Während unseres Aufenthaltes in Goslar besuchten wir den Röderstollen und sahen dort wunderschöne Strukturen und Farbspiele von verschiedenen Vitriolen:

Kupfersulfid an den Stollenwänden, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Kupfersulfid an den Stollenwänden, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

ausgewaschene Minieralien an den Stollenwänden, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

ausgewaschene Mineralen an den Stollenwänden, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Wunderbare Farbkombinationen, die zum Nacharbeiten einladen: Kobalttürkis, Preußischblau, Gebrannte Siena, Orange, Indischgelb…

Zudem ist es interessant auszuprobieren, wie die handelsüblichen oder selbst erstellten Strukturfarben und -pasten für diese abstrakten Gebilde verwendbar sind. Grobe oder feine Strukturpasten, Sand, Kies, Korund, vielleicht sogar kleine Steine geben der Fläche Intensität und eine dritte Dimension. Hier kann man so richtig schwelgen mit Spachteln, Materialien und Darstellungsweisen. Vorzugsweise könnte man den Malgrund zunächst in der Struktur festlegen, um ihn dann farblich zu bearbeiten.

Hier ein paar Beispiele, wie das im Detail aussehen könnte, wobei die Strukturen für eine Studie aus dem Bergwerk noch grober ausgearbeitet werden könnten:

"Strukturen 1"

"Strukturen 1"

"Strukturen 2"

"Strukturen 3"

"Strukturen 3"

"Strukturen 2"

Aus dieser Grundidee heraus sollten einige spannende Arbeiten möglich sein. Ich werde berichten…

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Heute besuchten wir das Bergwerk am Rammelsberg – Weltkulturerbe und Zeuge einer 1000jährigen Bergbautradition.

Das Bergwerk in Goslar auf dem Rammelsberg, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Das Museums-Bergwerk in Goslar auf dem Rammelsberg, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Eingang in den Röder-Stollen, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Eingang in den Röder-Stollen, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Im Röderstollen konnten wir hautnah das schwere Leben der Bergarbeiter nachvollziehen, was durch den engagierten Museumsführer sehr anschaulich geschildert wurde. dazu vielleicht in einem weiteren Artikel mehr.

Heute will ich zeigen, was sich dort unten farblich abspielt – traumhafte Kombinationen aus weiß, goldbraun, türkis und schiefergrau. Die Strukturen, auf denen sich die chemischen Verbindungen ablagern, sind überwältigend :

ausgewaschene Minieralien an den Stollenwänden, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

ausgewaschene Mineralien (Kupfervitriol, Eisenvitriol) an den Stollenwänden, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Kupfersulfid an den Stollenwänden, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Kupfervitriol an den Stollenwänden, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

im oberen Bereich des Stollens wächst noch Moos, (c) von Cordula Kerlikowski

im oberen Bereich des Stollens wächst noch Moos, (c) von Cordula Kerlikowski

Eisenvitriol - herrliche Farbspiele! Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Eisenvitriol und Zinkvitriol - herrliche Farbenspiele! Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Zinkvitriol, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Zinkvitriol, Foto (c) von Cordula Kerlikowski

Bei diesen Abbildungen bekommt man auch einen Eindruck davon, wie früher Farben aus Mineralien gewonnen wurden. Zudem laden diese abstrakten Strukturen zum Nacharbeiten mit Strukturpasten, Malgelen, Kies, Sand und Acrylfarben ein.

Ich bin gespannt, ob diese Eindrücke in die nächsten Arbeiten meiner Malgruppe einfließen werden…

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