Fachsimpeln unter Gleichgesinnten, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Bereits am ersten Kurstag entstanden die ersten kleineren Arbeiten – zum Warmmalen sozusagen.  Die Bandbreite war groß: Aquarelle, Acrylbilder, Zeichnungen. Hier besteht Freiheit in der Wahl der Technik, auch wenn das übergreifende Thema weiterhin die Acrylmalerei blieb und weiterhin bleiben wird. Oft ist es die Kombination aus verschiedenen Techniken, die neue Impulse gibt und überraschende Ergebnisse bringt.

"Rügen" von Martina, Foto (c) Cordula Kerlikowski

„Rügen“ von Martina, Foto (c) Cordula Kerlikowski

"Apfelblüten" von Achim, Foto (c) Cordula Kerlikowski

„Apfelblüten“ von Achim, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Karin beim Vorbereiten eines Malgrundes, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Karin beim Vorbereiten eines Malgrundes, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Zusätzlich zur  Unterstützung der TeilnehmerInnen bei ihren individuellen Plänen biete ich jedes Jahr ein spezielles Thema an, zu dem sich die interessierten HobbykünstlerInnen ausprobieren und ihre Fertigkeiten vervollkommnen können: Gläser und Flaschen, Collagen oder – in diesem Jahr: SCHUHE! Es war interessant, wie sich der/die Einzelne dem Thema näherte. Spannend zu sehen, was entstand:

"Pantoletten" von Achim, Foto (c) C.Kerlikowski

„Pantoletten“ von Achim, Foto (c) C.Kerlikowski

Kinderschuhe von 1967, Foto (c) C.Kerlikowski

Kinderschuhe von 1967, Foto (c) C.Kerlikowski

Interssantes Modell war ein Paar Kinderschuhe aus dem Jahr 1967, das Karin mitbrachte. Sie zeichnete sie und arbeitete danach ein kleines Acrylbild:

Karin: "KInderschuhe"

Karin: „Kinderschuhe“

Karin: "Kinderschuhe"

Karin: „Kinderschuhe“

Christa näherte sich dem Thema über eine andere Herangehensweise – sie legte ihr Bild flächig an und gab dem ganzen einen bewußt garfisch-geordneten Charakter, wobei jedes einzelne Bildelement wiederum intensiv ausgearbeitet wurde:

Christa: "Hüte und Schuhe"

Christa: „Hüte und Schuhe“

Auch Schuhe, die schon ein Leben gelebt haben, wurden bildlich dargestellt: Antje verarbeitete die ausgetretenen Sportschuhe ihres Sohnes zu einem interessanten Aquarell:

"Alte Schuhe" von Antje

„Alte Schuhe“ von Antje

Antje: "Nach dem Konzert"

Antje: „Nach dem Konzert“

Perspektivisch und malerisch großartig umgesetzt hat Antje hier Tanzschuhe, Weingläser und eine Andeutung von Raum – aus der sich der Betrachter seine eigene Geschichte spinnen kann.

Martina, Foto(c) Cordula Kerlikowski

Martina, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Arbeitsergebnisse, Foto (c) Cordula Kerlikowski

Arbeitsergebnisse, Foto (c) C. Kerlikowski

Die Arbeiten von Sibylle

Die Arbeiten von Sibylle

…Einzelbeispiele, die für eine   ganze Menge weiterer Arbeiten stehen.

Ich freue mich jedes Jahr über die Fortschritte, denn viele der TeilnehmerInnen kommen schon seit Jahren immer wieder.

Neben der intensiven künstlerischen Arbeit bleibt natürlich immer noch genug Zeit, in den Mittagspausen, am Abend oder am freien Mittwoch Nachmittag die herrliche Altstadt zu erkunden, einen Einkaufsbummel, z.B. bei den Kunsthandwerkern des Großen Heiligen Kreuzes, zu machen oder einfach nur auf dem Marktplatz einen „Riesenwindbeutel“ zu schlemmen.

Nach Absprache mit den KursteilnehmerInnen besichtigen wir oft Sehenswürdigkeiten der Stadt oder der näheren Umgebung oder erfahren in Führungen oder Vorträgen Wissenswertes aus der Stadtgeschichte.

In diesem Jahr fuhren wir nach Hahnenklee – einen Kur- und Wintersportort, der u.a. durch seine nordische Stabkirche bekannt ist:

Goslar-Hahnenklee: Nordische Stabkirche

Goslar-Hahnenklee: Nordische Stabkirche

Im nächsten Jahr werden wir wieder das Stadtarchiv besuchen. Hier haben wir vor einigen Jahren in einem spannenden Vortrag viel über die Geschichte von Urkunden, Schriftstücken oder Gerichtsakten erfahren – u.a. sahen wir eine Originalurkunde mit der Signatur des Kaisers Barbarossa, 900 Jahre alt! Das wollen wir auffrischen!

Der nächste Kurs in Goslar findet als verlängerter Wochenendkurs im September statt:

12.-15.September 2013 – MALWOCHENENDE in Goslar
„Acrylmalerei und angrenzende Techniken“

Für 2014 stehen folgende Termine bereits fest (Themen folgen):

28.04.-04.05.2014  Malwoche

04.09.-07.09.2014 verlängertes Malwochenende

Vielleicht sehen wir uns?

Weitere Informationen und Anmeldungen über:

Mail: Cordula.Kerlikowski@gmx.de

oder:

Telefonisch: +49 163 6048 793

Ich denke es ist an der Zeit euch meinen kleinen persönlichen Saurier vorzustellen:

"Mein Saurier" - Aquarell/Mischtechnik, ca. 25 x 25cm, (c) by Cordula Kerlikowski

„Mein Saurier“ – Aquarell/Mischtechnik, ca. 25 x 25cm, (c) by Cordula Kerlikowski

Hier habe ich mich mal richtig ausgetobt und hatte sehr viel Spaß am Zeichnen. der kleine Kerl hat einen Kopf wie ein Triceratops, Ohren wie eine Fledermaus, einen Backenbart, einen Rückenkamm wie ein Stegosaurier, Vorderfüße wie ein Affe  und Echsenbeine hinten. Fusselige Fellgirlanden an den Seiten und ein Stummelschwanz vervollständigen dieses kuriose Wesen. Er scheint sich in seiner Gestalt wohl zu fühlen, denn ich habe darauf geachtet, dass es schon so passt, dass er nicht über seine eigenen Körperteile fällt.

Ich glaube, er ist ein friedlicher Pflanzenfresser… wie groß? Ich weiß nicht…

Zu diesem Bild gab es eine Geschichte und eigentlich wollte ich mit einer Autorin zusammen eine Geschichtensammlung mit diesem und ähnlichen Illustrationen machen. Das hat sich zerschlagen und so wartet mein grüner Saurier noch auf seine Neuentdeckung…

Heute ein entspanntes, humorvolles Bild, aus dem jeder sein eigenes Märchen, seine eigene Sicht auf Paarbeziehungen herauslesen kann:

"Die Wege der Liebe", Mischtechnik auf Aquarellpapier, 25 x 25 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

„Die Wege der Liebe“, Mischtechnik auf Aquarellpapier, 25 x 25 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

Wer schleppt hier wen ab, wer hat sich etwas Schweres aufgeladen? Wer ist hier der/die lachende Dritte? Oder ist alles ganz anders???

Viel Spaß beim Sinnieren !

Im Winter male ich selten großformatig. Ich kann nicht sagen, woran das liegt. Auch die Farben, die ich wähle, sind andere als im Sommer. Deshalb haben die drei folgenden Arbeiten ihren eigenen, besonderen Reiz – sie sind nur in einem kleinen Zeitfenster zu entwickeln.

So entstand eine kleine Serie von Bildern mit Charme, einer Portion Humor und viel Fantasie: auf Acrylmalkarton, mit Acrylfarben und meinem charakterischen Federstrich:

"Nachtschleicher" - 36 x 48 cm, Mischtechnik auf Acrylmalpapier, (c) by Cordula Kerlikowski

"Nachtschleicher" - 36 x 48 cm, Mischtechnik auf Acrylmalkarton, (c) by Cordula Kerlikowski

Zwei Wesen, Fabelwesen, schleichen durch die Nacht – das eine (links) forsch verwegen, trittsicher und stolz, vielleicht aber auch selbstgefällig und „blind“ für den Zauber der Nacht? Das andere (rechts) vorsichtig, neugierig, aufmerksam, erstaunt, auf Zehenspitzen, fragend, dem Betrachter zugewandt….

In dieser Nacht erobern sie die schlafende Stadt – eine Märchenstadt? Zum ersten Mal bei Mondschein, verzauberten Fassaden und allein. Sind sie zusammen gekommen oder jeder für sich? Nehmen sie den anderen wahr oder schleichen sie unerkannt aneinander vorbei? Was treibt sie in  die Nacht?

Möglicherweise stoßen sie gleich zusammen, bemerken erst jetzt, dass sie nicht allein durch die Straßen der Stadt wandern… Wie wird die Reaktion sein? Der Linke könnte die Augen öffnen und ein Wesen erblicken, wie er noch keines vorher sah, der Rechte staunen, wie selbstsicher der Linke seine Schritte setzt. Setzen sie ihren Weg gemeinsam fort und öffnen  dabei dem jeweils anderen die Sicht auf die Welt.

Zu wünschen wäre es den beiden – nicht einsam, sondern gemeinsam neues zu erschließen, zu staunen und zu kommunizieren. Vielleicht nur diese eine Nacht, vielleicht auch ein weiteres Mal, …..

Hier zwei weitere Arbeiten aus der Serie:

"Nachtmusikanten" Mischtechnik auf Acrylmalpapier, 36 x 48 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

"Nachtmusikanten" - Mischtechnik auf Acrylmalkarton (im Original weniger blaustichig) - 36 x 48 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

"Der Zirkus kommt" - Mischtechnik auf Acrylmalkarton, 50 x 60 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

"Der Zirkus kommt" - Mischtechnik auf Acrylmalkarton, 50 x 60 cm, (c) by Cordula Kerlikowski

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