Im ersten Artikel zu meiner neuesten, vierteiligen Arbeit berichtete ich über die ersten Schritte auf ein neues Gebiet:  4 große Keilrahmen, die zusammen ein Bild ergeben sollten, dazu das „Loslassen“ von meiner gewohnten geordneten, disziplinierten Malweise und die Verwendung von Strukturpasten, was bei mir eigentlich auch nur selten vorkommt.

Im zweiten Artikel beschrieb ich die Auseinandersetzung mit dieser neuen Aufgabe  – erste Schritte auf unbekanntes Terrain…

Nun kann ich das Ergebnis präsentieren:

(noch o.T.) 160 x 120 cm (4-teilig) Mischtechnik auf Leinwand (c) by Cordula Kerlikowski

(noch o.T.) 160 x 120 cm (4-teilig) Mischtechnik auf Leinwand (c) by Cordula Kerlikowski

Hier ist sie also – die neue Leichtigkeit, Unbeschwertheit und eine bisher ungekannte Freude am ungeordneten Fließen der Farben! Natürlich sind wieder zeichnerische Fragmente vorhanden – sonst wäre es ja nicht MEIN Bild – nur verwendete ich dieses Mal ganz bewußt, den unregelmäßigen, kräftigen  Strich der Rohrfeder.  Die Zeichenfeder kam sparsam zum Einsatz.

Hier einige Details:

(noch o.T.) 160 x 120 cm, Detail, (4-teilig) Mischtechnik auf Leinwand (c) by Cordula Kerlikowski

(noch o.T.) 160 x 120 cm, Detail, (4-teilig) Mischtechnik auf Leinwand (c) by Cordula Kerlikowski

(noch o.T.) 160 x 120 cm, Detail, (4-teilig) Mischtechnik auf Leinwand (c) by Cordula Kerlikowski

(noch o.T.) 160 x 120 cm, Detail, (4-teilig) Mischtechnik auf Leinwand (c) by Cordula Kerlikowski

Geradlinige Strukturen im Hintergrund wechseln zu verspielten, luftigen Blattformen und plastischen Zweigen und stammartigen Formationen. Die nur schwach sichtbaren, fließenden Strukturen führen den Betrachter weiter in die Tiefe des Bildes, wo seine Fantasie eigene Wege gehen kann…

(noch o.T.) 160 x 120 cm, Detail, (4-teilig) Mischtechnik auf Leinwand (c) by Cordula Kerlikowski

(noch o.T.) 160 x 120 cm, Detail, (4-teilig) Mischtechnik auf Leinwand (c) by Cordula Kerlikowski

(noch o.T.) 160 x 120 cm, Signatur, (4-teilig) Mischtechnik auf Leinwand (c) by Cordula Kerlikowski

(noch o.T.) 160 x 120 cm, Signatur, (4-teilig) Mischtechnik auf Leinwand (c) by Cordula Kerlikowski

Fertig ! Am Wochenende werde ich mir die Zeit nehmen, über einen Titel für den Vierteiler nachzudenken, der alles umfasst, was mich bei der Arbeit daran inspiriert, begleitet und bereichert hat…

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Heute bearbeite ich gescannte kleinere Werkstücke mit GIMP, einem Open-Source-Bildbearbeitungsprogramm, das ich inzwischen sehr schätzen gelernt habe.

Ich verwende für meine Arbeiten sehr hochwertige Farben der Firma Schmincke, die mich durch ihre Farbbrillanz, Lichtechtheit und Verarbeitungsqualität immer wieder aufs Neue begeistern. Trotz guter Schätzung bleiben hin und wieder Farbreste beim Malen übrig, die ich dann gerne auf vorbereitete Papier-Malgründe oder kleine Leinwände verstreiche – ohne Plan, spontan und in verschiedenen Abmischungen. Im Ergebnis entstehen oft Miniaturen, deren weitere Bearbeitung ich dann in Angriff nehme, wenn Ideen reifen. Das kann recht schnell der Fall sein, aber auch Wochen oder Monate dauern.

Um den Bearbeitungsstand zu sichern, die bereits entstandenen Strukturen als Datei weiter zu entwickeln oder mit Papierausdrucken Entwürfe zu gestalten, scanne ich die Bilder oft:

       

Die Malgründe (Hahnemühle Öl- Acrylmalkarton 240 g) habe ich zunächst mit Strukturpaste partiell vorbereitet – so dass sich glatte Flächen, die die Leinenstruktur des Papiers hervortreten lassen, und strukturierte körnige Flächen unregelmäßig abwechseln.

Im Original beträgt die Größe ca. 8 x 25 cm, durch die Scans in hoher Auflösung sind jedoch auch große Prints auf hochwertigen Papieren oder auf Leinwand möglich.

Was letztendlich aus diesen Zwischenergebnissen geworden ist, zeige ich später in Fortsetzung dieses Artikels.

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